Notebookcheck

Home-Office-Guide: Wie man sein Büro zu Hause einrichtet

Erfolg in der Heimarbeit ist nur mit einem Home-Office möglich, das zur eigenen Arbeitsweise passt. (Bildquelle: Pixabay)
Erfolg in der Heimarbeit ist nur mit einem Home-Office möglich, das zur eigenen Arbeitsweise passt. (Bildquelle: Pixabay)
Ein großer Teil der Wirtschaft verlagert sich aktuell ins Internet und die Wohnungen der Menschen. Die damit einhergehende Einrichtung eines der Home-Office-Umgebung will gelernt sein. Diese Anleitung vermittelt die Grundlagen der Einrichtung eine Büroumgebungen in den eigenen vier Wänden, sowie einige Tipps und Tricks für maximale Produktivität.

Immer mehr Menschen arbeiten dieser Tage von zu Hause aus und viele von ihnen müssen sich erstmals der Herausforderung stellen, zu Hause eine Arbeitsumgebung einzurichten. In einer so kurzen Zeit kann es schwierig sein, sein Büro zu Hause so einzurichten, dass es ideal zum eigenen Workflow passt. Dieser Artikel soll die Grundlagen der Einrichtung eines Home-Office vermitteln. Wir haben auch noch weitere hilfreiche Home-Office-Guides:

Welche Art von Home Office braucht man?

Wenn man sein Home Office in der eigenen Wohnung einrichtet, stellt sich freilich die Frage: Wie lange wird es benötigt? Wird es nur eine temporäre Lösung bis zur Rückkehr ins Büro inein paar Wochen, oder soll es längerfristig bestehen bleiben? Wir werden beide Fälle besprechen, aber die Antwort auf diese Frage wird die Grundlage jeder anderen Entscheidung bei der Einrichtung des Heim-Büros bilden. Schließlich wäre es unsinnig, tausende von Euro für ein Home-Office auszugeben, dass man nur für eine Woche nutzt. Andererseits wäre eine Überbrückungslösung für die Nutzung über Monate und Jahre hinweg auch nervig.

Am Küchentisch zu arbeiten ist auf lange Sicht nicht ideal für Remote-Arbeit. (Bildquelle: Stock)
Am Küchentisch zu arbeiten ist auf lange Sicht nicht ideal für Remote-Arbeit. (Bildquelle: Stock)

Ob man sich nur für eine Woche oder eine gesamte Karriere zu Hause einrichtet, einige grundsätzliche Richtlinien sollte man auf jeden Fall befolgen. Diese lassen sich auf drei Punkte herunterbrechen:

  1. Separat: Ein Büro, egal wie groß, sollte seinen eigenen Platz haben. So lässt sich das Arbeitsleben vom Privatleben trennen. Im Bett zu arbeiten kann entspannend sein und am Küchentisch arbeitet man schnell und einfach, aber diese Orte vermischen Privates mit Beruflichem. Selbst wenn es nur die Ecke eines Raumes ist, ein separater Platz für die Arbeit schafft eine klare Trennung zwischen den beiden Welten. Die Trennung hilft auch, den Arbeitstag zu starten und zu beenden.
  2. Stationär: Egal ob man es für ein Jahr oder nur für einen einzigen Tag braucht, ein Home Office sollte stationär sein. Sich zwischen verschiedenen Orten zu bewegen kann den Workflow zerstören und Verzögerungen erzeugen. Das Büro sollte sich an einem festen Ort befinden.
  3. Verträglich: Die Arbeitsumgebung sollte ein Ort sein, der gute, gesunde Arbeitsmethoden befördert. Sich in einem Abstellraum neben dem Schlafzimmer einzurichten bringt einem sicherlich Ruhe, aber ein beengter und schlecht ausgeleuchteter Ort kann einen schnell in den Wahnsinn treiben. Im Wohnzimmer kann es dagegen hell und geräumig, aber auch sehr laut und somit ablenkungsreich sein. Jedes Setup in der eigenen Wohnung ist anders, aber man sollte versuchen, einen Ort bei einem Fenster (für natürliches Licht) zu finden, der ruhig genug ist, damit man sich auf die Arbeit konzentrieren kann. Zudem sollte dieser Ort möglichst wenig Ablenkungen beinhalten.

