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Home-Office-Guide: Wie man im Home-Office diszipliniert bleibt

Bildquelle: Unsplash
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Das Arbeiten im Home-Office mag viele Vorteile haben, nach einigen Wochen kann es aber auch die physische und mentale Gesundheit beanspruchen. Hier sind ein paar Tipps und Tricks, wie Sie das Arbeiten von Zuhause angenehmer gestalten können.
Anil Satyanarayana (übersetzt von Katherine Bodner), 🇺🇸
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Es gibt wohl kaum einen Haushalt, dessen normaler Rhythmus nicht durch COVID-19 auf den Kopf gestellt wurde. Viele von uns arbeiten nun im Home-Office und das wird auch in absehbarer Zukunft so bleiben. Für manche ist das eine willkommene Abwechslung, eine Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Alltag zu nehmen. Doch viele werden auch festgestellt haben, dass das Arbeiten zuhause gar nicht so einfach ist, wie gedacht. Vieles, was man im Büro für selbstverständlich hält, ist in den eigenen vier Wänden ganz anders. Ich persönlich arbeite schon seit fast zwei Jahren von meinem Zuhause aus und habe dabei ein, zwei Dinge gelernt. Hier also ein paar essenzielle Tipps, die helfen, die eigene Home-Office-Erfahrung so angenehm und produktiv wie möglich zu machen. 

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Ablenkungen beseitigen

Zu Beginn ist es nicht leicht, mögliche Ablenkungsquellen zu beseitigen. (Bildquelle: Unsplash)
Zu Beginn ist es nicht leicht, mögliche Ablenkungsquellen zu beseitigen. (Bildquelle: Unsplash)

Büros sind dafür gestaltet, die Produktivität zu fördern. Daher gibt es dort kaum Ablenkungen. Die meisten Unternehmen sperren Social-Networking- und Streaming-Plattformen sowie andere Produktivitätskiller in ihren Netzwerken. Das wird zuhause nicht der Fall sein. Man hat also plötzlich vollen Zugang zu den großen Weiten des Internets - und damit auch zu einer ganzen Menge an Ablenkungen. Auch wenn Ihre innere Stimme anderer Meinung ist - es ist grundsätzlich nicht notwendig, Twitter/Facebook/Reddit "für die Arbeit" im Auge zu behalten. Wenn Ihre Willenskraft im Kampf gegen die eigenen Impulse Unterstützung braucht, helfen möglicherweise ein paar Browser-Extensions. Block Site, zum Beispiel, ermöglicht es Ihnen, bestimmte Websites für bestimmte Zeiten zu blockieren, und ist für Chrome und Firefox verfügbar. Reichen diese Extensions nicht, gibt es eine noch härtere Maßnahme: Die Websites direkt über den Router zu blockieren.

Eine weitere Quelle von Ablenkungen ist Ihr Smartphone. Jetzt, wo alle zuhause sind, verbringen viele Menschen deutlich mehr Zeit mit ihrem Smartphone als gewohnt. Das einzige Telefon, das während der Arbeitszeit in Ihrer Nähe sein sollte, ist Ihr Diensthandy - und selbst das nur, wenn es für Ihre Arbeit notwendig ist. Nutzen Sie wenn möglich für die Arbeit ein anderes Telefon mit einer anderen Nummer - so können Sie sich noch besser von den Ablenkungen des Privathandys befreien. Und nein, das Abschalten von Benachrichtigungen und der "Nicht stören"-Modus reichen nicht aus. Ich empfehle Ihnen, das Gerät in eine Schublade zu legen oder es grundsätzlich in einem anderen Zimmer zu lassen.

