Notebookcheck Logo
Teaser

Huawei Watch D3 im Test: Smartwatch mit Blutdruckmessung jetzt noch besser

Bewährter Spezialist.

Die Huawei Watch D3 überzeugt im Test mit präziser Blutdruckmessung, hellem AMOLED-Display und zuverlässiger EKG-Funktion. Warum sie trotz fehlender Eignung zum Schwimmen nahezu alternativlos bleibt – und die günstigere Watch D2 dennoch die bessere Wahl sein kann.
Silvio Werner, 👁 Daniel Schmidt Veröffentlicht am 🇺🇸
Zubehör Gadget Smartwatch Wearable

Huawei Watch D3 - D-Serie bleibt alternativlos

Die Huawei Watch D3 ist eine starke Gesundheitssmartwatch. Sie kommt mit einem hellen, hochauflösenden Display, lässt sich flüssig bedienen und die echte Blutdruckmessung am Handgelenk bleibt ein Alleinstellungsmerkmal - zumal sie präzise und komfortabel funktioniert. Zudem überzeugt die Uhr als verlässlicher, mobiler 1-Kanal-Elektrokardiograph. Dass die Watch D3 primär ein medizinisches Wearable ist, zeigt sich allerdings auch bei den Einschränkungen: Die Uhr ist nicht wasserdicht und darf weder beim Duschen noch beim Schwimmen getragen werden. Im Vergleich zur Vorgängerin ist das Display gewachsen und das Gehäuse schlanker geworden. 

Insgesamt betreibt Huawei aber eher Modellpflege als eine Revolution, gerade bei den EKG-Funktionen wären echte Innovationen wünschenswert gewesen. Dennoch: Wer ein echtes Blutdruckmessgerät am Handgelenk sucht, kommt an der Watch-D-Reihe kaum vorbei – und die Watch D3 ist dafür eine sehr gute Wahl. Der Preis von 449 Euro geht in Ordnung, wobei die 80 Euro günstigere Watch D2 für viele Käufer weiterhin eine vernünftigere Alternative sein dürfte.

Pro

+ echte Blutdruckmessung
+ hochwertige Verarbeitung
+ sehr helles Display
+ umfassendes Tracking

Contra

- eingeschränkte Wasserdichtigkeit
- Petal Maps nur mit Huawei-Smartphones

Preis und Verfügbarkeit

Die Huawei Watch D3 ist direkt beim Hersteller für einen Preis von 449 Euro erhältlich. Derzeit gibt es noch die FreeBuds SE 4 ANC oder die Huawei Körperfettwaage Scale 3 noch kostenfrei dazu.

Amazon Logo
449,00 €
HUAWEI Watch D3 Smartwatch Schwarz + FreeBuds SE 4 Weiß

Die Huawei Watch D3 greift das zentrale Alleinstellungsmerkmal der Watch D und D2 auf: die echte Blutdruckmessung am Handgelenk. Die D3 ist nun mit einem 1,92 Zoll großen, extrem hellen Display ausgestattet und soll den Blutdruck mit noch geringerer Messunsicherheit erfassen. Huawei bietet die Smartwatch in mehreren Farbvarianten direkt im eigenen Online-Shop für 449 Euro an. Beim Armband haben Käufer die Wahl zwischen Kautschuk und einem Leder-Kautschuk-Verbund.

Huawei Watch D3
Bildschirm
1.92 Zoll, 480 x 408 Pixel 328 PPI, AMOLED, spiegelnd: ja, 60 Hz
Anschlüsse
Sensoren: 9-Achsen-IMU-Sensor (Beschleunigungssensor, Gyroskop, Magnetometer) Optischer Herzfrequenzsensor EKG-Sensor Umgebungslichtsensor Barometer Temperatursensor Differenzialdrucksensor Hallsensor, Lautsprecher, Mikrofon, IP68, GNSS, Echte Blutdruckmessung mittels Manschette, Gewicht ohne Armband 40 Gramm
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n = Wi-Fi 4/), Bluetooth 6.0, unterstützt BR und BLE, GPS
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 11.4 x 46.5 x 38.8
Akku
540 mAh
Betriebssystem
Huawei HarmonyOS
Sonstiges
24 Monate Garantie, Lüfterlos, Wasserdicht
Erhältlich seit
02.09.2026
Gewicht
76 g, Netzteil: 46 g
Preis
449 Euro