Mit diesen drei Punkten im Hinterkopf können wir uns nun den spezifischen Dingen zuwenden, die für die unterschiedlichen Typen des Home-Office wichtig sein.

Im Bett zu arbeiten kann den Unterschied zwischen Privat und Arbeit vermischen. (Bildquelle: Andrew Neel von Unsplash)
Im Bett zu arbeiten kann den Unterschied zwischen Privat und Arbeit vermischen. (Bildquelle: Andrew Neel von Unsplash)
Wähle einen Ort zum Arbeiten aus, der keine Ablenkungen mit sich bringt. (Bildquelle: 123RF.com)
Wähle einen Ort zum Arbeiten aus, der keine Ablenkungen mit sich bringt. (Bildquelle: 123RF.com)
Ein Arbeitsort sollte genug Platz bieten und gut ausgeleuchtet sein, damit man Komfortabel arbeiten kann. (Bildquelle: Office Space)
Ein Arbeitsort sollte genug Platz bieten und gut ausgeleuchtet sein, damit man Komfortabel arbeiten kann. (Bildquelle: Office Space)

Temporäres Home Office

Wenn man schon in wenigen Wochen in ein reguläres Büro zurückkehrt, dann kann eine große Investition in ein Home Office eine schlechte Entscheidung sein. Wenn man das Equipment nach der Rückkehr ins normale Arbeitsleben nicht benötigt, sollte man sich für ein temporäres Setup entscheiden. Hier sind einige Dinge, die man beachten sollte.

Arbeitsplatz-Aufbau

Wenn man nicht für eine längere Zeit von der eigenen Wohnung aus arbeitet oder nach der Rückkehr ins normale Arbeitsleben kein Home-Office mehr will, dann sollten möglichst niedrige Kosten einen hohen Stellenwert einnehmen. In diesem Fall ergibt es keinen Sinn, viel Zeit und Geld in etwas zu stecken, dass sowieso nicht lange bestehen bleibt.

Der erste Schritt in diesem Fall sollte es sein, einen Platz im eigenen Haus bzw. in der eigenen Wohnung zu finden. Dabei sollte es sich, wenn vorhanden, um einen wenig genutzten Raum finden. Eine weitgehende Umgestaltung sollte man vermeiden, eine Ecke im Schlafzimmer oder Wohnzimmer freizuräumen ist aber empfehlenswert. Die Arbeitsfläche sollte klare Grenzen haben und nur für die Arbeit genutzt werden. Zudem sollte dieser Ort nicht großartig von anderen Familienmitgliedern genutzt werden, um Ablenkungen zu minimieren.

Schaffe einen bestimmten Platz für das Home Office, selbst wenn er klein sein sollte (Bildquelle: Gabriel Beaudry von Unsplash)
Schaffe einen bestimmten Platz für das Home Office, selbst wenn er klein sein sollte (Bildquelle: Gabriel Beaudry von Unsplash)
Die Nutzung eines wenig genutzten Raums kann eine gute Idee sein. (Bildquelle: HGTV)
Die Nutzung eines wenig genutzten Raums kann eine gute Idee sein. (Bildquelle: HGTV)

Wenn es um Möbel geht, hat eine temporäre Lösung wahrscheinlich ein geringes Budget. Wenn man ein Büro nur für eine Woche braucht, dann muss man keinen großen Schreibtisch kaufen. Ein kleiner Tisch oder ein sogenanntes Laptop-Cart kann schon ausreichen. Schon vorhandene Flächen wie kleine Tische oder an die Wand montierte Ablagen können ebenfalls gute Zwischenlösungen sein. Man muss nur sicherstellen, dass die Fläche genug Platz bietet für Computer/Laptop, ein Notizbuch, sowie eventuell benötigten Papierkram und weitere Dinge.

Das gleiche gilt für den Stuhl: Man braucht keinen opulenten Schreibtischstuhl, wenn man ihn nur für ein bis zwei Wochen nutzt. Ein einfacher Stuhl vom Esstisch kann für ein paar Tage schon ausreichen, so lange er ein Mindestmaß an Komfort bietet. Andersfalls kann man auch mit einem Kissen nachhelfen, was sicherlich eine günstigere Option ist als ein extra angeschaffter Stuhl.

