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Huawei MateBook X: Hands-On

Huawei MateBook X
Huawei MateBook X
Im Anschluss an der Vorstellung des ersten Subnotebooks von Huawei, dem MateBook X, hatten wir die Gelegenheit, uns einen ersten Eindruck von dem Gerät zu verschaffen. Besonders die flache Bauform und das Display hinterließen einen guten ersten Eindruck. Leider besitzt der Laptop keinen Touchscreen und kommt vorerst nur in einer Ausstattungsvariante zu uns nach Deutschland.

Mit dem Huawei MateBook X stellt das chinesische Unternehmen seinen ersten Laptop vor. Das Gerät besitzt ein 13,3 Zoll großes glänzendes IPS-Panel, welches mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten auflöst. Das Display soll eine sRGB-Farbraumabdeckung von 100 Prozent und ein Kontrastverhältnis von 1.000:1 bieten und wird von Corning Gorilla Glas geschützt. Auffällig sind die sehr schmalen Bildschirmränder und die dadurch kompakte Bauform. Das MateBook X wird, je nach Ausstattungsvariante, mit einem Intel Core i5-7200U oder einem stärkeren Core i7-7500U ausgeliefert, greift auf 8 GB LPDDR3-RAM zurück und hat wahlweise eine 256 oder 512 GB große SSD an Bord. Für die Konnektivität ist ein Intel Dual Band Wireless-AC 8275 WLAN-Modul zuständig, welches alle aktuellen Standards unterstützt. Dazu gibt es Bluetooth 4.1. Das MateBook X kommt ohne Lüfter aus und wird durch ein Hightech-Material (MEPCM) aus der Raumfahrt vollständig passiv gekühlt. Im Rahmen der Pressekonferenz war sogar von einer verlustfreien Performance des Systems die Rede. Im Power-Button ist zudem ein Fingerprintscanner integriert.

Das kompakte Subnotebook hinterlässt optisch einen sehr wertigen ersten Eindruck und überzeugt durch seine flache Bauhöhe (12,5 mm) und ist mit 1.050 Gramm sehr leicht. Das Displayscharnier ist leichtgängig, aber dennoch stabil und auch das Touchpad und die Tastatur haben uns direkt gut gefallen. Letztere ist zudem hintergrundbeleuchtet und die Tasten besitzen einen kurzen Hub mit einem weichen Druckpunkt. Aufgrund der kompakten Bauweise hat das MateBook X nur zwei USB Type-C-Anschlüsse, von denen einer ausschließlich zum Laden des Laptops reserviert ist. Des Weiteren gibt es eine Klinkenbuchse. Direkt im Lieferumfang befindet sich das MateDock 2, welches das Gerät um je einen USB-Type-C-, Type-A-, HDMI- und VGA-Port erweitert. Was dem MateBook X leider vollkommen fehlt, ist ein Speicherkartenleser. Das Display ist zudem nicht berührungsempfindlich und kann auch nicht zusammen mit dem MatePen genutzt werden. Gut gefallen hat uns das kompakte modulare Netzteil (151 g, 12 V, 2 A), welches auch zum Laden des Smartphones oder Tablets genutzt werden kann. Der 41,1 Wh starke Akku soll für Laufzeiten von rund zehn Stunden sorgen.

Bei der Farbwahl und den Ausstattungsvarianten schaut der Kunde hierzulande in die Röhre, denn in Deutschland wird vorerst nur das kleinste Modell in der Farbe Grau angeboten, welches 1.399 Euro kosten und voraussichtlich ab Ende Juni 2017 verfügbar sein soll. Außerdem zeigte Huawei das MateBook E, welches der Nachfolger des ersten MateBooks ist und nur im Detail verändert wurde, sowie das 15,6-Zoll-Notebook MateBook D mit Nvidia 940MX-GPU, welches jedoch vorerst nicht nach Deutschland kommt.

Huawei MateBook X mit Richard Yu (CEO Huawei)
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Autor: Daniel Schmidt, 24.05.2017 (Update: 24.05.2017)