 

Dünneres Gehäuse, sehr gute Haptik

Bei der Hardware hat Huawei vor allem im Detail nachgebessert. Wir gehen in einem Artikel auch noch einmal auf die Unterschiede ein. Die Smartwatch ist mit 11,3 Millimetern spürbar dünner als die Vorgängerin und setzt auf ein 1,92 Zoll großes AMOLED-Display, das mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 cd/m² doppelt so hell strahlt wie bisher. Die Verarbeitungsqualität ist tadellos, das Gehäuse wirkt sehr robust. Auffällig ist – ähnlich wie bei der Huawei Watch GT 7 – der relativ breite Displayrand, was allenfalls ein kleiner optischer Makel ist.

Wichtig zu wissen: Trotz ihrer IP68-Zertifizierung darf die Huawei Watch D3 nicht beim Schwimmen oder Duschen getragen werden – worauf Huawei mit einer auf Papier gedruckten Packungsbeilage auch explizit hinweist. Ist die Uhr nass geworden, sollte diese vor der Blutdruckmessung abgewischt und getrocknet werden.

Das liegt schlicht an der im Armband integrierten Blutdruckmanschette. Damit unterstreicht die Watch D3 erneut ihren Charakter als medizinisches Spezial-Wearable und weniger als Allround-Sportuhr. Für die Blutdruckmessung ist das Armband auf der Innenseite mit dem nötigen Luftkissen („Airbag“) versehen. Im Lieferumfang befinden sich zwei Armbandgrößen, ein beiliegender Papier-Messstreifen hilft dabei, die passende Variante auszuwählen. Die Feinjustierung der Länge gelingt unkompliziert über einen Metallknopf, der in der passenden Position eingehakt wird. Im Test gab es keinerlei Probleme mit dem korrekten Sitz.

Nachhaltigkeit

Die Huawei Watch D3 wird in einem Karton geliefert, bei dem im Inneren allerdings weiterhin beschichtete Unterverpackungen und Schaumstoff zum Einsatz kommen. Immerhin: Die enthaltenen Plastikbeutel sollen laut Hersteller zumindest teilweise kompostierbar sein. Beim Thema Nachhaltigkeit zeigt sich auch der gewohnte Branchenstandard: Eine Eigenreparatur durch den Nutzer oder ein einfacher Akkuwechsel sind nicht vorgesehen.

Einrichtung auch über APK, aber nicht den Play Store

Als Begleit-App dient Huawei Health. Da die App nach wie vor nicht im Google Play Store, aber in einigen anderen Stores gelistet ist, gestaltet sich die Erstinstallation zumindest ohne Zugriff auf alternative oder herstellereigene App-Stores etwas umständlicher: Beim Start zeigt die Watch D3 einen QR-Code an, über den sich die APK-Datei direkt herunterladen und manuell auf dem Smartphone installieren lässt.

Dafür muss im Android-System die Installation aus unbekannten Quellen einmalig freigeschaltet werden. Alternativ gelingt der Bezug auch über Huaweis eigene AppGallery. Die Kopplung zwischen Smartphone und Uhr klappt vorbildlich: Die Watch D3 wird auf Wunsch automatisch in der Nähe erkannt, ohne dass erneut ein QR-Code gescannt werden muss. Im Test lief dieser Prozess völlig reibungslos. 

Unter Android lassen sich Benachrichtigungen sehr fein differenzieren. In der Praxis erweist sich die gezielte Freigabe für einzelne Apps - etwa WhatsApp - als äußerst nützlich, zumal direkt am Handgelenk per Schnellantwort reagiert werden kann. Clever gelöst: Wenn das Smartphone aktiv genutzt wird, lassen sich die Benachrichtigungen auf der Smartwatch automatisch stummschalten. Nutzer von Nicht-Huawei-Smartphones müssen jedoch mit Einschränkungen leben. So steht etwa die Kartennavigation via Petal Maps in vollem Umfang nur auf Huawei-Geräten zur Verfügung.