Sollten doch Möbel notwendig sein, dann sollte man lokale Online-Marktplätze wie E-Bay-Kleinanzeigen nutzen, wo eventuell gebrauchte Möbel angeboten werden. Sobald das Home Office nicht mehr benötigt wird kann man nicht mehr benötigte Möbel wieder verkaufen, um die Unkosten abzudecken.

Bei begrenztem Platz kann ein Laptop-Cart sinnvoll sein. (Bildquelle: Amazon)
Bei begrenztem Platz kann ein Laptop-Cart sinnvoll sein. (Bildquelle: Amazon)
Lokale Online-Marktplätze bieten oft günstige Angebote. (Bildquelle: Facebook Marketplace)
Lokale Online-Marktplätze bieten oft günstige Angebote. (Bildquelle: Facebook Marketplace)
Wenn der Raum ruhig ist, kann auch ein Küchentisch der Arbeitsplatz sein (Bildquelle: Nikola Balic von Unsplash)
Wenn der Raum ruhig ist, kann auch ein Küchentisch der Arbeitsplatz sein (Bildquelle: Nikola Balic von Unsplash)

Computer-Ausstattung und Büroartikel

Auch für ein temporäres Büro sollte man gut darüber nachdenken, welche Ausstattung man braucht.

Zuerst sollte man seinen Arbeitsgeber kontaktieren, was er an Equipment anbietet bzw. was zumindest von ihm an Material bezahlt wird. Die IT-Abteilung kann eventuell einen PC für das Home-Office stellen, sollte nicht ohnehin ein Arbeitslaptop gestellt werden. Manche Arbeitgeber bezuschussen auch Büroartikel, Möbel und Technik, wenn sie für den Job benötigt werden.

Wenn sich der Arbeitgeber raushält und man selber verantwortlich ist, dann sollte man überlegen, welche Werkzeuge man benötigt. Man sollte auch abwägen, ob man einen Desktop-PC oder ein Laptop braucht. Zuletzt sollte man darüber nachdenken, welche Software man  braucht. Wenn man beispielsweise ein Programm benötigt, das nur bei macOS verfügbar ist, dann hat man keine große Wahl. Sollte alles in einem Browser zu erledigen sein, dann kann auch ein günstiges Laptop wie ein Chromebook eine gute Wahl sein.

Wichtig sind auch Büroartikel. Große Mengen an Papier, Stiften oder Büroklammern können dazu führen, dass man nach dem Ende des Home Office einen Überschuss hat. Man sollte nur die Materialien brauchen, die man wirklich zwingend benötigt. Im Falle des Falles kann man benötigte Artikel immer nachkaufen. Man sollte sich daher anfangs eine Liste machen, die benötigte Artikel auflistet. Von dieser Liste sollte man nicht abweichen, um zu hohe Kosten zu vermeiden.

Wenn man nur für kurze Zeit von zu Hause arbeitet, sollte man nicht zu viel Geld ausgeben. (Bildquelle: JustPromote)
Wenn man nur für kurze Zeit von zu Hause arbeitet, sollte man nicht zu viel Geld ausgeben. (Bildquelle: JustPromote)
Eventuell braucht man nur ein paar wenige Werkzeuge für den Job. (Bildquelle: Pixabay)
Eventuell braucht man nur ein paar wenige Werkzeuge für den Job. (Bildquelle: Pixabay)

Dauerhaftes Home Office

Wenn der Job dauerhaft von zu Hause erledigt werden kann oder wenn man für längere Zeit Remote-Arbeit verrichten muss, dann ändern sich die Voraussetzungen beim Setup des Home Office natürlich. In diesem Fall verbringt man viel mehr Zeit im Heimbüro über Jahre und Monate hinweg, sodass man sich Zeit und Geld nehmen sollte um die Büroumgebung angenehm zu gestalten.

Arbeitsplatz-Aufbau

Ein auf längere Zeit ausgelegtes Büro sollte man als permanenten Teil des eigenen Zuhauses betrachten. Daher ist ein Arbeitsplatz auf der Couch oder am Esstisch eher keine gute Wahl. Wenn man sich nicht einen ganzen Raum für das Büro gönnen will, sollte man zumindest einen klar begrenzten Platz haben, der vom Rest der Wohnung getrennt ist.

