Gedanken-zu-Text-Gehirnimplantat: Elon Musks Neuralink startet im Oktober klinische Studien am Menschen
Ein Neuralink-Gehirnchip. (Bildquelle: Neuralink)
Im Oktober wird Elon Musks Neuralink in den USA eine klinische Studie für sein Gehirnimplantat am Menschen starten. Das Unternehmen beginnt mit Tests der Gedanken-zu-Text-Funktionen und gibt damit Menschen mit Sprachbeeinträchtigungen neue Hoffnung.
Neuralink, eines der Unternehmen von Elon Musk, startet im Oktober in den USA eine klinische Studie mit seinem Gehirnimplantat für Menschen. Der Test soll die Fähigkeit der unternehmenseigenen Technologie demonstrieren, Gedanken in Text zu übersetzen. Langfristig verfolgt Neuralink das Ziel, bis Ende des Jahrzehnts Chips in die Köpfe gesunder Menschen einzupflanzen.
Laut DJ Seo, dem Präsidenten des Unternehmens, hat Neuralink von der US-Arzneimittelbehörde FDA die Genehmigung erhalten, ein Gerät mit einer Sonderzulassung für die kommende Studie einzusetzen. Das gab er diese Woche bei der Korea Foundation for Advanced Studies in Seoul bekannt.
Zum Ziel der Studie erklärte Seo: „Wir stellen uns derzeit eine Welt vor, in der in etwa drei bis vier Jahren jemand, der ansonsten gesund ist, ein Neuralink-Implantat erhält. Wenn Sie sich vorstellen, etwas zu sagen, könnten wir das erfassen.“
Kurzfristig will Neuralink das Leben von Menschen mit schweren Erkrankungen verbessern, indem eine Gehirn-Computer-Schnittstelle entwickelt wird, die es ermöglicht, das Gehirn drahtlos mit elektronischen Geräten kommunizieren zu lassen.
Derzeit testet Neuralink Chips, die es gelähmten Menschen erlauben, allein mit Gedankenkraft einen Computer zu steuern. Das Unternehmen möchte jedoch noch einen Schritt weitergehen und Informationen direkt aus dem Gehirn auslesen. Zudem erklärte Seo, dass das Upgrade die Möglichkeit eröffnen werde, KI-Modelle allein mit dem Geist abzufragen.
Autor des Originals:David Odejide - News Writer - 392 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
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Übersetzer:Marius Müller - Tech Writer - 2945 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2024
Als Kind der 90er war mein Gameboy mein ständiger Begleiter. Nach der Schule wurde die PlayStation angeworfen. Als ich schließlich meinen ersten PC bekam, war es vollends um mich geschehen. Meine Leidenschaft fürs Gaming ist seitdem nie wieder abgeflacht. Für Notebookcheck zu schreiben bedeutet für mich, über Themen zu berichten, die mir wirklich am Herzen liegen – neben Gaming auch gerne über E-Mobilität, Fotovoltaik oder innovative Gadgets. Wenn ich gerade nicht am Rechner sitze, schiebe ich wahrscheinlich Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste oder versuche, den Schattenseiten meines Geek-Lebens – nämlich dem langen Sitzen – in der lokalen Schwimmhalle entgegenzuwirken.
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