Günstiger Panther-Lake-Mini-PC mit eGPU-Unterstützung schafft 50 FPS in Cyberpunk 2077 – ohne Frame Generation

Der Minisforum M2 könnte einer der günstigsten Barebone-Mini-PCs mit Intels Panther-Lake-Plattform auf dem Markt sein. Ausgestattet ist das System mit dem Intel Core Ultra 7 356H, zwei M.2-2280-NVMe-SSD-Slots (PCIe 4.0 x4), Wi-Fi 7 und Bluetooth 5.4 – zu einem Preis von 599 Euro. Vom Panther-Lake-Branding sollte man sich allerdings nicht täuschen lassen, denn der Prozessor nutzt lediglich die normale Intel-Graphics-iGPU mit vier Xe-Grafikkernen statt einer stärkeren Intel-Arc-Lösung.
In einem früheren Artikel zum Gerät hatten wir bereits erwähnt, dass Minisforum einen USB4-Anschluss integriert hat, um eine externe eGPU-Dockingstation anzuschließen und die schwache iGPU auszugleichen. Dennoch bleibt die Frage, wie sich der Minisforum M2 beim Gaming ohne zusätzliche Grafikleistung schlägt.
Der YouTube-Kanal ETA Prime könnte darauf nun eine Antwort geliefert haben, denn dort wurde der Minisforum-M2-Mini-PC kürzlich im Rahmen eines neuen Videos getestet. Der günstige Intel-Panther-Lake-Mini-PC war dabei mit 32 GB DDR5-5600-RAM in einer Quad-Channel-Konfiguration ausgestattet, also mit zwei 16-GB-Modulen.
In Geekbench 6 erreichte das System 2.696 Punkte im Single-Core- sowie 15.073 Punkte im Multi-Core-Test. Zum Vergleich: Der AMD Ryzen AI 9 HX 470 erzielt laut der Notebookcheck-Datenbank durchschnittlich 2.963 beziehungsweise 15.813 Punkte.


Auch in GPU-lastigen Benchmarks wie 3DMark Time Spy lag der HX 370 deutlich vorne und erreicht 4.138 Punkte, während der Core Ultra 7 356H auf 3.273 Punkte kam.
Beim Gaming steht zunächst Cyberpunk 2077 auf dem Prüfstand. Der YouTuber nutzt dabei das Steam-Deck-Preset, wechselt den Upscaler später jedoch manuell von FSR auf XeSS Balanced. Damit läuft das Spiel mit etwa 45 bis 50 FPS und bleibt ohne größere Probleme gut spielbar.
Zusätzlich testet ETA Prime einen 4X-Frame-Generation-Override über die Intel Graphics Software, da Cyberpunk 2077 bislang noch kein natives Update für Intels Multi-Frame-Generation-Multiplikatoren hat. Dadurch steigt die Bildrate auf über 100 FPS. Gleichzeitig deaktiviert der YouTuber XeSS-Upscaling und wechselt zurück auf natives 1080p.
Am Ende merkt der YouTuber allerdings an, dass ein 3X-Multiplikator oder die Rückkehr zum XeSS-„Quality“-Preset vermutlich die bessere Wahl wäre. Dadurch würden sich Bildartefakte reduzieren und ein deutlich flüssigeres sowie stabileres Spielerlebnis erzielen lassen.
Crimson Desert kommt in 1080p mit auf „Balanced“ gesetztem XeSS auf etwa 25 bis 30 FPS. Mit einem 2X-Frame-Generation-Multiplikator steigt die Bildrate zwar auf rund 70 FPS, allerdings treten dabei starke Ghosting-Effekte im Spiel auf.
Später im Video testet der YouTuber außerdem noch Red Dead Redemption 2.











