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Amazfit Cheetah 2 Pro im Test
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Titan-Smartwatch im Test: Amazfit Cheetah 2 Pro überzeugt trotz kleinem Design-Fauxpas

Dezenter und stark

Die Amazfit Cheetah 2 Pro ist eine leistungsstarke Smartwatch mit hochwertiger Materialwahl und eher kompaktem, aber sehr hellem AMOLED-Display. Das Modell überzeugt im Test, eine Designwahl lässt uns aber keine Ruhe.
Silvio Werner, 👁 Daniel Schmidt Veröffentlicht am
Zubehör Gadget Smartwatch Wearable

Sehr gute Smartwatch ohne echte Innovationen

Mit der Amazfit Cheetah 2 Pro bietet Amazfit eine Smartwatch mit eigenständigem Design und sehr hellem AMOLED-Display. Der Funktionsumfang ist umfangreich und umfasst nicht nur zahlreiche Funktionen zur Trainingsüberwachung und -steuerung, sondern auch Navigation direkt am Handgelenk. Auch die Akkulaufzeit überzeugt, selbst mit aktiviertem Always-on-Display. 

Die Uhr setzt auf Saphirglas und ist teilweise aus Titan gefertigt, was ihr einen sehr robusten Eindruck verleiht. Ob die Cheetah 2 Pro die richtige Wahl ist, hängt jedoch stark von den eigenen Ansprüchen ab, insbesondere beim Design. Die Beschriftung der Lünette wirkt etwas ungewöhnlich, zudem verzichtet das hinter Amazfit stehende Unternehmen Amazfit auf eine drehbare Krone. Mit 449 Euro dürfte die Cheetah 2 Pro im eigenen Portfolio von Amazfit zudem einen schweren Stand haben, denn abseits von Materialwahl und Gestaltung fehlen echte Alleinstellungsmerkmale wie eine EKG-Funktion. Für weniger ambitionierte Sportler könnte schon die Amazfit Active 2 daher die attraktivere Alternative sein.

Pro

+ hochwertige Materialwahl
+ helles Display
+ alltagstaugliches Design
+ großer Funktionsumfang

Contra

- Lünettenbeschriftung nur Design-Element
- ohne EKG und LTE
- App-Angebot (noch) diskussionswürdig

Preis und Verfügbarkeit

Die Amazfit Cheetah 2 Pro ist direkt beim Hersteller für einen Preis von 450 Euro angeboten und ist auch über Amazon erhältlich.

Amazon Logo
409,99 €
Amazfit Cheetah 2 Pro 48mm GPS Lauf-Smartwatch, 1,32" AMOLED-Display, Saphirglas, Titan-Gehäuse, 32GB, 20 T Akkulaufzeit, 5 ATM, NFC, Taschenlampe, Offline-Karten, 170+ Sportmodi für Android & iPhone

Die Amazfit Cheetah 2 Pro ist eine Premium-Smartwatch, die Amazfit klar für ambitionierte Sportler positioniert. Gegenüber dem Vorgängermodell setzt sie nun auf vier einzelne Tasten statt einer drehbaren Krone. Auch das Display fällt mit 1,32 statt 1,45 Zoll kleiner aus.

Amazfit Cheetah 2 Pro
Bildschirm
1.32 Zoll, 466 x 466 Pixel 353 PPI, spiegelnd: ja, 60 Hz
Massenspeicher
32 GB eMMC Flash, 32 GB 
Netzwerk
802.11 b/g/n (b/g/n = Wi-Fi 4/)
Abmessungen
Höhe x Breite x Tiefe (in mm): 15.6 x 48 x 48
Sonstiges
Zepp OS 5, 24 Monate Garantie, Lüfterlos, Wasserdicht
Erhältlich seit
16.04.2026
Gewicht
45.6 g
Preis
450 Euro

 

Gehäuse und Ausstattung - Titan und Saphirglas sorgen für gute Haptik

Die Amazfit Cheetah 2 Pro wirkt insgesamt eher dezent, setzt mit ihren markant gestalteten Bandanstößen aber einen auffälligen Akzent. Diese sind sichtbar in das Design integriert und verbinden Gehäuse und Armband nicht nur funktional, sondern auch optisch. Ob das gefällt, bleibt Geschmackssache. Etwas ratlos lässt die Lünette zurück: Auf ihr finden sich Zahlen, deren Sinn sich weder uns noch der PR erschließt – offenbar handelt es sich lediglich um ein Design-Element. Die Saphirglasabdeckung ist leicht abgerundet, was der Haptik zugutekommt. Gleichzeitig nimmt die Lünette etwas Bildschirmfläche ein, ohne – wie etwa bei der Amazfit T-Rex 3 Pro – nennenswert zur Stabilität beizutragen. 

