Während die Einstiegsversion des HP ZBook Ultra G1a 14 im kürzlichen Test über weite Strecken durchaus überzeugen konnte, sorgte die RAM-Ausstattung für einen Aufreger, da der bisher nicht überprüfte Ryzen AI Max Pro 380 zum Testzeitpunkt nur als Konfiguration mit 16 GB im Handel verfügbar war - und das zum relativ happigen Preis von knapp 2.000 Euro.
Zusammen mit (dem nicht sehr effizient arbeitenden) Windows 11 ist eine derartige Kombination heutzutage kaum noch zu empfehlen, da ein Teil des Speichers auch für die iGPU entfällt. Eine standardmäßige Aufteilung von 12 GB (CPU) und 4 GB (iGPU) macht sich nicht nur bei anspruchsvollen Anwendungen, sondern bereits im Alltag negativ bemerkbar, wobei eine andere Aufteilung ähnliche Nachteile mit sich bringen würde.
Kurzum: Damit der Ryzen AI Max Pro 380 und die Radeon 8040S ihr Potenzial voll ausschöpfen können, müssten zumindest 32 GB RAM an Bord sein. So reicht es in modernen Spielen beispielsweise oft nur für geringe Details in reduzierter Auflösung. HP hätte entsprechend gut daran getan, überhaupt keine 16-GB-Variante auf den Markt zu bringen.
Dass es auch deutlich fotter geht, zeigen die besser ausgestatteten und ebenfalls von uns getesteten Modelle mit Radeon 8050S bzw. Radeon 8060S. Im vorliegenden Fall kann sich die Radeon 8040S teils kaum von vermeintlich schwächeren iGPUs wie der Radeon 890M absetzen.
* ... kleinere Werte sind besser





