Sony antwortet endlich: Ende physischer PS5-Spiele soll Umsatz nicht beeinflussen

Nach wochenlangem Schweigen hat Sony auf die Kritik an der umstrittenen Entscheidung reagiert, ab Januar 2028 keine physischen Spielediscs mehr anzubieten. Während der Präsentation der Geschäftszahlen vom ersten Quartal des Jahres 2026 wurden die Führungskräfte auf die Entscheidung angesprochen. Dabei hat Sony offenbar die Einschätzung vertreten, dass sich daraus keine negativen Auswirkungen auf das Geschäft ergeben werden.
Sonys Finanzvorstand Lin Tao wurde zu mehreren Punkten rund um die Einstellung von Discs und den möglichen Folgen bis 2028 befragt. Tao hat daraufhin erklärt, dass Sony aufgrund der weit fortgeschrittenen Digitalisierung von Inhalten ausführlich über diesen Schritt nachgedacht habe und die Umsetzung vorsichtig vorantreiben werde. Auf die Frage nach möglichen Auswirkungen auf den Umsatz sagte Tao, dass bislang keine Veränderungen im Geschäft festgestellt worden seien. Auch zum Zeitpunkt der Umstellung erwartet Sony keine negativen Folgen, da der Großteil der Verkäufe bereits digital erfolgt und sich daran bis zur Einführung der Änderung nichts Grundlegendes ändern werde.
Die Frage thematisierte außerdem die öffentliche Kritik an der Entscheidung. Tao erklärte dazu, dass Sony überlegen müsse, wie auf das Feedback reagiert werden soll. Während dieser Prozess läuft, ist jedoch eines klar: Sony wird die Entscheidung nicht zurücknehmen. Die Kritik aus der Öffentlichkeit ist groß, und die Petition "Don’t Kill the Disc" hat inzwischen mehr als 350.000 Unterschriften gesammelt. Zudem wurde über einen Boykott von Sony gesprochen, doch das Unternehmen scheint sich derzeit weiterhin stark auf die Umsatzentwicklung zu konzentrieren.