Die Verarbeitungsqualität der Cheetah 2 Pro gibt keinen Anlass zur Kritik. Das Modell wiegt ohne Armband 46 Gramm, mit dem mitgelieferten Armband 60 Gramm. Der Armbandwechsel ist werkzeuglos möglich. Das schwarze Kunststoffarmband ist belüftet, sitzt sicher und ließ sich im Test angenehm tragen. Auf jeder Seite sitzen zwei Tasten, die im Test zuverlässig reagierten und über eine angeraute Oberfläche verfügen. Auf der Oberseite ist zudem eine Taschenlampe verbaut, seitlich finden sich Mikrofon und Lautsprecher.

Nachhaltigkeit

Amazfit betreibt zwar eine eigene Nachhaltigkeitsseite, konkrete Angaben etwa zum CO₂-Ausstoß bei der Produktion macht der Hersteller jedoch nicht. Der Verpackungskarton soll laut Herstellerangaben vollständig recycelbar sein, zudem kommen mineralölfreie Druckfarben zum Einsatz. Auf Schaumstoff verzichtet Amazfit weitgehend, auch wenn die Innenverpackung konsequenterweise ebenfalls aus unbeschichtetem, unbedrucktem Karton hätte bestehen können. Eine zweijährige Herstellergarantie wird gewährt. Die mitgelieferte magnetische Ladeklemme wird über USB-C mit Strom versorgt, ein passendes Kabel legt Amazfit jedoch nicht bei. Die Amazfit Cheetah 2 Pro erhält Sicherheitsupdates bis April 2029. Erfahrungsgemäß rollt Amazfit neue Funktionen auch für bereits im Markt befindliche Geräte aus.

Einrichtung und Bedienung - einfacher Einstieg, aber durchaus komplex

Für die Einrichtung, Steuerung und auch Anzeige von Trainingsdaten und Statistiken nutzt Amazfit eine umfangreiche Smartphone-App. Die Kopplung klappt per QR-Code schnell und zuverlässig, ein Tutorial erleichtert den Einstieg. Dennoch braucht es etwas Zeit, bis man sich sicher zurechtfindet – nicht nur wegen der großen Funktionsvielfalt, sondern auch aufgrund des teils verschachtelten Aufbaus. Der Home-Reiter lässt sich umfangreich anpassen und bietet Voreinstellungen für verschiedene Nutzergruppen wie Lifestyle-Anwender sowie Kraft- und Ausdauersportler. Dort werden unter anderem HybridCharge, Schlafqualität und Gewichtsverläufe angezeigt.

Die einzelnen Karten lassen sich in ihrer Position anpassen. Über „More“ sind zusätzliche Optionen wie die Routenerstellung erreichbar. Der Workout-Reiter zeigt zuletzt absolvierte Aktivitäten, die Zahl der Workouts in der aktuellen Woche und führt zur Trainingsübersicht. Trainingspläne lassen sich hier ebenfalls aktivieren und verfolgen. Praktisch ist zudem der wöchentliche Report. „Badges“ zeigt erreichte Auszeichnungen an und soll zur Motivation beitragen, auch Challenges werden unterstützt.

Das Pairing wird über einen QR-Code angestoßen
Das Pairing wird über einen QR-Code angestoßen
Aktivitätsziele lassen sich wählen
Aktivitätsziele lassen sich wählen
Ein Tutorial gibt es sowohl in der App...
Ein Tutorial gibt es sowohl in der App...
... als auch auf der Uhr selbst
... als auch auf der Uhr selbst
Die grundlegende Bedienung ist einfach
Die grundlegende Bedienung ist einfach
Die Funktion der vier Tasten sollte man kennen, diese sind nicht beschriftet
Die Funktion der vier Tasten sollte man kennen, diese sind nicht beschriftet

Der Aura-Reiter bietet Auswertungen der kostenpflichtigen Aura-KI. Unter „Devices“ lassen sich die Einstellungen der Smartwatch verwalten. Hier können unter anderem das Ziffernblatt geändert, der Zugriff auf den App-Store geöffnet und Benachrichtigungen fein abgestuft konfiguriert werden. Auch die Einrichtung von Alarmen ist möglich. Es gibt Zugriff auf einen App-Store, der inzwischen gut gefüllt ist und ein kleines Ökosystem bildet. Offizielle Apps großer Anbieter wie Spotify fehlen allerdings (noch). Neben einigen Spielen finden sich auch produktive Anwendungen, etwa für Notizen oder zur Steuerung des Smart Homes.

