Control Resonant: Darum ist der neue Remedy-Titel gerade in aller Munde

Im ersten Control steuerten Spieler Jasse Faden, Expertin für übernatürliche Ereignisse, durch die ständig wechselnden Räume des Oldes Houses. Sieben Jahre später übernimmt in Control Resonant ihr Bruder Dylan die Hauptrolle. Die übernatürliche Bedrohung aus dem Oldest House hat sich inzwischen über Manhattan ausgebreitet. Das Bureau schickt ihn in die Stadt, um die Ausbreitung aufzuhalten. Dabei sucht Dylan auch nach seiner Schwester Jesse, die inzwischen nämlich verschwunden ist.
In der Community kommt Control Resonant bislang äußerst gut an. Laut SteamDB hat der am 24. September erschienene Titel sogar schon die Marke von über 40.000 gleichzeitigen Spielern geknackt und verzeichnet auf Steam knapp 5.000 Bewertungen mit einem sehr positiven Durchschnitt von 88 Prozent. Auch im Test von GameStar gab sich das Action Adventure keine Blöse.
Vertraut und doch überraschend neu
Statt sich durch die verwinkelten Korridore des Oldest House zu kämpfen, erkundet man in Control Resonant ein von übernatürlichen Kräften besetztes Manhattan. Der Nachfolger ist aber nicht nur größer, sondern auch aggressiver. Jesses Schusswaffen weichen Dylans wandelbarer Nahkampfwaffe. Zu Beginn wählt man eine von drei primären Waffenformen – zwei schnelle Klingen, Sense oder Beil. Später kommt eine zweite Form hinzu.
Laut GameStar führt das zu einem ganz anderen Spielgefühl: Statt Gegner aus der Distanz zu bekämpfen, muss Dylan nahe an sie heran und dabei ständig in der Offensive bleiben, denn besiegte Gegner geben Lebenspunkte zurück. Mit Doppelsprung, Schweben und Wandläufen ist man dabei ziemlich flott unterwegs – und die Kämpfe fühlen sich laut Test sehr wuchtig an. Schade: Auf dem Steam Deck (derzeit 950 Euro auf Amazon) ist Control Resonant bislang nicht spielbar.


Aber: Trotz des neuen Schauplatzes und Kampfsystems fühlt sich Control Resonant laut GameStar weiterhin nach Control an. In Manhattan gibt es jede Menge surreale Orte und unerklärliche Ereignisse zu erkunden. Viel Lob gibt es im GameStar-Test für die Nebenmissionen, die Remedys Sinn für schräge Geschichten zeigen: Mal zwingt eine Karaoke-Maschine Menschen zum Tanzen, mal führt ein Taxi Dylan in eine fremde Dimension. Unter dem Strich scheint sich der Hype um Control Resonant dadurch zu erklären, dass Remedy das vertraute Mystery-Gefühl des Vorgängers bewahrt und gleichzeitig viel Neues bietet.
Einfach sympathisch
Was ebenfalls zur Aufmerksamkeit um Control Resonant beiträgt, ist die Sympathie vieler Spieler für Remedy. Der im Reddit-Thread verlinkte Bericht greift sogar Kaufaufrufe aus Foren auf, in denen sonst über Raubkopien diskutiert wird: Wer es sich leisten könne, solle das Spiel kaufen und damit das Studio unterstützen. Auf Steam kostet der Titel den Vollpreis von rund 60 Euro. Im Thread freuen sich viele Redditoren über den starken Steam-Start und hoffen, dass Remedy diesmal auch wirtschaftlich von der positiven Resonanz profitiert.













