Der CEO von OpenAI, Sam Altman, ist in eine Reihe öffentlicher und rechtlicher Auseinandersetzungen mit Elon Musk verwickelt. Musk ist Mitbegründer von Neuralink sowie CEO von Tesla, SpaceX, xAI und anderen Unternehmen. Nun plant Altman, in ein Unternehmen zu investieren, das Neuralink Konkurrenz macht: Merge Labs.
Laut einem Bericht der Financial Times führt Altman Gespräche mit dem Start-up, um es finanziell zu unterstützen. Merge Labs ist ein Projekt, das die Entwicklung von Gehirn-Computer-Schnittstellen anstrebt – ähnlich wie Neuralink.
Seit 2017 schreibt Altman über die Verschmelzung von Mensch und Maschine. In seinem persönlichen Blog schrieb er: „Ich glaube, die Verschmelzung hat bereits begonnen, und wir sind schon seit einigen Jahren mittendrin. (...) Es wird wahrscheinlich schneller passieren, als die meisten Leute denken. Die Hardware verbessert sich mit exponentieller Geschwindigkeit.
Neuralink hat bedeutende Fortschritte bei der Technologie von Gehirnimplantaten erzielt. Aktuell führt das Unternehmen in Großbritannien Studien mit seiner Schnittstelle an Patienten durch, die aufgrund von Amyotropher Lateralsklerose (ALS) ihre Hände nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr benutzen können. Zuvor hatten die „Prime“-Studien in den USA bereits vielversprechende Ergebnisse gezeigt.
Wenn Merge Labs die Unterstützung von Altman erhält, müsste das Unternehmen diese Fortschritte zunächst aufholen. Das Unternehmen soll Berichten zufolge auch mit Alex Blania zusammenarbeiten, dem CEO von Tools for Humanity, das ebenfalls von Altman mitbegründet wurde.
Bis heute gibt es diesbezüglich weder eine Vereinbarung noch eine offizielle Erklärung. Angesichts von Altmans Interesse an der „Verschmelzung“ von Mensch und Maschine wäre dies jedoch ein vorhersehbarer Schritt. Konkret schrieb er in seinem Blog: „Die Verschmelzung kann viele Formen annehmen: Wir könnten uns Elektroden ins Gehirn stecken oder einfach enge Freundschaften mit einem Chatbot eingehen. Aber ich denke, eine Verschmelzung ist wahrscheinlich unser bestmögliches Szenario.“
Quelle(n)
Financial Times, Blog von Sam Altman, Neuralink, MIT (Bild)