HybridCharge nimmt eine zentrale Rolle ein
HybridCharge nimmt eine zentrale Rolle ein
Zahlreiche Messwerte lassen sich anzeigen
Zahlreiche Messwerte lassen sich anzeigen
Es gibt auch einen App-Store
Es gibt auch einen App-Store
Einstellungen lassen sich auch in der App vornehmen
Einstellungen lassen sich auch in der App vornehmen
Es gibt eine sehr ordentliche Auswahl an Ziffernblättern, auch von unabhängigen Entwicklern
Es gibt eine sehr ordentliche Auswahl an Ziffernblättern, auch von unabhängigen Entwicklern
Einige Funktionen befinden sich hinter einer Paywall
Einige Funktionen befinden sich hinter einer Paywall

Telefonie und Benachrichtigungen - mit Emojis und Spracherkennung

Dank integriertem Mikrofon und Lautsprecher lassen sich auch Telefongespräche direkt über die Uhr führen. Die Sprachqualität ist ordentlich, sodass sich in vielen Fällen der Griff zum Smartphone erübrigt. Anrufe können sowohl angenommen als auch aktiv gestartet werden. Benachrichtigungen lassen sich auf bestimmte Apps beschränken; im Test haben wir uns auf WhatsApp-Nachrichten konzentriert.

Diese werden inklusive Emojis angezeigt, der Lesestatus wird jedoch nicht synchronisiert, sodass die Benachrichtigung auf dem Smartphone bestehen bleibt. Positiv fällt die KI-gestützte Zusammenfassung mehrerer Nachrichten auf; auf Wunsch wird sogar direkt eine Antwort vorgeschlagen. Schnellantworten werden unterstützt, eine freie Texteingabe ist ebenfalls möglich, auf dem kleinen Display jedoch recht umständlich. Hier schafft die Spracherkennung Abhilfe. Reaktionen per Emoji sind ebenfalls möglich. Sprachnachrichten lassen sich hingegen nicht abhören.

Der Sprach-Assistent ist nützlich

Zepp Flow ist als Sprachassistent grundsätzlich brauchbar, gönnt sich jedoch gelegentlich kurze Denkpausen. Damit lassen sich unter anderem Kontakte anrufen sowie Informationen wie das aktuelle Wetter erfragen oder eine Übersicht der letzten Workouts abrufen.

Gesundheit und Fitness - für Sport und Alltag geeignet

Amazfit hat BioCharge kürzlich durch HybridCharge ersetzt. Der Wert soll die körperliche Bereitschaft für weitere Belastungen in einer einzigen Kennzahl zusammenfassen und dabei helfen, Trainingsreize besser einzuordnen, ohne eine Überlastung zu riskieren. HybridCharge lässt sich auch im Wochenverlauf darstellen; in die Berechnung fließen verschiedene Faktoren ein, wobei insbesondere der Schlaf eine wichtige Rolle spielt. Wie zuverlässig der Wert in der Praxis ist, lässt sich anhand eines einzelnen Tests nicht abschließend beurteilen. Im Test zeigte sich jedoch zumindest an einem Tag eine recht deutliche Übereinstimmung mit dem subjektiven Empfinden.

Die Zepp-App arbeitet gut mit Drittanbietern zusammen. So ist beispielsweise eine Synchronisation mit Google Fit möglich, auch Intervals.icu, Apple Health und Strava werden unterstützt. Im Amazfit-Umfeld wird zudem häufig Komoot genutzt. Der Routenimport funktioniert entsprechend bequem und ohne den Umweg über GPX-Dateien.

HybridCharge soll die Leistungsreserven symbolisieren
HybridCharge soll die Leistungsreserven symbolisieren
Die Aufzeichnung von Aktivitäten funktioniert, eine Karte lässt sich bei Outdoor-Aktivitäten einblenden
Die Aufzeichnung von Aktivitäten funktioniert, eine Karte lässt sich bei Outdoor-Aktivitäten einblenden

Aktivitätsziele

Verschiedene Aktivitätsziele lassen sich auf mehreren Ebenen verfolgen. Neben der reinen Schrittzahl gibt es auch Ziele für die Zeit in bestimmten Herzfrequenzbereichen, darunter die häufig etwas irreführend als „Fettverbrennungszone“ bezeichnete Intensität. Langfristig motivieren zudem Badges, die sich etwa für absolvierte Laufdistanzen in mehreren Stufen freischalten lassen. Die VO2max lässt sich auch ohne speziellen Einstufungslauf abschätzen, mit diesem Parameter lässt sich insbesondere die mittelfristige Leistungsentwicklung evaluieren.

