Hier begann eine Rollenspiel-Legende: CRPG-Klassiker für knapp 2,50 Euro auf Steam

Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game versetzt Spieler in das postapokalyptische Kalifornien des Jahres 2161. Jahrzehnte nach einem Atomkrieg ist von der Zivilisation nicht mehr viel übrig und Spieler starten – wie für die Reihe typisch – in einem sogenannten Vault. Die unterirdischen Bunker dienen als letzte Bastionen einer geordneten Gesellschaft und sollen ihre Bewohner vor der lebensfeindlichen Außenwelt schützen. Nun ist passiert, was früher oder später passieren musste: Der Wasserchip ist hin und muss ersetzt werden, bevor die Bewohner elendig verdursten. Und neue Wasserchips gibt es natürlich nur an der Oberfläche.
Beim Gameplay bringt das erste Fallout bereits vieles mit, wofür die Reihe bis heute bekannt ist. Mit dem S.P.E.C.I.A.L.-System bestimmen Spieler Attribute wie Stärke, Wahrnehmung, Intelligenz oder Charisma und legen damit maßgeblich fest, wie sie sich durch das Ödland schlagen. Einen Konflikt mit Waffengewalt zu lösen, ist längst nicht immer notwendig: Je nach Charakter lassen sich Probleme auch durch Überreden, Schleichen, Diebstahl oder andere Fertigkeiten bewältigen.
Deutlich anders als in den modernen Serienteilen laufen dagegen die Kämpfe ab. Sobald es Ärger gibt, wechselt Fallout in einen rundenbasierten Modus, in dem Bewegung und Angriffe Aktionspunkte verbrauchen. Gegner lassen sich dabei gezielt an bestimmten Körperteilen treffen – ein Vorläufer des späteren V.A.T.S.-Systems, der modernen Fallout-Fans durchaus bekannt vorkommen dürfte. Abseits der Gefechte erkundet man Vaults, zerstörte Städte, Siedlungen und Militäranlagen, die über eine Weltkarte miteinander verbunden sind.


Mit seiner gelungenen Geschichte, seinem schwarzen Humor, der atmosphärischen Spielwelt und vor allem der großen spielerischen Freiheit kann das erste Fallout Spieler bis heute fesseln. Andererseits merkt man dem Spiel deutlich an, dass es inzwischen fast 30 Jahre auf dem Buckel hat. Steam-Spieler kritisieren vor allem den wenig einsteigerfreundlichen Start, die nach heutigen Maßstäben umständliche Benutzeroberfläche und die problematische Begleiter-KI. Hinzu kommen technische Macken und ein hoher Schwierigkeitsgrad, der gerade schlecht geplante Charakter-Builds hart bestrafen kann. Und Achtung: Automatisches Speichern war 1997 noch nicht in Mode. Wer sich hier auf moderne Komfortfunktionen verlässt, steht nach einem unglücklichen Tod also schnell wieder ziemlich weit am Anfang.
Trotz der veralteten Technik fallen 94 Prozent von über 25.000 Steam-Rezensionen positiv aus. Metacritic listet außerdem einen Metascore von 89 und einen User Score von 8.7. Wer herausfinden möchte, warum das Fallout-Franchise überhaupt groß geworden ist, bekommt hier also einen bis heute sehr gut bewerteten, wenn auch unverkennbar altmodischen RPG-Klassiker.
75 Prozent Rabatt auf Steam
Preislich ist der Ausflug zu den Ursprüngen der Reihe aktuell besonders günstig: Noch bis zum 13. August ist Fallout: A Post Nuclear Role Playing Game auf Steam um 75 Prozent reduziert und kostet nur 2,49 statt 9,99 Euro. Laut SteamDB entspricht das dem bisherigen Tiefstpreis, der zuletzt während des Summer Sale 2026 erreicht wurde. Auf dem Steam Deck (erhältlich auf Amazon für 580 Euro) ist das Rollenspiel als „Spielbar“ eingestuft.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.
















