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Home-Office-Guide: 8 Überlebenstipps fürs Home-Office

Die aktuelle Situation hat viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eiskalt und unvorbereitet erwischt. Wohl denen, die die Möglichkeit haben einfach von zu Hause aus weiterzuarbeiten. Allerdings stellt das Arbeiten in einer ungewohnten und wohnlichen Umgebung viele vor eine große Herausforderung. Lesen Sie hier die Tipps eines Profis, der seit über 12 Jahren von zuhause aus arbeitet.
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Als wäre die gesundheitliche Gefahr nicht schon groß genug, rüttelt Covid-19 unser aller Leben gründlich durcheinander. Viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurden quasi über Nacht aus ihrer gewohnten Arbeitsumgebung gerissen und sollen jetzt von zu Hause aus produktiv bleiben. Neben den technischen Herausforderungen, die ein Home-Office-Arbeitsplatz mit sich bringt, und der Problematik ob der vielen Ablenkungen diszipliniert und motiviert zu bleiben, gibt es auch noch die nicht zu vernachlässigenden Effekte auf die Psyche. Als jemand, der seit über 12 Jahren tagein tagaus in verschiedenen Ländern und Umgebungen im Home-Office arbeitet, bin ich mit der Situation, in der sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer plötzlich wiederfinden, bestens vertraut. Im Folgenden also ein paar über viele Jahre angesammelte und bewährte Überlebenstipps, um nicht nur produktiv, sondern auch geistig und körperlich gesund zu bleiben.

Wer zu den Glücklichen gehört, die von zu Hause aus arbeiten können, dürfte auch Interesse an unseren weiteren Artikeln zu diesem aktuellen Thema haben:

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Ablenkungen minimieren

Die mit Abstand schwierigste Herausforderung ist, angesichts der vielen potentiellen Ablenkungen, konzentriert zu bleiben. Mal schnell den Tisch aufräumen, die Spülmaschine ausräumen, die Wäsche zusammenlegen, um schnell die nächste Fuhre einzustellen, damit sie läuft während man weiter arbeitet (und dabei zu vergessen, dass die Waschmaschine natürlich Krach macht und unter Umständen beim Arbeiten stört), mal kurz den Staubsauger anwerfen, Blumen gießen, den Schrank entrümpeln - die Liste könnte wohl beliebig lange weitergeführt werden. Alles sehr verlockend, aber leider auch äußerst kontraproduktiv. Am Ende führt es nur dazu, dass man a) nicht das schafft, was man sich für den Tag vorgenommen hat oder b) länger arbeiten muss als eigentlich geplant. Ideal ist es also wenn möglich alle externen Ablenkungsfaktoren soweit wie möglich zu minimieren. Was mir persönlich sehr geholfen hat, ist ein separates Zimmer zu nutzen und mich nicht im Wohnzimmer oder am Küchentisch auszubreiten. Wenn ich am Küchentisch sitze und die sich vom Vorabend stapelnden ungespülten Teller auf dem Tresen sehe, kann ich auch nicht anders als erst aufzuräumen. WerXiaomi Mi Note 2: Ebenfalls im Samsung Edge-Design? also die Möglichkeit hat, entweder ein separates Zimmer oder ein möglichst nicht für den Alltag verwendetes Zimmer zu nutzen, sollte dies tun. Zumal man dann auch die Tür zumachen kann, wenn man Ruhe braucht. 

Wer diese Option nicht hat sondern den Küchentisch nutzen muss, dem empfehle ich folgendes: bevor ihr anfängt zu arbeiten, räumt den Tisch komplett frei und alles, was nicht für die Arbeit benötigt wird, komplett aus eurem Blickfeld. Richtet euch den Tisch exklusiv als Arbeitsplatz ein ohne ständig an den Haushalt oder euren Aufenthaltsort erinnert zu werden. Richtet den Blick entweder aus dem Fenster oder an eine Wand und nicht in den Raum hinein. Die Ablenkungsfaktoren sind ansonsten zu zahlreich und es wird schwer fallen, sich zu konzentrieren. 

Smartphone weglegen und stumm schalten

Wie schon im Büro gilt auch daheim: die größte Ablenkung ist und bleibt das Smartphone. Ich habe meines zwar immer in Blickweite unter dem Monitor, aber mit dem Display nach unten gerichtet und, wenn ich nicht gerade einen dringenden Anruf erwarte, meistens stumm geschaltet, damit ich nicht bei jedem Aufleuchten oder jeder eingehenden Nachricht abgelenkt werde. Mich persönlich hat es nach einer Weile verrückt gemacht ständig durchs Aufleuchten abgelenkt zu werden, deshalb habe ich für mich diese Lösung gefunden. 

