Sony musste den Verkauf des Xperia 1 VII Anfang Juli stoppen, nachdem der Konzern hinter Nutzer-Berichten zu vermehrten Abstürzen einen Defekt vermutet hat. Sony Deutschland bestätigt nun, dass die Ursache dieses Defekts gefunden wurde. Demnach ist der Defekt auf eine fehlerhafte Platine zurückzuführen, die zu Problemen bei der Stromversorgung des Smartphones führen kann.
Sony hat laut eigenen Angaben den Herstellungsprozess dieser Platine geändert, um sicherzustellen, dass das Problem bei zukünftig produzierten Xperia 1 VII nicht mehr auftritt. Laut Sony betrifft der Fehler nur eine "geringe Anzahl" an Xperia 1 VII, nähere Angaben zur Anzahl der betroffenen Geräte macht Sony nicht. Der Konzern konnte allerdings identifizieren, welche Smartphones von diesem Defekt betroffen sind. Sony bietet ab dem 21. Juli 2025 ein Austausch-Programm für betroffene Smartphones an.
So wird geprüft, ob das eigene Smartphone betroffen ist
Nutzer können anhand der IMEI-Nummer ihres Xperia 1 VII prüfen, ob das Gerät von diesem Defekt betroffen ist, auch dann, wenn sich bisher noch keine Probleme bemerkbar gemacht haben. Die IMEI-Nummer ist zu sehen, wenn die Zeichen *#06# in der Telefon-App eingegeben werden. Alternativ ist die 15-stellige Nummer auch auf das SIM-Fach und auf die Verpackung gedruckt.
Die Nummer kann auf dieser Webseite eingegeben werden, um zu erfahren, ob das eigene Smartphone betroffen ist. Falls das Gerät betroffen ist, kann dieses in einem von Sony autorisierten Service Center ausgetauscht werden. Wer das Smartphone im Sony Online Store gekauft hat, kann den Hersteller über eine dedizierte Kontakt-Seite auch direkt kontaktieren, um den Austausch zu arrangieren.















