Oblivion Remastered für Switch 2 zum Launch ausverkauft, physische Spiele bleiben gefragt

Die physische Verkaufsversion von The Elder Scrolls IV Oblivion Remastered für die Switch 2 ist in manchen Ländern ziemlich schwer zu finden. Nachdem bereits die Vorbestellungen ausverkauft waren, konnten viele Händler auch zum Verkaufsstart am 11. November keine Exemplare anbieten. So frustrierend die Situation ist. Befürworter physischer Spiele sehen darin eine Bestätigung für ihre Ablehnung einer rein digitalen Zukunft.
So limitiert, dass die Exemplare nummeriert werden könnten?
Am 30. Juni haben Switch-2-Besitzer den Erscheinungstermin von Oblivion Remastered erfahren. Anschließend sind bei den Händlern die Vorbestellungen gestartet, viele Fans sind jedoch leer ausgegangen. Auch in den darauffolgenden Wochen hat sich die Lage nicht verbessert. In den USA ist die modernisierte Neuauflage des Open-World-Rollenspiels weder bei Amazon noch bei Best Buy oder GameStop erhältlich.
Möglicherweise produziert der Publisher die physische Version nur in geringer Stückzahl, was zur Knappheit beitragen könnte. Angesichts der Speicherkrise sind die ohnehin teuren 64GB-Spielmodule von Nintendo wahrscheinlich nochmals im Preis gestiegen. Bethesda hat sich dennoch gegen günstigere, aber weniger beliebte Formate entschieden.

Ursprünglich hatte Bethesda für die Switch-2-Version von The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered einen Downloadcode in der Verpackung vorgesehen. Später hat das Unternehmen diese Entscheidung geändert und sich stattdessen für ein Spielmodul entschieden. Positiv aufgenommen wurde auch, dass der 61,5GB große Titel nicht auf einer Game-Key-Card erscheint und daher kein umfangreicher Download erforderlich ist.
Nintendos Stellung in einer digitalen Welt
Sonys Entscheidung, ab 2028 keine PS5-Spiele mehr auf Disc anzubieten und vollständig auf digitale Veröffentlichungen umzustellen, hat Proteste ausgelöst. Das Unternehmen hat Zahlen veröffentlicht, laut denen Kunden ihre Spiele überwiegend im PlayStation Store kaufen. Nintendo hat hingegen bekannt gegeben, dass physische Veröffentlichungen im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Anteil von 38,5 Prozent am Absatz erreicht haben. Bei Sony liegt dieser Wert unter 20 Prozent.
Xbox könnte zwar ein Programm zur Umwandlung von Disc-Spielen in digitale Versionen einführen, unter Sammlern gilt Nintendo jedoch als letzte Hoffnung. Das Unternehmen kann seit Langem auf treue Fans zählen, die ihre Spiele kaufen, verkaufen und tauschen. Trotz der wachsenden Beliebtheit des eShops misst Nintendo auch Partnerschaften mit Händlern weiterhin große Bedeutung bei.
Weniger positiv fällt möglicherweise die Leistung von Oblivion Remastered aus. Erste Eindrücke weisen auf Einbrüche der Bildrate hin, die den Spielfluss beeinträchtigen. Diese Ruckler treten allerdings auch in den Versionen für Xbox, PS5 und PC auf und sind kein spezifisches Problem der Switch-2-Fassung.













