Mit dem Xperia 1 VIII setzt Sony die Tradition seiner High-End-Smartphones der Xperia-1-Serie konsequent fort und positioniert das Gerät erneut klar im Premiumsegment. Das Smartphone kombiniert ein schlankes, funktionales Design mit aktueller Flaggschiff-Hardware und legt den Fokus wie gewohnt stark auf Multimedia und professionelle Content-Erstellung, hält aber auch an Tugenden wie eine Speicherweiterung mittels microSD sowie einer Audioklinke fest.
Typisch für die Xperia-Reihe ist dabei die enge Verzahnung mit Sonys Alpha-Kamera-Technologie, die sich besonders im Kamera-System des Geräts widerspiegelt. Hier stehen nicht nur klassische Automatikaufnahmen im Vordergrund, sondern vor allem erweiterte manuelle Kontrolle, eine hohe Anpassbarkeit für Foto- und Videoaufnahmen sowie zahlreiche Funktionen, die sich an erfahrene Nutzer und Content Creator richten. Zu den erwarteten Neuerungen der aktuellen Generation zählen weiterentwickelte Bildverarbeitung, optimierte KI-gestützte Szenenerkennung sowie Verbesserungen bei Low-Light-Aufnahmen und Autofokus-Performance. Das Xperia 1 VIII zielt damit weniger auf reine Point-and-Shoot-Nutzung ab, sondern versteht sich als mobiles Werkzeug für anspruchsvolle Fotografie und videografische Anwendungen, bei dem die Kamera klar das zentrale Differenzierungsmerkmal bleibt, inklusive dedizierter Auslösetaste.
Das Kamera-Setup auf der Rückseite setzt sich beim Sony Xperia 1 VIII (hier bei Amazon kaufen) aus drei Sensoren zusammen. Das Herzstück ist dabei ein 52-MPix-Sensor (24 mm), der effektiv 48 MPix zur Verfügung stellt und die Bilder durch Pixel-Binning mit 12 MPix ausgibt. Begleitet wird er von einem Ultraweitwinkel mit 48 MPix (effektiv, 16 mm) sowie einem neuen Periskopzoom mit 50 MPix (48 MPix effektiv). Letzterer ist nun deutlich größer als beim Vorgänger Xperia 1 VII (1/3,5“ vs 1/1,56“) besitzt nun aber nur noch eine fixe Brennweite von 70 mm, will aber auch mit einem nahezu verlustfreiem Crop von 140 mm überzeugen.
Hauptkamera des Sony Xperia 1 VIII
Der Hauptsensor zeigt eine erste Diskrepanz zum Datenblatt, denn dieser soll eine Brennweite von 24 mm besitzen, der In-Sensor-Zoom 48 mm. In den EXIF-Daten werden aber 23 beziehungsweise 47 mm ausgegeben.
Im Alltag liefert das Sony Xperia 1 VIII eine ansprechende Bildkomposition mit ausgewogenen Farben und einem hohen Dynamikumfang. Letzteres raubt dem Bild aber auch manchmal die Tiefe und bei wenig Licht schleichen sich recht schnell Unschärfen oder matschige Bereiche ein.
Störender ist aber die erhöhte Auslöseverzögerung der Kamera. Schnappschüsse von bewegten Motiven sind damit nur schwer möglich, obwohl diese dann auch meistens scharf eingefangen werden. Die Bildverarbeitung als solche funktioniert recht schnell und auch der Autofokus arbeitet flott.
Ultraweitwinkel dient als auch Makro-Objektiv
Der Ultraweitwinkelsensor dient auch als Makroobjektiv. Dessen Sensor (1/1,56“) ist deutlich kleiner als der Hauptsensor. Auch hier überzeugt Sony mit einer ausgewogenen Bildkomposition, stößt bei Gegenlicht jedoch schneller an seine Grenzen. Im Gegenzug werden die Krümmungen gut korrigiert.
Zoom - Xperia 1 mit 70-mm-Periskop
Auch beim optischen Zoom beweist das Sony Xperia 1 VIII, dass es eine harmonische Bildkomposition beherrscht. Wenn die optische 70-mm-Aufnahme gewählt wird, überzeugen die Aufnahmen auf ganzer Linie, lediglich bei schummrigem Licht lässt die Qualität erwartungsgemäß nach. Beim 140-mm-Zoom sind die Qualitätseinbußen jedoch überraschend hoch, wenn auch dies für ein digitales Fotoalbum sicherlich noch ausreichend ist.



































