Der Ultrahuman Ring Air (ca. 379 Euro auf Amazon) ist eine der interessanteren Alternativen zum Oura Smart Ring, denn Ultrahuman kommt nicht nur ohne Abonnement aus, sondern bietet neben den üblichen Hauttemperatur- und Herzfrequenz-Sensoren und Schlaf-Tracking auch die Möglichkeit, Vorhofflimmern zu erkennen, während der Ring Air mit einem Gewicht von 2,4 bis 3,6 Gramm je nach Größe vergleichsweise leicht ausfällt.
Derzeit arbeitet der Hersteller offenbar an einem neuen Ultrahuman Ring Pro, denn dieser wurde in Indien bereits markenrechtlich geschützt. Neben der Bezeichnung verrät diese Registrierung vor allem ein interessantes Detail – der Ultrahuman Ring Pro beherrscht anscheinend kontaktlos Bezahlen bei Händlern, vermutlich durch einen integrierten NFC-Chip. Damit würde Ultrahuman ein Feature bieten, das dem Oura Ring 4 und dem Samsung Galaxy Ring fehlt. Allerdings ist unklar, wie Bezahlvorgänge authentifiziert werden, da der Ring keinen Fingerabdrucksensor besitzen dürfte.
Denkbar ist, dass Ultrahuman hier ähnlich wie Smartwatches vorgeht, sodass Nutzer jedes Mal, wenn der Ring abgenommen und wieder auf den Finger gesteckt wird, zuerst einen Code am verbundenen Smartphone eingeben müssen, bevor der NFC-Chip zum kontaktlosen Bezahlen verwendet werden kann. Lord of the Smart Rings geht davon aus, dass der Ultrahuman Ring Pro auch ein überarbeitetes Design mit dünnerem Gehäuse, eine längere Akkulaufzeit von zumindest sechs Tagen und einen verbesserten PPG-Sensor erhält. Derzeit ist nicht bekannt, wann oder zu welchem Preis der Ultrahuman Ring Pro auf den Markt kommen wird.



















