Mit dem Khadas Mind Pro erweitert der Hersteller seine kompakte Mini-PC-Serie um ein deutlich leistungsstärkeres Modell und setzt dabei auf aktuelle Hardware der neuesten Generation. Herzstück ist der Intel Core Ultra X7 358H, der im Vergleich zu den bisherigen Varianten der Mind-Reihe eine spürbar höhere CPU-Leistung bietet. Unterstützt wird der Prozessor mit 64 GB RAM sowie einer schnellen 2-TB-SSD, womit sich der Mini-PC klar im Premium-Segment positioniert. Der Hersteller bietet zudem weitere Konfigurationsvarianten an: Neben dem getesteten Modell gibt es auch eine Version mit Intel Core Ultra X9 388H und 96 GB RAM sowie eine abgespeckte Variante mit Core Ultra X7 358H und 32 GB RAM. Beim Massenspeicher bleibt es hingegen durchgehend bei 2 TB.
Auch bei der integrierten Grafik gibt es Fortschritte: Die neue Intel Arc iGPU auf Basis der Xe3-Architektur sorgt für einen deutlichen Leistungssprung gegenüber den Vorgängern. Damit sind nicht nur klassische Office- und Multimedia-Aufgaben problemlos möglich, sondern auch 3D-Anwendungen sowie gelegentliches Gaming – wenn auch mit angepassten Details.
Trotz der gesteigerten Leistung bleibt der Khadas Mind Pro seinem kompakten Formfaktor treu. Das Gehäuse ist zwar minimal gewachsen, setzt aber weiterhin auf eine hochwertige Metallkonstruktion und bleibt vollständig kompatibel mit dem bestehenden Zubehör. Ein besonderes Merkmal bleibt das modulare Ökosystem: Über optionale Erweiterungen wie das Mind Dock (190 Euro bei Amazon), das Mind Graphics (ab 852 Euro bei Amazon) oder das Mind xPlay (480 Euro bei Amazon) lässt sich der Funktionsumfang deutlich ausbauen – vom Desktop-Ersatz über eine mobile Lösung bis zu einem vollwertigen Gaming-PC. Das aktuelle Mind Graphics 2 setzt dabei auf eine Nvidia GeForce RTX 5060 Ti mit 16 GB VRAM und erweitert das System zusätzlich um weitere praktische Anschlüsse sowie integrierte Lautsprecher.
Im Test zeigt sich der Mini-PC zudem effizient und vergleichsweise leise, was auch auf das überarbeitete Kühlsystem zurückzuführen ist. Praktisch ist darüber hinaus der integrierte Akku, der einen längeren Stand-by-Betrieb ermöglicht und kurzfristig sogar einen Betrieb ohne Netzteil ermöglicht.
Die kompakte Bauweise bringt jedoch auch Einschränkungen mit sich: Die Aufrüstbarkeit ist stark limitiert, da zentrale Komponenten wie Arbeitsspeicher und WLAN fest integriert sind. Zudem liegt der Preis mit rund 1.799 US-Dollar auf einem hohen Niveau – ein Umstand, der bereits beim Mind 2s (aktuell 1.799 Euro bei Amazon) zu beobachten war.
Unser ausführlicher Test klärt, wie sich der Khadas Mind Pro in Benchmarks schlägt, wie effizient das System arbeitet und welche Rolle das modulare Konzept im Alltag spielt.























