HoverAir Aqua ausprobiert: So schlägt sich die wasserdichte 4K-Drohne im echten Foil-Einsatz

In unserem ausführlichen Testbericht haben wir die HoverAir Aqua als sehr fokussierte und besonders einfach nutzbare Drohne mit einem klaren USP erlebt. Ergänzend dazu hatten wir die Gelegenheit, die Drohne von einem erfahrenen Wassersportler im realen Einsatz testen zu lassen: Jan nutzte die HoverAir Aqua beim Foilen. Vorab ein Hinweis: Auch wenn im Video beeindruckende Sprünge zu sehen sind, herrschte nur mäßiger Wind. Es handelt sich also nicht um einen Einsatz unter Extrembedingungen. Für einen besseren Eindruck empfehle ich ausdrücklich einen Blick ins Video.
Im Praxiseinsatz ging die HoverAir Aqua weder verloren noch kam es zu Kollisionen mit anderen Wassersportlern, und die Bedienung funktionierte so einfach wie vorgesehen auch ohne direkte Steuerung durch uns. Allerdings verlor die Drohne zwischenzeitlich das Tracking, konnte das Ziel aber wieder erfassen. Jan wurde nicht durchgehend im Bild gehalten, was insbesondere bei Sprüngen schade ist. Auf eine Umkreisung wurde beim Foilen verzichtet, während diese in unserem SUP-Test problemlos funktionierte. Insgesamt bestätigt sich das positive Gesamtbild. In stark frequentierten Wassersportgebieten sollte man dennoch besonders auf mögliche Kollisionen achten, da Funktionen wie Umkreisungen oder größere Abstände das Risiko tendenziell erhöhen können.
Per Firmware-Update wurde zudem eine neue Funktion ergänzt: Die HoverAir Aqua kann nun wie ein ferngesteuertes Boot auf dem Wasser fahren und sogar Unterwasseraufnahmen erstellen. Mangels Südsee-Urlaub blieb es bei Aufnahmen von Unterwasserpflanzen. Die Funktion ist grundsätzlich sinnvoll, allerdings wird die Drohne aufgrund ihrer quadratischen Bauform deutlich von Wellen beeinflusst. Eine stabile Position kann sie auf dem Wasser nicht halten, und stärkere Bewegungen lassen sich auch von der Bildstabilisierung nicht vollständig ausgleichen. Die Bildqualität war in unserem Test solide, dürfte aber unter besseren Bedingungen – etwa im Mittelmeer an einem Steinstrand – sichtbar profitieren. Im eingebetteten Video sind zudem die manuelle Steuerung bei höherer Geschwindigkeit sowie eine Aufnahme am Abend zu sehen.
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