InfiMech MX 3D: Acht Druckköpfe, smarte Fehlererkennung und induktives Hotend

3D-Drucker mit mehr als nur einem Werkzeugkopf sind keine neue Erfindung, mit dem InfiMech MX 3D wird es demnächst aber einen neuen 3D-Drucker geben, der gleich mit acht Werkzeugköpfen kommt. Diese lassen sich entsprechend während des Druckvorgangs wechseln. Damit muss beim Wechsel von Filamentart oder Farbe kein Filament geschnitten werden. Vorteilhaft in Bezug auf den Materialverbrauch und auch die Zeit ist ein so ausgestatteter 3D-Drucker natürlich nur, wenn auch mit mehreren Farben oder Filamenten gedruckt wird. Dabei werden eventuelle Abweichungen zwischen den einzelnen Druckdüsen in Bezug auf die angefahrene Position und der Stelle, an der dann auch wirklich Filament extrudiert wird, Herstellerangaben zufolge erkannt.
Geworben wird auch abgesehen von der Kalibrierung auf die einzelnen Druckdüsen mit smarten Funktionen. So soll erkannt werden, wenn das 3D-Modell am Druckkopf anhaftet, ein derart fehlerhafter Druck muss im Prinzip gar nicht erst fortgesetzt werden. Erkannt werden soll auch das Stripping und beispielsweise ein noch auf der Druckplatte liegender oder umgefallener Druck. Ist das Filament aufgebraucht, wird dies ebenfalls erkannt. Nach einem Stromausfall kann der Druck fortgesetzt werden.
Beheizt wird das Hotend nicht mithilfe einer Widerstandsheizung, sondern induktiv und damit letztlich mit einer stromdurchflossenen Spule, was nicht zuletzt die besonders schnelle Aufheizung ermöglichen soll. Offenbar wird es den InfiMech MX 3D in mehreren Modellversionen mit einem Bauraum von (bis zu) 300 x 300 x 300 Millimetern und auch einer beheizbaren Kammer geben. Starten wird der Drucker auf Kickstarter. Eine mögliche Alternative könnte der Snapmaker U1 (im Preisvergleich).














