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The Elder Scrolls Online: Überarbeitete Roadmap beruhigt Fans

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ZeniMax Online Studios hat nach umfangreichen Entlassungen bei Microsoft die Roadmap für The Elder Scrolls Online überarbeitet. Das Update 52 und weitere geplante Inhalte verzögern sich auf 2027, da der Fokus nun auf Qualität anstatt auf festen Fristen liegt. Game Director Nick Giacomini hat den Spielern versichert, dass ESO fortgesetzt und durch eine engere Zusammenarbeit mit Bethesda Game Studios unterstützt wird. Das Update 51 ist nun für den 28. September 2026 geplant.

Das überaus beliebte MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) der ZeniMax Online Studios macht derzeit eine der schwierigsten Phasen seiner zwölfjährigen Geschichte durch. Nach der jüngsten großangelegten Umstrukturierung der Xbox-Sparte von Microsoft, bei der die meisten betroffenen Mitarbeiter am 6. Juli informiert worden sind, hat es ZeniMax besonders hart getroffen. Einer von Game Developer zuerst veröffentlichten WARN-Meldung aus Maryland zufolge ist es zu 379 Entlassungen an den Standorten des Unternehmens in Maryland gekommen. Davon entfallen 213 auf die ZeniMax Online Studios, den Entwickler von "The Elder Scrolls Online", und weitere 166 auf den Standort von ZeniMax Media in Rockville, der auch die Bethesda Game Studios beherbergt. Die Stellenkürzungen werden am 4. September 2026 wirksam.

Aufgrund des stark verkleinerten Entwicklungsteams hat ZeniMax Online seine Pläne überarbeiten und den Produktionszeitplan anpassen müssen. Dennoch ist sichergestellt, dass "The Elder Scrolls Online" weitergeführt wird. Game Director Nick Giacomini hat in einem am 30. Juli veröffentlichten Community-Brief bestätigt, dass ESO erhalten bleibt und das Studio enger mit den Bethesda Game Studios zusammenarbeiten wird, um die Entwicklung zukünftiger Inhaltsupdates voranzutreiben.

Giacomini hat die Position des ESO Game Directors im August 2025 übernommen, nachdem der vorherige Game Director Rich Lambert zum Studio Game Director befördert worden ist. Lamberts eigene Amtszeit ist durch die jüngsten Entlassungen jedoch vorzeitig beendet worden, was er selbst kurz nach der Ankündigung in einem Twitch-Stream bestätigt hat. Auch Studioleiter Joe Burba, Executive Producer Susan Kath und Production Director Ala Diaz haben in derselben Entlassungswelle ihre Positionen verloren. Somit leitet Giacomini die ZeniMax Online Studios nun gemeinsam mit dem Leiter der Geschäftsprozesse, Josh Henderson.

In seinem Brief an die Elder-Scrolls-Community ist Giacomini direkt auf die Veränderungen eingegangen. Er hat eine Phase des organisatorischen Umbruchs sowie den Weggang von Teammitgliedern, die das Spiel maßgeblich geprägt haben, eingeräumt und ihnen für ihre Beiträge gedankt.

Elder Scrolls Online bleibt erhalten

Anschließend hat er den Fokus auf das Engagement der ZeniMax Online Studios für ESO und die kommenden Pläne gerichtet. "ESO bleibt bestehen", hat Giacomini geschrieben und hinzugefügt, dass sich der Fokus des Teams nicht geändert habe und weiterhin darauf liege, "The Elder Scrolls Online" auszubauen und an einer Welt weiterzuarbeiten, die Millionen von Spielern ihr Zuhause nennen.

Zudem hat Giacomini die Vereinbarung mit den Bethesda Game Studios als ein neues Kapitel der Zusammenarbeit innerhalb der gesamten Elder-Scrolls-Franchise bezeichnet. Dies werde neue Möglichkeiten schaffen, Ideen auszutauschen, Bemühungen abzustimmen und den Spielern bessere Erlebnisse zu bieten. Wie genau das in der Praxis aussehen wird, ist bisher nicht näher erläutert worden.

Anfang 2026 hat sich "The Elder Scrolls Online" von seinem jährlichen Kapitel-Erweiterungsmodell verabschiedet und eine Strategie mit etwa dreimonatigen saisonalen Inhaltsupdates eingeführt, die im Januar angekündigt worden ist. Die Season mit dem Titel "Dawn and Dusk" ist am 2. April erschienen. Darauf ist am 8. Juli die erste Saison "Return of the Thieves Guild" gefolgt, die noch bis zum 21. Oktober läuft.

Nach der Umstrukturierung hat Giacomini erklärt, dass das Studio nun der Qualität Vorrang vor festen Kalenderdaten einräumt. Infolgedessen ist die ursprüngliche Roadmap für Ende 2026 überarbeitet worden. Das Update 52, das zuvor für das vierte Quartal 2026 vorgesehen gewesen ist, verschiebt sich jetzt auf Januar 2027 und soll die neue PvP-Zone am Jerall-Pass sowie "Skyrim's Dynamic Encounters: Rimegales" mit sich bringen. Die "Crimson Veldt"-Prüfung, eine Begegnung für zwölf Spieler, die berittene Kämpfe einführt und eigentlich zusammen mit Update 51 im September erscheinen sollte, ist ohne genaue Monatsangabe auf 2027 verschoben worden, ebenso wie die nächste Klassen- und Kampf-Überarbeitung. Das Studio hat zudem angegeben, Zwischenanpassungen für Klassen abzuwägen, die noch auf ihre vollständige Überarbeitung warten.

Das Update 51 ist derweil für den 28. September 2026 geplant, eine Woche später als das ursprüngliche Datum vom 21. September. Es führt das lang erwartete Gerüchtesystem und die sogenannte "Nowhere Vault" ein, eine dauerhafte, auf Rätsel fokussierte Aktivität, die in einem Zwischenreich angesiedelt ist. Hinzu kommen eine Reihe von Verbesserungen des Spielerlebnisses, wie das Anheften von Errungenschaften, ein anpassbares HUD auf Tastatur-Plattformen, Änderungen bei den Antiquitäten, fortlaufende Hybridisierungsarbeiten an den Kampf- und Buff-Systemen, zusätzliche Transmutationsstellen in Cyrodiil und verschiedene Quality-of-Life-Anpassungen. Die dreiseitigen Schlachtfelder kehren am selben Datum ebenfalls dauerhaft zurück.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > The Elder Scrolls Online: Überarbeitete Roadmap beruhigt Fans
Autor: Rahim Amir Noorali, 31.07.2026 (Update: 31.07.2026)