Wenn der Platz begrenzt ist, sollte man sich eine Ecke eines wenig genutzten Raums, zum Beispiel eines Schlafzimmers. Wenn ein Raum sonst kaum genutzt wird, kann es auch eine gute Idee sein, ihn komplett zum Arbeitszimmer umzugestalten.

Was man zudem bedenken sollte, ist Lärm. Wenn man Kinder oder laute Zimmergenossen im Haushalt hat, dann sollte man einen Raum finden, dessen Tür man schließen kann. Das gilt besonders, wenn man öfter Telefonkonferenzen über das Internet auf dem Plan hat. Das Büro sollte möglichst wenig zugemüllt sein und genug licht bieten. Ein Raum mit natürlichem Licht ist ideal. Der Raum sollte auch ruhig sein; geflieste Räume leiden zum Beispiel oft unter einem Echo. Solche Räume sollte man also vermeiden oder zumindest mit einem Teppich ausstatten.

Ein Raum mit Tür trennt das Büro ab vom Rest der Wohnung und verringert Lärm. (Bildquelle: Jeld-Wen)
Ein Raum mit Tür trennt das Büro ab vom Rest der Wohnung und verringert Lärm. (Bildquelle: Jeld-Wen)
Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz an einem Fenster sein, das viel natürliches Licht durchlässt. (Bildquelle: Izabelle Acheson von Unsplash)
Wenn möglich, sollte der Arbeitsplatz an einem Fenster sein, das viel natürliches Licht durchlässt. (Bildquelle: Izabelle Acheson von Unsplash)

Die Wahl von Möbeln ist natürlich Geschmackssache und von den jeweiligen Bedürfnissen abhängig. Ein stationärer Tisch ist eine gute Wahl, da er klar aufzeigt, was die Arbeitsfläche ist. Die Größe des Tisches hängt von der Art der Arbeit ab. Reicht ein kleines Laptop und wirs sonst kaum etwas benötigt? Dann kann ein kleiner Tisch vollkommen ausreichen. Hat man viel Papier rumliegen und muss mit 14 externen Monitoren arbeiten? Ein großer Schreibtisch, womöglich in L-Form, kann die bessere Wahl sein. Einige Dinge sollte man beachten.

Zuerst sollte man beachten, wie groß der Raum ist. Viel Geld für einen riesigen Tisch kann verschwendet sein, wenn man in einer Abstellkammer arbeitet. Räume sollten daher vorab abgemessen werden. Es gibt zahlreiche Möbel-Planner online, wie zum Beispiel Ikeas Raum-Planer.

Das wohl wichtigste Möbelstück, dass man für ein Büro kaufen kann, ist der Schreibtischstuhl. Ein günstiger Tisch kann ausreichen, aber ein billiger Stuhl kann unangenehm, ablenkend und ungesund sein. Man muss nicht unbedingt tausende von Euro ausgeben, ein einfacher, ergonomischer Schreibtischstuhl kann vollkommen ausreichen. Bei diesem Möbelstück kann es sich auch lohnen, Testberichte zu lesen und Foren nach Erfahrungswerten zu durchsuchen. Zudem kann man Schreibtischstühle ausprobieren, wenn man einen lokalen Möbelhändler hat.

Sollte man Kunden im eigenen Büro empfangen, dann ist das Aussehen der Möbel ebenfalls zu beachten. In dem Fall sollte man möglichst professionell-aussehende Möbelstücke kaufen.

Man sollte sicherstellen, dass man die Maße des Raums vor dem Möbelkauf kennt. (Bildquelle: WarmlyYours.com)
Man sollte sicherstellen, dass man die Maße des Raums vor dem Möbelkauf kennt. (Bildquelle: WarmlyYours.com)
Beim Schreibtischstuhl sollte man kein Geld sparen. (Bildquelle: William Warby von Unsplash)
Beim Schreibtischstuhl sollte man kein Geld sparen. (Bildquelle: William Warby von Unsplash)

Computer-Ausstattung und Büroartikel

Wenn man über eine längere Zeit von zu Hause aus arbeitet oder generell oft Remote-Work verrichtet, dann hat man sehr wahrscheinlich einen Anspruch auf einen PC sowie andere Büro-Materialien von Seiten des Arbeitsgebers. Insofern sollte man abklären, was man vom Arbeitgeber gestellt bekommt und was nicht.