Unter iOS fallen die Kompromisse noch deutlicher aus – auf diese Details gehen wir im Testbericht zur Huawei Watch GT 7 ausführlicher ein. Bezahldienste werden dank NFC und der Unterstützung des Anbieters Curve abgedeckt.

Bei den Bedienelementen setzt Huawei auf eine drück- und drehbare Krone sowie eine zusätzliche Funktionstaste. Über die Krone lässt sich das System extrem flüssig navigieren, während die untere Taste frei belegt werden kann - sowohl für einen einfachen als auch für einen doppelten Tastendruck. Alternativ lässt sich die Smartwatch komplett per Touchscreen bedienen, die Kombination mit der Krone sorgt im Alltag jedoch für eine noch angenehmere Haptik. Eine weitere Taste auf der linken Gehäuseseite hätte der Ergonomie ebenfalls nicht geschadet.

Telefonie und Benachrichtigungen - Watch D3 ist eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung

Die Huawei Watch D3 ist mit Lautsprecher und Mikrofon ausgestattet und lässt sich somit als Bluetooth-Freisprecheinrichtung nutzen. Die Sprach- und Wiedergabequalität ist durchaus zweckmäßig und erspart in vielen Situationen den Griff zum Smartphone. Telefonate können nicht nur angenommen, sondern auch direkt von der Uhr aus gestartet werden: Dafür synchronisiert die Smartwatch bei entsprechender Berechtigung das Telefonbuch, alternativ steht ein Ziffernfeld zur manuellen Nummerneingabe bereit.

Auf eingehende Benachrichtigungen lässt sich wahlweise mit vorgefertigten Schnellantworten oder direkt über eine Bildschirmtastatur antworten. Schade allerdings: Eine Diktierfunktion zur Spracheingabe von Nachrichten - wie sie etwa bei der Amazfit Cheetah 2 Pro geboten wird - fehlt der Watch D3.

Sprach-Assistent

Der sprachbasierte Assistent Celia lässt sich unkompliziert aufrufen, indem die rechte Funktionstaste länger gedrückt gehalten wird. Zwar ist der Funktionsumfang überschaubar, für alltägliche Aufgaben reicht die Sprachsteuerung aber völlig aus: Das Abfragen des aktuellen Wetters klappt ebenso zuverlässig wie das Aufrufen von Systemfunktionen - etwa zum Starten einer Blutdruckmessung oder eines Workouts.

Gesundheit und Fitness - stark mit EKG und Blutdruckmessung

Die Huawei-Health-App bereitet die erfassten Aktivitäts- und Gesundheitsdaten gewohnt übersichtlich auf. Über das Symbol dreier „Blüten“ rückt der Hersteller die Kernbereiche Schlaf, Training und Erholung visuell in den Fokus – ein Ansatz, der mir im Test gut gefallen hat. Bei Auswahl der einzelnen Dimensionen liefert die App detaillierte Statistiken, Verlaufsdiagramme sowie Einordnungen der Messwerte. Ergänzend stehen Features wie Entspannungsmusik zur Verfügung, die allerdings hinter einer von Huawei als VIP bezeichneten Paywall liegen. 

Bei den Sportfunktionen zeigt sich die Watch D3 vielseitig und gut ausgestattet. Neben einer breiten Auswahl an Sportarten bietet das Wearable umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten: Die Trainingsseiten lassen sich individuell konfigurieren und mit zahlreichen Datenfeldern spicken – inklusive Metriken zur Laufergonomie. Während des Workouts stehen zudem Echtzeit-Herzfrequenzzonen und eine Kartendarstellung bereit. Vorgefertigte Trainingspläne runden das Paket ab, was insbesondere Einsteigern den Einstieg erleichtert. Die Synchronisation zu Google Health erfordert Drittanbieter-Software.