Ordnung halten

Nichts lenkt mehr ab als Unordnung am Arbeitsplatz (ausgenommen von Smartphones, die sind noch schlimmer). Es mag zwar manche Zeitgenossen geben, die erst im Durcheinander - frei nach dem Motto „nur das Genie beherrscht das Chaos“ - so richtig aufblühen, die meisten Menschen können sich aber in einer aufgeräumten Umgebung deutlich besser konzentrieren. Glückwunsch denjenigen, die daheim den gleichen Platz zum Arbeiten zur Verfügung haben wie im Büro, aber bei den meisten ist das leider nicht der Fall. Daher ist es imminent wichtig, den eigenen Arbeitsplatz und das Blickfeld um einen herum maximal ordentlich und sauber zu halten. In den eigenen vier Wänden herrscht schon genug Ablenkung, sei es durch den Haushalt oder um einen herumtobende Kinder. Da ist es nicht sonderlich förderlich auch noch durch Berge an nicht zwingend oder unmittelbar benötigtem Papier, zwei Dutzend Stiften, Kaffeetassen vom Vortag oder leeren Wasserflaschen abgelenkt zu werden. Zehn Minuten Aufräumen zum Feierabend oder direkt bevor man morgens anfängt zu arbeiten können einen großen Unterschied machen.

Bewegung maximieren

Im Büro ist man oft unterwegs – zum Drucker, zur Kaffeemaschine, zum Auto, zum Kühlschrank, zum Kollegen etc. Daheim fällt vieles davon weg. Ich persönlich versuche immer mich wenn möglich bei Telefonaten, bei denen ich nicht zwingend am Rechner sitzen muss, viel zu bewegen und gehe durchs ganze Haus spazieren. Völlig sinnfrei einfach vor und zurück und im Kreis oder dem Muster meines Holzbodens folgend. Hauptsache man sitzt nicht sondern bewegt sich. Sonst rächt sich nach wenigen Tagen der Rücken, das Kreuz, die Schulter etc.

Nicht am Schreibtisch essen

Sehr verlockend: das Frühstück oder Mittagessen mal eben schnell am Schreibtisch einnehmen während man arbeitet. Verständlicher Reflex, aber aus meiner persönlichen Erfahrung eher kontraproduktiv. Letztlich führt es dazu, dass man die paar Minuten Pause zum Frühstücken oder Mittagessen nicht abschalten kann. Besser ist es sich die 20 Minuten zum Essen zu nehmen und sich wenn möglich in ein anderes Zimmer zu setzen, um zumindest kurz abzuschalten. Euer Hirn und eure Konzentration am Nachmittag werden es euch danken.

Gewohnheiten und Routine

Ein weiterer wichtiger Punkt ist es Routinen zu pflegen. Jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, auch wenn es sinnlos früh erscheint und das warme Bett lockt. Ich stehe seit Jahr und Tag jeden Tag um 05:45 Uhr auf zum den Tag zu beginnen.  Ich mache seit Jahr und Tag etwa gegen 12 Uhr Mittagspause und mache mir um 14 Uhr meinen Kaffee. Das sind alles Kleinigkeiten, nach denen sich der Körper richtet und deren Beachtung es leichter macht produktiv und konstruktiv zu bleiben ohne frühzeitig zu ermüden oder in das „ich weiß gar nicht was ich alles tun soll Loch" zu fallen. Routinen und immer gleiche Abläufe senken nachweislich den psychischen Stress, dem man sich ansonsten selbst aussetzt. 

Das tägliche Schwätzchen

Kontakt zur Außenwelt und zu den Kollegen ist und bleibt auch in schwierigen Zeiten wie diesen wichtig für unser psychisches Wohlbefinden. Wer sich von der Außenwelt isoliert fällt früher oder später in ein tiefes Loch aus dem herauszukommen verdammt schwierig werden kann. Wer also bloß quatschen will, das täglichen Schwätzchen am Küchentresen vermisst oder einfach nur ein wenig Ablenkung braucht wird mit Sicherheit bei den Kollegen und Kolleginnen auf offene Ohren stoßen. Natürlich nur dann, wenn diese nicht gerade verzweifelt versuchen zwei schreiende Kinder zu füttern oder mit der Familie und dem Hund spazieren sind. Gegenseitige Absprachen und Kommunikation bleiben das A und O im persönlichen Zusammensein. 

Nach Feierabend auch Schluss machen

Ein letzter wichtiger Tipp: nach Feierabend den Laptop zuklappen, wegräumen und die Tür zum (provisorischen) Büro zumachen. In diversen Studien konnte nachgewiesen werden, dass es Stress verursacht, wenn man auch abends ständig seine Arbeitsumgebung sieht und an die Arbeit erinnert wird. Den meisten Menschen fällt es dann schwerer sich zu entspannen, abzuschalten und sich auszuruhen. Ich persönlich mache nach Feierabend die Tür zum Büro zu, um meinen Schreibtisch nicht mehr zu sehen. Wer dies nicht kann, der sollte seine Arbeitssachen einfach wegräumen oder zudecken. Aus den Augen, aus dem Sinn.

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Martin Jungowski
Martin Jungowski - Tech Writer - 2 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2020
Meine Affinität zu Computern begann in der 7. Klasse dank des Wahlfachs Informatik und eines äußerst engagierten Lehrers. Seitdem bin ich quasi durchgehend in der einen oder anderen Form mit der IT verbunden. Nach einem kurzen Intermezzo 2007/2008 in den USA, wo ich die Möglichkeit bekam an der Wayne State University in Detroit, MI, meinen Abschluss zu machen, kehrte ich wieder nach Deutschland zurück. Anfang 2016 bin ich ein zweites Mal in die USA umgesiedelt und arbeite seitdem in Texas als IT Consultant und Spezialist für Linux- und UNIX-Systeme.
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Autor: Martin Jungowski, 14.04.2020 (Update: 12.03.2021)