Notebookcheck

HP Discover 2014 | HP Envy m6 2014 Hands-On

HPs Premium Consumer Notebook will mit einem neuen Gehäuse, Haswell basierter CPU, GeForce GTX 850M Grafik und dem "ControlZone" Touchpad glänzen. Auf der diesjährigen HP Discover in Las Vegas hatten wir die Möglichkeit, uns ein Pre-Sample etwas näher anzusehen.
Klaus Hinum,

Das relativ große 15,6-Zoll-Notebook verzichtet auf die Integration eines optischen Laufwerks und kann daher sehr schlank ausgeführt werden. Als Bildschirm sind derzeit zwei  TN Touch-Displays angedacht: Ein 1366 x 768 Pixel HD und 1920 x 1080 FHD-Display. Mit 2,2 kg bzw. 2,6 kg (Touchscreen Variante) ist das Notebook vergleichsweise leicht. Gefertigt wird das Notebook aus verschiedensten Materialien. Laut HP besteht die Oberschale aus Aluminium, die Unterschale aus Kunststoff und der Displaydeckel aus einem Glasfaser Verbund, der sich haptisch allerdings wie Kunststoff anfühlt.

Im Inneren des Multimedia-Notebooks findet man Haswell-basierte Core i5 Dual-Core und i7 Quad-Core Prozessoren von Intel. Im Ausstellungsstück fanden wir etwa den neuen Core i7-4712HQ Quad-Core (2,3-3,3 GHz, 37W TDP, Intel HD 4600). Dieser erreichte im ersten Test mit 596 Punkte im Cinebench R15 in etwa das Niveau eines Core i7-4702HQ und bleibt damit etwa hinter den Erwartungen zurück. Auch eine AMD-Variante ist geplant, vermutlich jedoch noch basierend auf Richland und nicht dem eben vorgestellten Kaveri-Prozessoren.

Optional wird eine Nvidia GeForce GTX 850M Grafikkarte verbaut. In unserem Modell fanden wir eine Variante mit 4GB DDR3 Grafikspeicher welche 82,1 Punkte im Cinebench R15 OpenGL Test erreichte. Damit positioniert sie sich im Vergleich zu anderen GTX 850M GPUs im Test im oberen Mittelfeld, bereits Nahe der GDDR5-Varianten selben Chips.

Eine Besonderheit stellt das neue ControlZone Touchpad, mit zwei dedizierten Randbereichen die die Windows 8 Bedienung erleichtern sollten (siehe Video), dar. Die große Eingabefläche des Trackpads gefiel uns im ersten Test, das Pre-Sample wies jedoch ein etwas wackeliges Feedback auf. Auch die Tastatur bog sich beim gezeigten Vorserienmodell noch leicht durch. Die Tastaturbeleuchtung bietet nur eine Helligkeitsstufe.

An der schwarzen Kunststoffwanne der Unterseite findet man eine praktische Wartungsklappe hinter der sich lt. Aufschrift Speicher, HDD und WLAN-Karte verstecken. Im Testgerät war eine Intel AC 3160 802.11ac WLAN Karte verbaut.Die Schnittstellen befindet sich auf der linken und rechten Seite des Gehäuses. Vier USB und eine Gigabit LAN Port sind hervorzuheben, als Monitorausgang findet man aber lediglich einen HDMI-Ausgang.
Das Beats Audio gebrandete Soundsystem bietet Stereolautsprecher und einen Subwoofer (2.1).

Preislich orientiert sich das M6 wohl wieder am Vorgänger und beginnt laut HP ab 899 US-Dollar (ohne Steuern). Dadurch ist in Europa mit einem Einstiegspreis von rund 900 Euro zu rechnen.

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Autor: Klaus Hinum, 11.06.2014 (Update: 14.06.2014)