Herzfrequenz, Herzrhythmus und Blutsauerstoffsättigung

Für die Messgenauigkeit haben wir die Huawei Watch D3 im Training gegen einen Brustgurt und bei der Blutdruckmessung gegen ein dediziertes Blutdruckmessgerät antreten lassen. Ein Hinweis vorab: Solche Praxisvergleiche bieten Orientierung, ersetzen aber kein medizinisches Labor - auf die genauen Rahmenbedingungen und Einschränkungen gehen wir in separaten Artikeln zur Messmethodik sowie speziell zur Blutdruckmessung der Watch D3 genauer ein.

Die Herzfrequenz erfasst die Watch D3 während des Trainings zuverlässig. Im Vergleich zu unserer Referenz, dem Brustgurt Polar H10, zeigte sich beim Ruhepuls eine exakte Übereinstimmung. Auch unter Belastung beim Radfahren lagen die Werte auf einem sehr ähnlichen Niveau: Die Watch D3 ermittelte einen Durchschnitts- bzw. Maximalpuls von 107 und 155 Schlägen pro Minute (bpm), während das Referenzgerät 105 und 158 bpm anzeigte. Diese minimale Abweichung ist in der Praxis vernachlässigbar.

Beim genauen Blick auf die Herzfrequenzkurve zeigt die Watch D3 allerdings stellenweise künstlich wirkende Plateaus und abrupte Sprünge um zweistellige Werte zwischen zwei Datenpunkten. Das ist nicht optimal gelöst, fällt in der Gesamtauswertung der Maximal- und Durchschnittswerte jedoch kaum negativ ins Gewicht. Die Sauerstoffsättigung (SpO₂) wurde vergleichend mit einem Braun Pulsoximeter 1 Connect ermittelt. Die durchschnittliche Abweichung über eine Dreifachmessung lag bei lediglich 1,02 Prozentpunkten - ein Wert, der vollständig innerhalb der Messunsicherheit des Vergleichsgeräts liegt.

Herzfrequenzverlauf: Polar H10
Herzfrequenzverlauf: Polar H10
Herzfrequenzverlauf: Huawei Watch D3
Herzfrequenzverlauf: Huawei Watch D3

Blutdruckmessung: Das zentrale Alleinstellungsmerkmal

Die Detailauswertung der Blutdruckmessung behandeln wir in einem gesonderten Spezialartikel. An dieser Stelle lässt sich jedoch bereits festhalten: Bei korrekter Anlegung liefert die Watch D3 Werte mit nur relativ geringer Abweichung gegenüber dedizierten Geräten wie dem Braun ExactFit 5 Connect (Oberarm-Manschette) und dem Omron RS4 (Handgelenksmessung). Im direkten Vergleich zum Braun ExactFit 5 Connect ergab sich über drei Messungen gemittelt eine Abweichung von +3,7 Prozent beim systolischen und -2,86 Prozent beim diastolischen Blutdruck. Die durchschnittliche absolute Abweichung lag beim systolischen Wert bei 4,6 mmHg (gerundet 5 mmHg) – zur Einordnung: Braun selbst gibt die Toleranz des ExactFit 5 Connect mit ±3 mmHg an.

Eher als vergleichende und nicht unbedingt wertende Betrachtung: Bei der Huawei Watch D2 fiel die Abweichung in unseren Tests noch etwas höher aus. Huawei hat zudem die funktionellen Optionen erweitert: Der Blutdruck lässt sich nun auch direkt vergleichend vor und nach dem Sport erfassen. Selbst automatische Messungen über Nacht sind problemlos möglich. Sie stören den Schlaf kaum, da die integrierte Mikropumpe nahezu lautlos arbeitet. Unterm Strich überzeugt die Blutdruckmessung der Watch D3 auf ganzer Linie: Sie ist präzise, komfortabel und stellt das wohl wichtigste Alleinstellungsmerkmal der gesamten Watch-D-Serie dar.