Etwa die Zahl der gegangenen Schritte lässt sich direkt anzeigen
Etwa die Zahl der gegangenen Schritte lässt sich direkt anzeigen
Je nach Watchfaces werden auch weiterführende Informationen angezeigt
Je nach Watchfaces werden auch weiterführende Informationen angezeigt
Von oben lässt sich ein Kontrollpanel aufklappen
Von oben lässt sich ein Kontrollpanel aufklappen

Herzfrequenz, Herzrhythmus und Blutsauerstoffsättigung

Wir haben die Amazfit Cheetah 2 Pro testweise mit dem Polar H10 verglichen. Beim Ruhepuls beträgt die Abweichung lediglich einen Schlag pro Minute und ist damit praktisch vernachlässigbar. Während einer Aktivität zeigen sich jedoch deutlichere Unterschiede: Minimale und maximale Herzfrequenz weichen noch vergleichsweise wenig ab, die durchschnittliche Herzfrequenz liegt mit der Cheetah 2 Pro jedoch spürbar unter den Werten des Polar H10. Das ist relevant, da gerade der Durchschnittswert eine wichtige Rolle für Trainingsbelastung und Trainingseffekt spielt. Sehr ambitionierte Sportler, die ihre Intervalle gezielt über die Herzfrequenz steuern, dürften daher weiterhin eher zu einem Brustgurt greifen. Die in den Messwerten sichtbaren Abweichungen zeigen sich auch im Verlauf der Herzfrequenz.

Bei der relativen Sauerstoffsättigung ergibt sich ein besseres Bild. Die gemittelte Abweichung liegt bei 2,07 Prozent. Unter Berücksichtigung der Messunsicherheit des Braun Pulsoximeter 1 sowie der begrenzten Stichprobengröße lässt sich kein statistisch belastbarer Unterschied zwischen den beiden Messsystemen feststellen. In einem ausführlichen Artikel gehen wir zudem auf typische Herausforderungen bei der Evaluierung solcher Messungen ein und erläutern den Unterschied zwischen Herz- und Pulsfrequenz.

Wir nutzen den Polar H10 als Referenz und damit einen Brustgurt
Wir nutzen den Polar H10 als Referenz und damit einen Brustgurt
Es ergeben sich durchaus signfiikanten Abweichungen zu den hier gezeigten Werten der Cheetah 2 Pro
Es ergeben sich durchaus signfiikanten Abweichungen zu den hier gezeigten Werten der Cheetah 2 Pro

Schlaf-Tracking

Das Schlaftracking fällt insgesamt recht umfangreich aus und liefert neben Einschlaf- und Aufwachzeiten auch Daten zu den einzelnen Schlafphasen. Die reine Schlafdauer wird unserer Einschätzung nach zuverlässig erkannt, für die genaue Bewertung der Schlafphasen fehlt jedoch eine belastbare Referenz. Gleiches gilt für die Einschätzung der Erholsamkeit. Die Aufwach-Erkennung konnten wir anhand eines Datenpunkts bestätigen.

Dank der zuverlässig erfassten Schlafzeiten ist auch die Funktion „Sleep Regularity“ sinnvoll: Sie visualisiert die Schlafzeiten der letzten Woche oder des letzten Monats und kann so helfen, die Schlafhygiene zu verbessern. Nickerchen werden ebenfalls zuverlässig erkannt, zudem sollen auch Hypopnoen erfasst werden. Eine medizinische Zertifizierung liegt jedoch nicht vor, weshalb die Daten nicht als Ersatz für eine ärztliche Diagnose verstanden werden sollten.

Trainingsaufzeichnung - mit Live-Feedback und Trainingsbibliothek

Bei Trainingsaufzeichnung, -steuerung und -planung kann die Amazfit Cheetah 2 Pro ebenfalls punkten. Es stehen Pläne für unterschiedliche Leistungsniveaus und Ziele zur Verfügung, wobei auch ohne festen Trainingsplan individuelle Vorschläge generiert werden. Ergänzend bietet die Uhr eine Trainingsbibliothek als praktische Unterstützung. Darüber hinaus sind spezifische Programme, etwa zur Halbmarathon-Vorbereitung, verfügbar; mit Zepp Coach gibt es zudem eine adaptive Trainingsbegleitung.

