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Hydrosense: Wearable startet mit Rabatt und analysiert den Schweiß, um Flüssigkeits- und Elektrolyt-Verlust zu messen

Mit einem neuen Sensor soll sich der eigene Schweiß analysieren lassen (Bildquelle: Innovosens AB INC)
Mit einem neuen Sensor soll sich der eigene Schweiß analysieren lassen (Bildquelle: Innovosens AB INC)
Ein neues Wearable verspricht Nutzern, bei der Auswertung etwa von sportlichen Aktivitäten noch eine weitere Dimension einzubeziehen. Damit könnten Sportler dann präzise erfahren, wann es denn wieder Zeit zum Trinken oder der Aufnahme von Elektrolyten ist.

Wearables wie etwa Smartwatches erlauben inzwischen selbst im günstigen Preisbereich die Messung ganz verschiedener Vitalfunktionen wie etwa der Herzfrequenz und auch der Sauerstoffsättigung des Bluts. Mindestens die Garmin-Smartwatches (im Preisvergleich) können zumindest abschätzen, wie viel Flüssigkeit Sportler bei einer Aktivität verloren haben - berücksichtigt wird dabei etwa die Belastung und die Temperatur.

Der Hydrosense AI Sweat Sensor ist ein neues Wearable, welches auch Auskunft über den Hydratationsstatus geben können soll - und dafür tatsächlich Messungen anstellt. Analysiert wird Herstellerangaben zufolge damit direkt der Schweiß. Messbar soll somit sein, wie viel Schweiß der Körper abgibt - und wie viel Flüssigkeit damit verloren geht. Zudem soll sich auch darstellen lassen, wie viele Elektrolyte durch den Schweiß verloren gehen. Die Messung erfolgt dabei kolorimetrisch. Die Sensoren stellen dabei Verbrauchsmaterialien dar, welche nur vier Stunden durchhalten. Da im Rahmen der Crowdfunding-Kampagne schon ein Preis von 128 Euro für ein Zehnerpack verlangt wird, handelt es sich um ein teures Vergnügen. Zu bedenken sind zudem die doch signifikanten, finanziellen Risiken einer Crowdfunding-Finanzierung für die Unterstützer.

Durch die relativ hohen Kosten könnte sich das System beispielsweise eignen, um den Flüssigkeitsverlust einmal für bestimmte Trainingsformen und -intensitäten festzustellen und dann auch ohne einen Sensor dementsprechend zu reagieren. In einer App lässt sich dann der Hydratationsstatus anzeigen, zudem werden Empfehlungen zur Trinkmenge gemacht. Eine quasi kostenfreie und nicht ganz untypische Alternative ist übrigens die Messung des eigenen Körpergewichts vor und nach einer Trainingseinheit.

Etwa eine empholene Trinkmenge lässt sich anzeigen (Bildquelle: Innovosens AB INC)
Etwa eine empholene Trinkmenge lässt sich anzeigen (Bildquelle: Innovosens AB INC)

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Autor: Silvio Werner, 13.09.2025 (Update: 12.09.2025)