Einen fixen Arbeitsplatz festlegen

So sollte Ihr Arbeitsplatz nicht aussehen. (Bildquelle: Unsplash)
So sollte Ihr Arbeitsplatz nicht aussehen. (Bildquelle: Unsplash)

Einen festgelegten Platz zu haben, an dem man arbeitet, hilft, den Kopf in den Arbeitsmodus zu bekommen. Auch hier spielt die Reduktion von Ablenkungen eine Rolle. Ein ruhiger Ort, an dem man alleine mit dem PC/Laptop sitzt, ist besser, als zu versuchen, auf der Couch neben dem lärmenden Fernseher zu arbeiten. Wählen Sie wenn möglich einen Platz mit einem Fenster und direktem Sonnenlicht. Einer der Nachteile vieler Bürogebäude ist, dass man oft keinen Zugang zu frischer Luft und Sonnenlicht hat - profitieren Sie also von diesem Luxus. Zusätzlich ist es wichtig, den Arbeitsplatz aufgeräumt zu halten. Machen Sie sich die Mühe und lassen Sie Ihre Arbeitsunterlagen nicht unnötig herumliegen und verstauben. Behandeln Sie ihrem Heim-Arbeitsplatz wie Ihren Schreibtisch im Büro.  

Halten Sie Ihren festgelegten Arbeitsplatz frei von privaten Ablenkungen. Nur, was mit Ihrer Arbeit zu tun hat, darf hier hin. Das bedeutet auch, dass Sie Haustiere aus dem Zimmer sperren sollten. Seien wir ehrlich - sie lenken uns doch sehr ab. Ein Foto der neben dem Laptop liegenden Katze mit der Bildunterschrift "Mein neuer Home-Office-Mitarbeiter" könnte zwar auf Social Media für Likes und Lacher sorgen, ist aber sicherlich kein Produktivitätshack. 

Geregelte Arbeitszeiten festlegen und regelmäßig Pausen einlegen

Eine der häufigsten Beschwerden, die ich über den typischen Angestellten-Alltag höre, ist, dass er eintönig ist. Im Home-Office sind Sie nun etwas flexibler. Sie müssen sich keine Sorgen über Ihr Aussehen oder die Fahrt zwischen Zuhause und Büro machen - das spart Zeit. Manche Unternehmen werden weiterhin fixe Arbeitszeiten vorgeben, andere sehen das flexibler. Wenn Ihr Unternehmen zu den letzteren gehört, liegt es in an Ihnen, sich an Ihre üblichen Arbeitszeiten zu halten. Es reichen ein paar Netflix-Folgen mehr am Abend und schon ist der normale Tag- und Nachtrhythmus über den Haufen geworfen. Unregelmäßiger Schlaf hat einen negativen Einfluss auf Ihre Arbeitsleistung und macht es schlussendlich schwieriger, sich wieder an die üblichen Arbeitszeiten zu gewöhnen.

Gleichzeitig sollten Sie aber sicherstellen, dass Sie nicht zu viel arbeiten. Nur, weil Sie jetzt zuhause sind, heißt das noch lange nicht, dass Sie sich nicht überarbeiten können. Es ist wichtig, während der Arbeit ein paar 15- bis 20-minütige Pausen einzulegen, um kurz abzuschalten. Wenn Sie neun Stunden arbeiten, nehmen Sie sich zwei 20-minütige Pausen nach drei Stunden und eine 40- bis 60-minütige Pause für das Mittagessen. Auch die üblichen Mahlzeiten sollten eingehalten werden! Unregelmäßiges Essen hat langfristig einen negativen Einfluss auf Ihr körperliches Wohlbefinden. 

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Kein Essen am Arbeitsplatz

Essen Sie unter keinen Umständen an Ihrem Arbeitsplatz. Das lenkt Sie nicht nur von Ihrer Arbeit ab, sondern verschmutzt auch Ihren Schreibtisch - und das gilt es ja zu vermeiden. Krümel auf der Tastatur sind nicht nur unangenehm, sondern auch schwierig zu reinigen. Vermeiden Sie auch gezuckerte, kohlensäurehaltige Getränke - immerhin hat das Fitnesscenter mit höchster Wahrscheinlichkeit gerade geschlossen, Kalorien sollten also auf ein Minimum reduziert werden. Eine Tasse Kaffee geht in Ordnung - seien Sie nur vorsichtig, sie dennoch weit genug von Ihren Elektrogeräten zu halten. Wer möchte sich in dieser Situation schon mit einem beschädigten Computer herumschlagen. Zu guter Letzt: Trinken Sie genügend Wasser. Stellen Sie sich eine Flasche Wasser auf den Schreibtisch (und trinken Sie sie auch aus!) - Ihr Körper wird es Ihnen danken. 