EKG ohne echte Innovationen

Die Huawei Watch D3 kann ein 1-Kanal-Elektrokardiogramm aufzeichnen und direkt automatisiert auswerten, in einem eigenen Artikel ordnen wir speziell die Möglichkeiten und Grenzen eines 1-Kanals-EKG und die Huawei Watch D3 ein. Das Ergebnis lässt sich als PDF-Dokument exportieren und so unkompliziert dem behandelnden Arzt vorlegen. Die Aufzeichnungsqualität ist gut. Aufgrund der Zertifizierung als Medizinprodukt ist von einer zuverlässigen Erkennung von Herzrhythmusstörungen auszugehen - in Ermangelung eines entsprechenden Probanden konnten wir dies im Test allerdings nicht praktisch verifizieren.

Zumindest mit einer kleinen Stichprobengröße von zwei Personen können wir jedoch bestätigen, dass es im Testzeitraum zu keinen falsch-positiven Alarmen kam. Die allgemeinen Limitationen eines 1-Kanal-EKGs sowie die Detailfunktionen der Uhr beleuchten wir in einem separaten Artikel. Etwas enttäuschend ist, dass Huawei die Chance verstreichen lässt, die EKG-Funktion auf ein neues Level zu heben: Eine anklippbare Elektrode für zusätzliche Ableitungen oder eine kontinuierliche Messung über Nacht hätten echten Mehrwert geboten. So bleibt es bei der gewohnten Routine mit einem Standard-1-Kanal-EKG und 30 Sekunden Messdauer.

Schlaf-Tracking

Das Schlaf-Tracking lässt sich im Rahmen unseres Praxistests nur eingeschränkt bewerten. Grundsätzlich gilt: Einschlaf- und Aufwachzeiten erfasst die Watch D3 zuverlässig, ebenso wie nächtliche Unterbrechungen. Ob die Aufteilung in die einzelnen Schlafphasen (Leicht-, Tief- und REM-Schlaf) exakt stimmt, lässt sich ohne Schlaflabor-Referenz nicht abschließend beurteilen. Sämtliche Schlafzeiten werden in übersichtlichen Diagrammen in der App aufbereitet. Laut Huawei ist die Sensorik während der Nacht zudem in der Lage, Unregelmäßigkeiten bei der Atmung zu erkennen und entsprechende Anomalien zu melden.

GNSS und Navigation

Zur verwendeten GNSS-Technologie äußert sich Huawei nicht. In unserer Testsequenz gab es im Vergleich zur Venu 2 (die kein Referenzgerät im eigentlichen Sinne darstellt) eine Abweichung bei der Distanz von 60 Metern oder rund 0,6 Prozent, was mehr oder weniger vernachlässigbar ist. Auch Kurven kann die Huawei Watch D3 aufzeichnen, signifikante Abweichungen oder gar Aussetzer oder extrem geglätte Datenpunkte lassen sich nicht feststellen.

GNSS-Testfahrt: Seeumrundung
GNSS-Testfahrt: Seeumrundung
GNSS-Testfahrt: City
GNSS-Testfahrt: City
GNSS-Testfahrt: Zusammenfassung
GNSS-Testfahrt: Zusammenfassung

Display - Größer und heller

Subpixelstruktur
Subpixelstruktur

Die Huawei Watch D3 ist mit einem 1,92 Zoll großen AMOLED-Display ausgestattet, das mit 408 × 480 Pixeln auflöst. Bei aktivierter automatischer Helligkeitsregelung konnten wir unter starker Lichteinstrahlung einen Spitzenwert von 3.150 cd/m² messen – ein hervorragender Wert, der selbst bei praller Sonneneinstrahlung für eine einwandfreie Ablesbarkeit sorgt. Wird die Helligkeit manuell geregelt, erreicht das Panel bis zu 582 cd/m². Im Dunkeln lässt sich der Bildschirm auf bis zu 5,34 cd/m² herunterregeln, was ein recht angenehmes Ablesen ohne Blenden ermöglicht.

