Asus ist derzeit neben HP der einzige Hersteller, der Nvidias neuen RTX Spark N1X Prozessor in einem kompakten 14-Zoll-Laptop verbaut und dabei sogar auf die schnellste Version des Chips setzt. Wie schon beim größeren ProArt P16 kommt auch beim ProArt P14 ein vergleichsweise schlankes Metallgehäuse zum Einsatz, das entweder in Weiß oder Schwarz ausgeführt ist. Das Gehäuse überzeugt mit einer hervorragenden Stabilität, einem tollen Soundsystem sowie vielen Anschlüssen inklusive eines vollwertigen Kartenlesers, der im Gegensatz zum größeren P16 allerdings nicht den SD-Express-Standard unterstützt. Trotz des relativ schlanken Gehäuses verbaut Asus eine sehr gute Tastatur sowie ein haptisches Touchpad.
Als Bildschirm kommt ein Tandem-OLED-Touchscreen zum Einsatz, der neben einer hohen Helligkeit auch mit einer sehr genauen Farbwiedergabe überzeugt. Allerdings wirkt sich der verbaute Touchscreen ein wenig auf den subjektiven Bildeindruck aus, vor allem bei hellen Inhalten. Wie bereits erwähnt, verbaut Asus den aktuell schnellsten Nvidia RTX-Spark-N1X-Prozessor, der 20 CPU-Kerne mit 6.144 GPU-Kernen kombiniert. Maximal sind zudem bis zu 128 GB RAM möglich. Bei unserem Testgerät handelt es sich allerdings um das Basismodell mit 32 GB RAM, wovon 16 GB standardmäßig der Grafikkarte zugeordnet sind, somit bleiben dem restlichen System nur noch 16 GB RAM übrig. Gerade für den viel beworbenen Einsatz von KI-Modellen und Agenten ist das zu wenig. Die grundsätzliche Leistung des RTX Spark N1X haben wir bereits in unserer umfangreichen Analyse überprüft.
Ein Schwachpunkt liegt in der ARM-Version von Windows. Aufgrund von Kompatibilitätsproblemen werden nach wie vor nicht alle Anwendungen und Spiele unterstützt, was die Flexibilität im Alltag einschränken kann. Während sich bei der Spielekompatibilität künftig Besserungen abzeichnen, enttäuscht der 14-Zoll-Rechner hingegen ein wenig bei der Akkulaufzeit: In unserem WLAN-Test nit 150 Nits ist bereits nach 12 Stunden Schuss. Der große Hauptkonkurrent, Apples MacBook Pro 14, das nun ebenfalls mit einem Tandem-OLED-Display ausgestattet ist, hält hier deutlich länger durch.
Abschließend bleibt noch der Preis zu erwähnen, denn unsere Basisvariante mit 32 GB RAM kostet bereits 3.300 Euro. Wer sich ernsthaft mit KI-Modellen beschäftigen möchte, sollte nach Möglichkeit mindestens 64 GB RAM wählen, allerdings sind aktuell noch keine Modelle mit mehr als 32 GB RAM auf dem Markt verfügbar. Alle weiteren Infos zum neuen ProArt P14 finden Sie in unserem ausführlichen Testbericht.




