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Kyocera: Dünnes Handy im Kreditkartenformat

Das Kyocera-Handy ist wirklich mini
Das Kyocera-Handy ist wirklich mini
So klein wie eine Kreditkarte und nur 5,3 Millimeter dünn. Kyocera veröffentlicht sein wohl dünnste Handy der Welt mit nur 47 Gramm. Natürlich wird hier auf viel Überflüssiges verzichtet, nicht einmal eine Kamera ist mit an Board.

Rekordverdächtige 5,3 Millimeter dünn und das in den Maßen einer Kreditkarte. Das Display misst in der Diagonale nur 2,8 Zoll und gerade mal 47 Gramm bringt das Handy auf die Waage. Die Rede ist vom "Card-Phone" von Kyocera mit der Bezeichnung "KY-01L", das vom japanischen Mobilfunkanbieter NTT Docomo vertrieben wird. Selbstverständlich müssen hier Abstriche gemacht werden, wie beispielsweise beim Display. Hier wird ein stromsparendes 2,8 Zoll großes, monochromes E-Paper-Display, wie wir es sonst nur von E-Books kennen, eingesetzt.

Dieses unterstützt selbstredend Touch-Eingaben, da das Handy keine Tasten besitzt. Allerdings darf man sich aufgrund der Darstellung in Schwarz und Weiß nicht viele Grafikspielereien erwarten, hier beschränkt man sich auf Telefonie, SMS, und Kalenderfunktionen. Zwar wird auch ein monochromer Webbrowser mitgeliefert, jedoch kommt dieser wohl nur im Notfall zum Einsatz. An beliebte Messenger-Dienste, wie WhatsApp, sollte nicht einmal gedacht werden, denn auf dem KY-01L lauft ein selbst entwickeltes Betriebssystem und kein Android. Auf eine Kamera wurde hier ebenfalls verzichtet.

Handys in der Größe einer Kreditkarte gab es des Öfteren in der Vergangenheit, wie zum Beispiel das P300 von Samsung aus dem Jahr 2005 mit 8,9 Millimeter flachen, gebürstetem Metallgehäuse und einem Gewicht von 85 Gramm. Das P300 hat zusätzlich einen zweiten Akku in die mitgelieferte Handyhülle verbaut bekommen, das Card-Phone kam damit auf eine Standby-Zeit von beeindruckenden 400 Stunden. Ob das KY-O1L von Kyocera aber überhaupt jemals außerhalb Japans in die Läden kommt, ist wohl eher fraglich. Es wäre sicher das richtige Handy für Minimalisten oder als Zweit-Handy interessant, denn es passt unauffällig in jede noch so kleineste Jeanstasche.

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Autor: Daniel Puschina, 19.10.2018 (Update: 19.10.2018)
Daniel Puschina
Daniel Puschina - Editor
Ich bin die Generation, die in den 90er Jahren auf einem 386er mit der 20MHz Turbotaste die ersten Computer-Erfahrungen gesammelt hat. Es war eine Gratwanderung zwischen der Leistungsgrenze meines Rechners und dem knappen Taschengeld, umso größer war aber dadurch die Motivation, das letzte Stück Leistung hier noch rauszuholen. Das Herauskitzeln eines einzelnen Kilobytes in der config.sys Datei war bei 2MB RAM absolut bestimmend über „Spiel startet“ oder „Spiel startet nicht“. Ab diesem Zeitpunkt habe ich auch damit begonnen, mich hardwareseitig immer eingehender mit Benchmarktests, Leistungsvergleiche und Tuning der Komponenten zu beschäftigen, was mich in den letzten Jahren zum Dauerbesucher der Notebookcheck-Seite machte. Es ist mir somit eine große Freude, hier nun selbst aktiv für diese Seite schreiben und testen zu können.