Sollte man selbst für den Kauf verantwortlich sein oder wenn der Arbeitgeber einem die freie Wahl lässt, sollte man verschiedene Aspekte bedenken. Wird man den Computer öfters mitnehmen zu Konferenzen, Kunden-Meetings oder um einfach mal nur aus dem Home Office rauszukommen? In dem Fall braucht man auf jeden Fall ein Laptop. Braucht man eine leistungsstarke Workstation? In dem Fall könnte ein stationärer Desktop für weniger Geld mehr Leistung liefern. In jedem Fall empfehlen wir einen Blick in unsere Top-10-Listen, zum Beispiel der Top 10 der günstigen Office-Laptops oder der teureren Business-Laptops

Wird eine separate Telefon-Verbindung und ein Handy benötigt? Braucht man einen Drucker, einen Scanner oder gar ein Fax? Ist ein externer Monitor von Nöten und gibt es genug Platz für ihn? Was ist mit einer externen Tastatur und Maus? Werden Steckdosenleisten benötigt, damit alle diese Dinge eine Stromversorgung haben?

Man muss viele Werkzeuge in Betracht ziehen. Natürlich ist es immer auch möglich, nachträglich noch Dinge hinzuzukaufen. Allerdings muss man dann das schon gelungene Setup eventuell wieder umbauen, was auch nervig sein kann.

Wenn man seinen Computer mitnehmen muss, dann ist ein Desktop-PC keine gute Wahl. (Bildquelle: Caspar Camille Rubin von Unsplash)
Wenn man seinen Computer mitnehmen muss, dann ist ein Desktop-PC keine gute Wahl. (Bildquelle: Caspar Camille Rubin von Unsplash)

Was Büromaterialien angeht, muss man seine Bedürfnisse überdenken. Braucht man viel Papier? Wo bringt man Dokumente unter? Was ist mit Stiften? Eine Liste von nötigen Materialien:

  • Hochwertige Stifte bzw. Kugelschreiber
  • Einen Platz für die Stifte
  • Ein einfaches Notizbuch, um schnell Ideen und Notizen aufzuschreiben
  • Eine Steckdosenleiste
  • Papier zum Notieren der Tagesplanung (es gibt natürlich auch digitale Tagesplaner)

Wenn man nicht sicher ist, was man braucht, dann sollte man mit anderen Leuten sprechen, die von zu Hause aus arbeiten.

Ein Notizbuch und ein guter Stift sind  auch heute oft noch zwingend notwendig. (Bildquelle: Markus Spiske von Unsplash)
Ein Notizbuch und ein guter Stift sind auch heute oft noch zwingend notwendig. (Bildquelle: Markus Spiske von Unsplash)
Man sollte sicherstellen, dass man einen Platz für die Büromaterialien hat. (Bildquelle: Plush Design Studio  von Unsplash)
Man sollte sicherstellen, dass man einen Platz für die Büromaterialien hat. (Bildquelle: Plush Design Studio von Unsplash)

Tipps und Vorschläge für Anschaffungen

Wie man sein Home Office einrichtet, das ist letztlich eine persönliche Entscheidung. Wir möchten aber einige Empfehlungen aussprechen:

