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Denuvo-Kopierschutz bei Dutzenden Spielen gecrackt: Piraterie-Gruppe gibt nach Klage auf

Eine Cracker-Gruppe, die den Denuvo-Kopierschutz erfolgreich umgangen hat, hört auf
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Eine Cracker-Gruppe, die den Denuvo-Kopierschutz erfolgreich umgangen hat, hört auf
Der Konflikt zwischen Irdetos Kopierschutz Denuvo und der Piraterieszene hat eine neue Wendung genommen: Die vor allem mit dem Hypervisor-Bypass-Exploit in Verbindung gebrachte Gruppe hat sich aufgelöst. DenuvOwO erklärte, eine Klage gegen den bekannten Hacker voices38 habe die Entscheidung beeinflusst.

Irdeto hat einen Erfolg erzielt: DenuvOwO, eine Gruppe hinter zahlreichen geknackten Denuvo-Spielen, hat ihre Arbeit eingestellt. Mit einem Hypervisor-Bypass hatte sie den Kopierschutz bei mehr als 60 Titeln umgangen. Eine Klage gegen den ebenfalls in der Szene aktiven Hacker voices38 hat die Gruppe jedoch dazu bewogen, sich aufzulösen.

Am 14. September hat Irdeto vor einem US-Bundesgericht in Nordkalifornien Klage erhoben. Dabei geht es nicht um Urheberrechtsverletzungen, sondern um Vorschriften des DMCA gegen die Umgehung technischer Schutzmaßnahmen. Zu den betroffenen Spielen gehören laut Klageschrift Resident Evil Requiem und Hogwarts Legacy.

Suche nach einem Phantom

Für Irdeto besteht das Problem darin, dass Identität und Aufenthaltsort von voices38 unbekannt sind. Das Unternehmen versucht deshalb, über Discord und Reddit gerichtlich Informationen über die Person zu erhalten. Nach Bekanntwerden der Klage hat der Hacker angekündigt, weiterhin Cracks zu entwickeln.

Auch wenn sich der Beklagte von der Klage offenbar nicht einschüchtern lässt, will DenuvOwO kein Risiko eingehen. In einem Reddit-Thread wurde die Nachricht eines Mitglieds geteilt, das die Auflösung der Gruppe bestätigt hat. Darin nennt es auch die neue Klage als Grund zur Sorge. Es wird vermutet, dass die Hacker befürchten, künftig leichter identifiziert werden zu können.

Grenzen des Hypervisor-Bypass

Der Hypervisor-Bypass hat zuletzt etwas an Bedeutung verloren. Voices38 hat Denuvo bei Spielen zunehmend schneller umgangen, darunter Mortal Kombat 1 und vier weitere Titel. Dabei wurden die Prüfungen in den ausführbaren Dateien verändert, statt den Kopierschutz zu täuschen. Der Hypervisor-Bypass ließ sich dagegen einfacher einsetzen, erforderte aber Änderungen an den Sicherheitseinstellungen von Windows.

Trotz dieser Nachteile wird die Auflösung von DenuvOwO in der Szene bedauert. Voices38 ist zwar effizienter geworden, doch die Arbeit bleibt aufwendig. Zusammen deckten beide Methoden die meisten infrage kommenden Spiele mit Irdetos Kopierschutz ab.

Andere Akteure könnten die Arbeit von DenuvOwO fortsetzen. Die Gruppe hat den Hypervisor-Bypass nicht selbst entwickelt, sondern bestehende Open-Source-Projekte genutzt. Allerdings gibt es Bedenken, Veröffentlichungen aus unbekannter Quelle zu vertrauen. Schadcode in manipulierten Spielen könnte Sicherheitslücken in Windows ausnutzen, Daten stehlen oder Abstürze verursachen.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-09 > Denuvo-Kopierschutz bei Dutzenden Spielen gecrackt: Piraterie-Gruppe gibt nach Klage auf
Autor: Adam Corsetti, 28.09.2026 (Update: 28.09.2026)