Ist die Huawei Watch D3 ein würdiger Nachfolger?

Ein bisschen weniger bullig
Bei der Hardware gibt es zwischen der Huawei Watch D2 und Watch D3 (bei Huawei erhältlich) zwar wenige fundamentale Unterschiede, allerdings wirken diese in der Praxis zum Teil größer, als sie auf dem Papier erscheinen. So messen wir mit dem kalibrierten Messschieber eine Gesamtdicke (gemessen vom Display bis zur Unterkante des Sensors) von 13,57 Millimetern bei der Watch D3 und 15,36 Millimetern bei der Watch D2. Huawei bewirbt eine reine Gehäusedicke (ohne Sensor) von 11,3 statt 13,3 Millimetern, was mit unseren Messungen übereinstimmt. Auf dem Papier ist das ein überschaubarer Unterschied, der aber spürbar ist. Das liegt nicht nur an der reinen Dicke, sondern auch an einer dezent angepassten optischen Gestaltung. Das von uns gemessene Gewicht sinkt von rund 83 auf 76 Gramm. Insgesamt wirkt die Huawei Watch D3 deutlich kompakter und weniger bullig - und das trotz der Vergrößerung des Displays von 1,82 auf 1,92 Zoll. Daran haben auch die schmaleren Displayränder ihren Anteil. Apropos Display: Die laut unseren Messungen mehr als verdoppelte Spitzenhelligkeit ist deutlich sichtbar.
Funktionell eher iterativ als revolutionär
Funktionell sind die Unterschiede eher nuanciert. Die Health Insights wurden überarbeitet und beziehen nun auch den Blutdruck mit ein, was im Detail weitere Möglichkeiten zur Verlaufskontrolle bietet. Neu ist die Option, auch vor und nach dem Training den Blutdruck zu messen - darauf gehen wir in einem separaten Artikel noch genauer ein. Beworben werden zudem Verbesserungen bei der Schlafanalyse. Bei der EKG-Funktion bleibt Huawei beim im Wearable-Bereich weit verbreiteten 1-Kanal-EKG. Insgesamt punktet die Huawei Watch D3 vor allem beim Look-and-Feel mit spürbaren Upgrades - ein Umstieg von der Huawei Watch D2 ist in den meisten Fällen aber kein zwingendes Muss.





