GNSS und Navigation fast auf Garmin Fenix-Niveau

Die Amazfit Cheetah 2 Pro unterstützt sechs Satellitennavigationssysteme sowie Dual-Band-GNSS und überzeugte im Test mit schneller, stabiler Ortung. Im Vergleich zur Huawei Watch Fit 5 Pro ergibt sich eine insgesamt ähnliche Aufzeichnungsqualität; offensichtliche Ausreißer durch fehlerhafte GPS-Punkte traten nicht auf.

GNSS-Testfahrt: See
GNSS-Testfahrt: See
GNSS-Testfahrt: City
GNSS-Testfahrt: City
GNSS-Testfahrt: Zusammenfassung
GNSS-Testfahrt: Zusammenfassung

Die Navigationsfunktionen fallen umfangreich aus und sind auch ohne gekoppeltes Smartphone nutzbar. Nach dem Herunterladen der Karten ist eine zuverlässige Routenführung direkt auf der Uhr möglich. Das Kartenmaterial enthält zudem POIs, die beispielsweise den Weg zum nächsten Supermarkt oder Park anzeigen. Rundkurse lassen sich anhand von Distanz und Himmelsrichtung erstellen, was sich insbesondere unterwegs als praktisch erweist.

Neben Straßen- und Radwegen sind auch Wanderwege hinterlegt. Im Gegensatz zu Garmin fehlt eine Weboberfläche, sodass die Routenplanung entweder über das Smartphone oder direkt auf der Uhr erfolgen muss, sofern keine Drittanbieter genutzt werden. Abbiegehinweise und Abweichungsalarme arbeiteten im Test zuverlässig.

Die Kartendarstellung ist auch im dunklen Modus möglich
Die Kartendarstellung ist auch im dunklen Modus möglich
Das Kartenmaterial ist umfangreich und unserer Einschätzung nach hochwertig
Das Kartenmaterial ist umfangreich und unserer Einschätzung nach hochwertig
Unterstützt wird die Navigation inklusive Abbiegehinweise und das direkt auf der Uhr und auch zu POIs
Unterstützt wird die Navigation inklusive Abbiegehinweise und das direkt auf der Uhr und auch zu POIs

Das Display der Cheetah 2 Pro knackt die 3.000 cd/m²

Subpixelstruktur
Subpixelstruktur

Mit einer gemessenen Spitzenhelligkeit von 3.173 cd/m² bietet die Amazfit Cheetah 2 Pro eine extrem helle Darstellung, sodass die Ablesbarkeit auch bei direkter Sonneneinstrahlung sehr gut ist – vorausgesetzt, die automatische Helligkeitsregelung ist aktiv. Wir messen eine minimale Helligkeit von 19,56 cd/m², bei der Helligkeit ohne automatische Justierung messen wir 592 cd/m². Die Die PWM-Frequenz liegt bei 60 Hz und damit nur halb so hoch wie bei der Huawei Watch Fit 3 oder der Amazfit Active der ersten Generation. Sehr empfindliche Nutzer könnten den Unterschied wahrnehmen, im Alltag dürfte er bei einer Smartwatch jedoch kaum ins Gewicht fallen.

Amazfit Cheetah 2 ProHuawei Watch Ultimate 2Samsung Galaxy Watch UltraSamsung Galaxy Watch8 ClassicHuawei Watch Fit 3Amazfit Active
Response Times
PWM Frequency (Hz)
60
60
60
60
120
120
PWM Amplitude * (%)
25.32
18.33
Bildschirm
16%
1%
-4%
-77%
-83%
Helligkeit Bildmitte (cd/m²)
3173
3675
16%
3192
1%
3050
-4%
745
-77%
546
-83%
Schwarzwert * (cd/m²)
Durchschnitt gesamt (Programm / Settings)
16% / 16%
1% / 1%
-4% / -4%
-77% / -77%
-83% / -83%

* ... kleinere Werte sind besser

Bildschirm-Flackern / PWM (Pulse-Width Modulation)

Eine günstige Methode um die Helligkeit eines Bildschirms zu steuern, ist die Beleuchtung periodisch ein- und auszuschalten. Dies nennt sich PWM (Pulsweitenmodulation) Diese Umschaltung sollte mit einer hohen Frequenz stattfinden damit das menschliche Auge kein Flimmern wahrnimmt. Wenn die Frequenz zu niedrig ist, kann dies zu Ermüdungserscheinungen, Augenbrennen, Kopfweh und auch sichtbaren Flackern führen.
Flackern / PWM festgestellt 60 Hz

Das Display flackert mit 60 Hz (im schlimmsten Fall, eventuell durch Pulsweitenmodulation PWM) .