Physische und mentale Gesundheit

Denken Sie auch daran, nach etwa einer Stunde aufzustehen und sich etwas zu bewegen. (Bildquelle: Unsplash)
Denken Sie auch daran, nach etwa einer Stunde aufzustehen und sich etwas zu bewegen. (Bildquelle: Unsplash)

Idealerweise sollten Sie diese Tipps auch beachten, wenn Sie im Büro arbeiten. Arbeit ist immerhin Arbeit und kein Vergnügen. Das wirkt sich auch auf Ihre Gesundheit aus, was wiederum Ihre Produktivität beeinflusst. Außerdem ist es für den Körper nicht ideal, stundenlang in der gleichen Position zu verharren. Mit einem Fitness-Tracker sind Sie in guten Händen. Wenn Sie keinen besitzen, stellen Sie sich auf Ihrem PC eine stündliche Erinnerung, die Sie daran erinnert, kurz vom Stuhl aufzustehen. Einfache Dehnungsübungen und das Drehen des Oberkörpers nach rechts und links sollten ausreichen, um die Durchblutung wieder anzuregen. Spazieren Sie in ein anderes Zimmer, füllen Sie Ihre Wasserflasche auf, blicken Sie aus dem Fenster. Wichtig ist auch, die Augen zu entspannen. Fokussieren Sie Ihren Blick auf ein entferntes Objekt, das ist ein guter Ausgleich zum Bildschirm. Ebenso wichtig ist es, beim längeren Arbeiten auf eine gute Haltung zu achten - auch das gilt sowohl zuhause als auch im Büro.

Home-Office bedeutet auch (großteils) fehlender Kontakt zu Kollegen. Sie werden möglicherweise schon festgestellt haben, dass sich eine Videokonferenz nicht ganz so anfühlt wie ein Meeting, bei dem alle gemeinsam um den gleichen Tisch sitzen. Das kann für manche eine Herausforderung sein. Leider gibt es dafür keine allgemein gültige Lösung, aber einige Ansätze wären zum Beispiel, den Kontakt zu Kollegen online aufrecht zu halten, mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen (in der Freizeit, versteht sich), zu meditieren, Atemübungen zu machen, sich motivierende Videos anzusehen, usw. Vermeiden Sie, den fehlenden menschlichen Kontakt durch Essen zu ersetzen - oder halten Sie es zumindest auf ein Minimum. Denken Sie daran, dass wir alle im selben Boot sitzen. Wenn wir gut zusammenarbeiten, können wir diese herausfordernde Zeit so schnell wie möglich hinter uns bringen.

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Eigene Erfahrung

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Anil Ganti
Autor des Originals: Anil Ganti - Senior Tech Writer - 741 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2019
Seit meinem 8. Lebensjahr bin ich ein begeisterter PC-Spieler. Meine Leidenschaft für das Gaming hat mich schließlich in Richtung Technik getrieben. Meinen ersten Schreibjob bekam ich im Alter von 19 Jahren. Ich habe meinen Abschluss in Maschinenbau gemacht und in der Industrie, aber auch für andere Magazine wie Wccftech gearbeitet, bevor ich im November 2019 zu Notebookcheck kam. Ich decke eine Vielzahl von Themen ab, darunter Smartphones, Gaming und Computer-Hardware.
Katherine Bodner
Übersetzer: Katherine Bodner - Translator - 283 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2017
Ich habe vor ein paar Jahren an der Universität Wien meinen Master in Translation abgeschlossen und arbeite seitdem als Übersetzerin für Englisch, Deutsch und Französisch. Für Notebookcheck übersetze ich bereits seit 2017 und habe dabei mehr über Computer gelernt, als ich jemals erwartet hätte. Mittlerweile bin ich im Familienkreis die Ansprechperson, wenn es um Consumer Electronics geht. Ansonsten beschäftige ich mich viel mit den Bereichen Nachhaltigkeit und Erneuerbare Energien.
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Autor: Anil Satyanarayana,  9.04.2020 (Update: 12.03.2021)