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Testfazit Apple Mac mini 2026 - Enorme M6-Power im bekannten Gehäuse

Apple Mac mini M6
Apple Mac mini M6
Der aktuelle Apple Mac mini behält sein gewohntes Gehäuse, liefert dank des neuen M6-Chips im 2-nm-Verfahren aber eine überragende Single-Core- und Multi-Core-Leistung, die die direkte Konkurrenz von AMD, Intel und Qualcomm deutlich abhängt.

Der Apple Mac mini setzt in diesem Jahr auf den brandneuen M6 Prozessor oder alternativ auf den bewährten, leistungsstärkeren M5 Pro, den man bereits aus den MacBook-Pro-Geräten kennt. Während das Gehäuse optisch komplett gleich geblieben ist, stecken die Neuerungen im Inneren. Unser Testgerät war mit dem neueren M6-Prozessor ausgestattet, bei dem es sich um den ersten Laptop-Prozessor handelt, der im hocheffizienten 2-nm-Verfahren hergestellt wurde. Durch diesen neuen Fertigungsprozess konnte Apple sowohl die Leistung als auch die Effizienz spürbar steigern.

Die Single-Core-Leistung wurde um 10 % gegenüber dem M5 erhöht, womit es sich um den Prozessor mit der höchsten Single-Core-Leistung überhaupt auf dem aktuellen Markt handelt. Auch bei der Multi-Core-Leistung ist der Chip um 20 % schneller als zuvor und übertrifft damit die direkte Konkurrenz von AMD, Intel und Qualcomm deutlich. Um noch mehr Multi-Core-Leistung zu bekommen, benötigt man deutlich teurere Konkurrenzprodukte, die dann aber auch nicht mehr so kompakt gebaut sind. Die Grafikleistung wurde ebenfalls um 30 % verbessert und ist nicht mehr weit von der schnellen Intel Arc B390 entfernt.

Insgesamt ist diese Leistungsfähigkeit für ein so kompaktes Gerät enorm, besonders wenn man bedenkt, dass es Apples neuer Einstiegs-Chip ist. Wer noch mehr Leistung benötigt, kann den Mac mini auch mit dem M5 Pro bestellen, der dann nochmals mehr Multi-Core- und Grafikleistung bietet.

Im Alltag bleibt der Mac mini praktisch lautlos, und nur bei sehr hoher Beanspruchung hört man das Lüfterrauschen. Auf der Kehrseite steht jedoch der deutlich gestiegene Grundpreis, wobei das in der aktuellen wirtschaftlichen Situation allerdings alle Geräte betrifft. Auch die Aufpreise für mehr RAM und Festplattenspeicher sind weiterhin sehr hoch.

Der M6 kann zudem nur mit bis zu 32 GB RAM ausgestattet werden. Wer mehr Arbeitsspeicher benötigt, muss zwangsläufig das Modell mit dem M5 Pro auswählen. Zudem gibt es keinerlei nachträgliche Aufrüstmöglichkeiten, und das verbaute WLAN-7-Modul arbeitet nur mit 160 MHz. Alle weiteren Informationen zum neuen Mac mini mit dem M6-SoC sind in unserem ausführlichen Testbericht verfügbar.

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Autor: Andreas Osthoff, 24.09.2026 (Update: 24.09.2026)