"Geldverschwendung": OnePlus-Gründer schießt gegen das teure iPhone Duo

OnePlus-Mitgründer Carl Pei hat sich zum iPhone Duo, Apples erstem faltbaren Smartphone, geäußert. Der Tech-Unternehmer hat dabei deutliche Kritik geübt und das Gerät offen als "Geldverschwendung" bezeichnet.
Seine Einschätzung dürfte auf Zustimmung, aber auch auf Widerspruch stoßen. Nach Peis Ansicht rechtfertigt das Duo seinen hohen Preis nicht, weil eine Telekamera, Apples Gesichtserkennung Face ID und weitere Funktionen wie die erweiterten Kameraeinstellungen der Pro-Modelle fehlen.
Das Apple iPhone Duo könnte für Face-ID-Sensoren zu dünn sein
Zumindest für einen dieser Nachteile gibt es offenbar einen nachvollziehbaren Grund. Das Gehäuse des iPhone Duo ist schlicht zu dünn, um die für Face ID benötigten Sensoren unterzubringen. Künftige faltbare Smartphones von Apple dürften zudem noch dünner werden. Gerüchten zufolge soll bereits das iPhone Air 2 mit seinem klassischen Smartphone-Format genauso dünn wie das iPhone Duo sein.

Eine Telekamera und die erweiterten Kamerafunktionen der Pro-Modelle fehlen beim iPhone Duo. Apple hat darauf vermutlich verzichtet, um den Preis niedriger zu halten. Mit einem deutschen Listenpreis von 2.299 Euro kostet das iPhone Duo 300 Euro mehr als das Samsung Galaxy Z Fold 8, dessen Display etwas niedriger auflöst und dessen Kameras kleinere Sensoren besitzen.
Für produktives Arbeiten eignet sich das faltbare iPhone besonders durch sein großes, 7,6 Zoll messendes Innendisplay im Format 1,41:1. Dieses bietet auch bei der Darstellung von Inhalten Vorteile gegenüber den eher quadratischen Displays anderer Foldables wie dem Samsung Galaxy Z Fold 8 Ultra oder dem Oppo Find N6.
Für Nutzer, die unterwegs viel lesen oder beruflich zahlreiche Dokumente durchsehen müssen, kann dadurch ein separates Tablet oder ein E-Reader auf dem Arbeitsweg entfallen. Sie könnten Carl Peis scharfer Kritik am iPhone Duo daher widersprechen.