Huawei Watch D3Huawei Watch D2Samsung Galaxy Watch9Apple Watch Series 11 42mm
Response Times
PWM Frequency (Hz)
60
60
60
60
PWM Amplitude * (%)
85
Bildschirm
-60%
0%
-33%
Helligkeit Bildmitte (cd/m²)
3150
1265
-60%
3162
0%
2117
-33%
Schwarzwert * (cd/m²)
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
-60% / -60%
0% / 0%
-33% / -33%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 60 Hz

Das Display flackert mit 60 Hz (im schlimmsten Fall, eventuell durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 60 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 7656 (Minimum 5, Maximum 343500) Hz.

Performance und Laufzeit

Huawei gibt nicht an, welcher SoC genau verbaut ist. Bedienen lässt sich die Huawei Watch D3 jederzeit flüssig, auch die Kartendarstellung macht keine Probleme.

Gute Akkulaufzeit selbst bei vielen Messungen

Die typische Akkulaufzeit gibt Huawei mit bis zu sechs Tagen - die Angabe erscheint realistisch. Bei uns hat die Huawei Watch D3 mit einer Restladung von 15 Prozent vier Tage durchgehalten, und zwar mit aktivierter, kontinuierlicher Herzfrequenzmessung, einer Stunde GPS-Training, zwei Einheiten Krafttraining - und über 60 Messungen des Blutdrucks. Innerhalb von 16 Minuten war die Uhr zur Hälfte aufgeladen, die vollständige Ladung von 15 Prozent nimmt eine knappe Stunde in Anspruch.

Mögliche Alternativen im Vergleich

Bild
Modell
Preis ab
Größe
Gewicht
Battery Capacity
Display
1.
Huawei Watch D3
Huawei Watch D3
Amazon: 449,00 €
Listenpreis: 449€
1.92"76 g540 mAh1.92"
480x408
328 PPI
2.
Huawei Watch D2
Huawei Watch D2
Amazon:
Bestpreis 325.95€ Gomibo.at
2. 328.95€ Gomibo.de
3. 329€ Coolblue
1.82"83 g524 mAh1.82"
408x480
347 PPI
AMOLED
3.
Huawei Watch D
Huawei Watch D
Amazon:
Bestpreis 325.95€ Gomibo.at
2. 328.95€ Gomibo.de
3. 329€ Coolblue
1.64"41 g451 mAh1.64"
456x280
326 PPI
OLED
4.
Apple Watch Series 7 41 mm
Apple Watch Series 7 41 mm
S7
Amazon:
1. 209,99 €
Apple Watch Series 7 (GPS, 4...
2. 189,00 €
Apple Watch Series 7 (GPS, 4...
3. 189,00 €
Apple Watch Series 7 (GPS + ...
Listenpreis: 479€
1.61"32 g284 mAh1.61"
352x430
333 PPI
Retina LTPO OLED
5.
Huawei Watch GT 7
Huawei Watch GT 7
Amazon: 249,00 €
Bestpreis 249€ e-tec.at
2. 249€ Media Markt.at
3. 249€ DiTech.at
1.47"51.3 g867 mAh1.47"
466x466
317 PPI
AMOLED

Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller oder einem Shop zu Testzwecken leihweise zur Verfügung gestellt. Eine Einflussnahme des Leihstellers auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

So testet Notebookcheck

Pro Jahr werden von Notebookcheck hunderte Laptops und Smartphones unabhängig in von uns standardisierten technischen Verfahren getestet, um eine Vergleichbarkeit aller Testergebnisse zu gewährleisten. Seit rund 20 Jahren entwickeln wir diese Testmethoden kontinuierlich weiter und setzen damit Branchenstandards. In unseren Testlaboren kommt ausschließlich hochwertiges Messequipment in die Hände erfahrener Techniker und Redakteure. Die Tests unterliegen einer mehrstufigen Kontrolle. Unsere komplexe Gesamtbewertung basiert auf hunderten fundierten Messergebnissen und Benchmarks, womit Ihnen Objektivität garantiert ist. Weitere Informationen zu unseren Testmethoden gibt es hier.

Google LogoAls bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mail Logo
> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Huawei Watch D3 im Test: Smartwatch mit Blutdruckmessung jetzt noch besser
Autor: Silvio Werner, 15.09.2026 (Update: 14.09.2026)