  • Hat man öfters Telefonkonferenzen im Programm? In dem Fall sollte man eventuell in eine gute Webcam (z.B. Logitech C615), Mikrofon (Fifine USB Mikrofon) und ein Heatset bzw. Kopfhörer (Panasonic ErgoFit In-Ear Kopfhörer)
  • Im Fall von Videokonferenzen braucht man eine stabile Internet-Verbindung. Da WLAN instabil sein kann, sollte man eventuell eine Verbindung über ein Ethernet-Kabel nutzen. In diesem Fall sollte man vorher abmessen, wie lange das Kabel sein muss. 
  • Man sollte sicherstellen, dass das Büro einen ausreichenden Luftaustausch hat. Ein Luftbefeuchter oder Ventilator kann angenehm sein.
  • Das Home Office sollte über genug Lampen verfügen, wenn man plant auch Abends und Nachts zu arbeiten. Eine Schreibtischlampe kann eine gute Investition sein.
  • Wenn man seinen Schreibtisch aufbaut, dann sollte man darauf achten, dass der Stuhl eine angemessene Höhe hat, damit man komfortabel schreiben kann. Der Monitor sollte zudem idealerweise höhenverstellbar sein, damit man ihn auf eine Höhe mit den Augen bringen kann. Ansonsten können Nacken- und Kopfschmerzen auftreten. Sollte der Monitor zu niedrig sein, dann kann man ihn entweder mit einem Bücherstapel erhöhen oder einen Monitorständer (AmazonBasics Monitorständer) nutzen.
  • Alle ein bis zwei Stunden sollte man aufstehen und sich bewegen/strecken. 
Für regelmäßige Videokonferenzen braucht man eine dedizierte Webcam, ein Mikrophone und Kopfhörer. (Bildquelle: Bluejeans.com)
Für regelmäßige Videokonferenzen braucht man eine dedizierte Webcam, ein Mikrophone und Kopfhörer. (Bildquelle: Bluejeans.com)
Für eine stabilere Verbindung sollte man Ethernet statt Wi-Fi nutzen (Bildquelle: Stock)
Für eine stabilere Verbindung sollte man Ethernet statt Wi-Fi nutzen (Bildquelle: Stock)
Man sollte sicherstellen, dass der Schreibtisch ergonomisch eingerichtet ist, um Schmerzen zu vermeiden (Bildquelle: Ergonomics Health)
Man sollte sicherstellen, dass der Schreibtisch ergonomisch eingerichtet ist, um Schmerzen zu vermeiden (Bildquelle: Ergonomics Health)

Fazit

Ein Home Office einzurichten ist ein spaßiger, aber auch persönlicher und herausfordernder Akt für jeden. Es gibt viele Vorteile der Arbeit von zu Hause aus, aber der Schlüssel zum Erfolg bei der Remote-Arbeit ist der Arbeitsplatz im Haus. Egal ob man für eine Woche oder für ein paar Jahre von zu Hause aus arbeitet, man sollte in seinen Arbeitsplatz etwas mühe stecken.

Uns würde interessieren, was unsere Leser für Tipps und Tricks zum Thema Home Office haben - weiter unten gibt es die Möglichkeit, diesen Beitrag zu kommentieren.

Quelle(n)

Eigene  

Inc.com

The Spruce

Bildquellen in den Unterschriften

static version load dynamic
Loading Comments
Diesen Artikel kommentieren / Antworten
Teilen Sie diesen Artikel um uns zu unterstützen. Jeder Link hilft!
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Home-Office-Guide: Wie man sein Büro zu Hause einrichtet
Autor: Sam Medley,  1.04.2020 (Update:  1.04.2020)
Sam Medley
Editor of the original article: Sam Medley - Review Editor - @samuel_medley
Ich bin schon mein ganzes Leben lang ein "Technik-Freak". Nach meinem College-Abschluss in Mathematik arbeitete ich einige Jahre im Finanz- und Bankwesen, bevor ich eine Stelle als Systemanalytiker für meinen örtlichen Schulbezirk annahm. Seit Oktober 2016 arbeite ich mit Notebookcheck und habe es seither genossen, Nachrichtenartikel und Rezensionen zu schreiben. Zu meinen Interessengebieten gehören die geschäftliche Seite der Technologie, Retro-Gaming, Linux und innovative Gadgets. Wenn ich mich nicht gerade über ein elektronisches Gerät beuge oder Code für eine neue Datenbank schreibe, bin ich entweder draußen mit meiner Familie, spiele ein zehn Jahre altes Videospiel, oder sitze hinter einem Schlagzeug.
Benjamin Herzig
Translator: Benjamin Herzig - Editor
Ab 2010 habe ich mich mehr und mehr mit Technologie beschäftigt, insbesondere Notebooks haben es mir seitdem angetan. Klar, dass ich sehr schnell auf die detaillierten Tests von Notebookcheck stieß. Mit der Zeit habe ich mehr und mehr über Notebooks gelernt und angefangen, in Foren und Blog-Seiten kleine Reviews zu Notebooks zu schreiben. Um während des Studiums Geld dazu zu verdienen habe ich mein Hobby dann zum Beruf gemacht und stieß 2016 zum Team von Notebookcheck hinzu, mein persönliches Interesse liegt insbesondere bei Business-Notebooks.