Die Frequenz von 60 Hz ist sehr gering und daher kann es bei allen Usern zu sichtbaren Flackern, brennenden Augen oder Kopfweh kommen.

Im Vergleich: 52 % aller getesteten Geräte nutzten kein PWM um die Helligkeit zu reduzieren. Wenn PWM eingesetzt wurde, dann bei einer Frequenz von durchschnittlich 7775 (Minimum 5, Maximum 343500) Hz.

Performance und Laufzeit - Bedenksekunde nur bei der Kartendarstellung

Bei der Performance zeigt sich die Amazfit Cheetah 2 Pro unauffällig, konkrete Angaben zum verbauten SoC macht Amazfit nicht. Im Betrieb treten keine Ruckler auf, die Bedienung erfolgt insgesamt flüssig. Eine kleine Einschränkung gibt es bei der Kartennutzung: Während Verzögerungen beim Zoomen kaum auffallen, benötigt die Uhr beim Verschieben – insbesondere bei großem Maßstab – einen kurzen Moment. Der interne Speicher umfasst 32 GB.

Akkulaufzeit

Die Laufzeit des 540‑mAh-Akkus gibt der Hersteller mit bis zu 20 Tagen bei typischer Nutzung an. Im präzisen GPS-Modus sollen bis zu 31 Stunden möglich sein. Im Worst-Case-Szenario mit dauerhaft aktiviertem Display, maximaler Helligkeit, aktiver Navigation und genauem GNSS sank der Akkustand innerhalb von 35 Minuten um 5 Prozent. Das ist zwar praxisfern, verdeutlicht aber den deutlich erhöhten Verbrauch bei dieser Kombination.

Im Test mit aktiviertem Always-on-Display, mehreren GPS-Aktivitäten, Krafteinheiten und dauerhaft maximaler Bildschirmhelligkeit ergab sich eine Laufzeit von sechs Tagen bei einer Restkapazität von 10 Prozent. Die Aufladung von 10 auf 40 Prozent dauerte 21 Minuten, nach einer Stunde war der Akku zu 87 Prozent geladen. Bis zur nahezu vollständigen Ladung (98 Prozent) vergingen weitere 20 Minuten.

Ein Kabel legt Amazfit nicht bei
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Ein Kabel legt Amazfit nicht bei
Die Smartwatch hält dann magnetisch an der Ladestation
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Die Smartwatch hält dann magnetisch an der Ladestation

Mögliche Alternativen im Vergleich

Bild
Modell
Preis ab
Größe
Gewicht
Battery Capacity
Display
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Transparenz

Die Auswahl der zu testenden Geräte erfolgt innerhalb der Redaktion. Das vorliegende Testmuster wurde dem Autor vom Hersteller unentgeltlich zu Testzwecken überlassen. Eine Einflussnahme auf den Testbericht gab es nicht, der Hersteller erhielt keine Version des Reviews vor der Veröffentlichung. Es bestand keine Verpflichtung zur Publikation. Als eigenständiges, unabhängiges Unternehmen unterliegt Notebookcheck keiner Diktion von Herstellern, Shops und Verlagen.

So testet Notebookcheck

Pro Jahr werden von Notebookcheck hunderte Laptops und Smartphones unabhängig in von uns standardisierten technischen Verfahren getestet, um eine Vergleichbarkeit aller Testergebnisse zu gewährleisten. Seit rund 20 Jahren entwickeln wir diese Testmethoden kontinuierlich weiter und setzen damit Branchenstandards. In unseren Testlaboren kommt ausschließlich hochwertiges Messequipment in die Hände erfahrener Techniker und Redakteure. Die Tests unterliegen einer mehrstufigen Kontrolle. Unsere komplexe Gesamtbewertung basiert auf hunderten fundierten Messergebnissen und Benchmarks, womit Ihnen Objektivität garantiert ist. Weitere Informationen zu unseren Testmethoden gibt es hier.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > Tests > Notebook Testberichte > Titan-Smartwatch im Test: Amazfit Cheetah 2 Pro überzeugt trotz kleinem Design-Fauxpas
Autor: Silvio Werner,  2.07.2026 (Update:  2.07.2026)