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Kamerabuckel ade: Eine neue Objektiv-Technologie kann Smartphone-Kameras dünner machen

Kameras könnten in Zukunft wieder flach im Gehäuse eines Smartphones sitzen. (Bild: Samsung)
Kameras könnten in Zukunft wieder flach im Gehäuse eines Smartphones sitzen. (Bild: Samsung)
Im vergangenen Jahrzehnt haben sich Smartphone-Kameras stark weiterentwickelt. Für die Fortschritte bei der Bildqualität sind unter anderem größere, höher auflösende Sensoren verantwortlich, die wiederum größere Objektive benötigen. Die dadurch entstandenen Kamerabuckel könnten in Zukunft wieder verschwinden, dank einer neuen Objektiv-Technologie
Hannes Brecher,
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Von 2 Megapixel beim ersten iPhone im Jahr 2007 bis 108 Megapixel beim Samsung Galaxy S21 Ultra (ca. 1.250 Euro auf Amazon) – die Sensoren von Smartphone-Kameras haben sich seit damals mindestens ebenso stark weiterentwickelt wie die Algorithmen, die mittlerweile eindrucksvolle Features ermöglichen, wie etwa die präzise Berechnung der Tiefenunschärfe oder das Zusammenfügen vieler Fotos, um im Nachtmodus auch bei kaum Licht ein brauchbares Ergebnis zu erhalten.

Weniger Fortschritte gab es dagegen bei den Objektiven. Diese mögen mittlerweile zwar stabilisiert sein und aus mehr Linsen bestehen, der grundsätzliche Aufbau hat sich aber nicht groß verändert – bis jetzt. Denn Metalenz soll das Problem der immer größer werdenden Objektive lösen und damit die Kamerabuckel entfernen. Bisher wurden meist sechs oder sieben Linsen gestapelt, die das Licht zum Sensor führen und dabei optische Fehler wie Verzerrungen oder chromatische Abweichungen korrigieren. Je mehr Linsen, desto besser kann eine Kamera korrigiert werden, allerdings wächst dadurch auch der notwendige Platz.

Metalenz ändert diese Vorgehensweise grundlegend, denn dabei kommt nur eine flache Linse zum Einsatz, die zwischen 1 x 1 und 3 x 3 Millimeter groß ist. Die Oberfläche wird von mikroskopisch kleinen Strukturen durchzogen, die das Licht entsprechend formen sollen. Dem Hersteller zufolge resultiert diese Vorgehensweise in mindestens ebenso scharfen und gut korrigierten Bildern wie ein traditionelles Objektiv. Darüber hinaus gelangt mehr Licht zum Bildsensor, da nicht wie üblich jede Linse etwas Licht reflektiert. 

Die Massenproduktion von Metalenz soll gegen Ende des Jahres beginnen, wobei die Linsen zuerst bei einem 3D-Sensor eines nicht näher benannten Smartphones zum Einsatz kommen werden. Der Hersteller hat große Pläne für die Technologie, vor allem auch im VR- und Smart Car-Bereich. Wie üblich bleibt abzuwarten, ob Metalenz in der Praxis alles halten kann, das derzeit versprochen wird.

Quelle(n)

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Hannes Brecher
Hannes Brecher - Senior Tech Writer - 7483 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2018
Seit dem Jahr 2009 schreibe ich für unterschiedliche Publikationen im Technologiesektor, bis ich im Jahr 2018 zur News-Redaktion von Notebookcheck gestoßen bin. Seitdem verbinde ich meine langjährige Erfahrung im Bereich Notebooks und Smartphones mit meiner lebenslangen Leidenschaft für Technologie, um unsere Leser über neue Entwicklungen am Markt zu informieren. Mein Design-Hintergrund als Art Director einer Werbeagentur erlaubt mir darüber hinaus tiefe Einblicke in die Eigenheiten dieser Branche.
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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2021-02 > Kamerabuckel ade: Eine neue Objektiv-Technologie kann Smartphone-Kameras dünner machen
Autor: Hannes Brecher,  5.02.2021 (Update:  4.02.2021)