Wir haben gerade erst Lenovos aktuellen Gaming-Handheld Legion Go 2 getestet, der sich neben den abnehmbaren Controllern vor allem durch das tolle OLED-Panel mit 144 Hz und VRR-Support von der Konkurrenz abhebt. Wir hatten die schnellste Variante für eine stolze UVP von 1.499 Euro im Test, die den bekannten am Ryzen Z2 Extreme samt der Radeon 890M verwendet. Lenovo bietet aber noch eine etwas günstigere Variante mit dem regulären Ryzen-Z2-SoC an, der wiederum dem Ryzen 7 8840U samt der Radeon 780M ähnelt und damit auch der letzten Generation Legion Go mit dem Z1 Extreme. Mit 1.249 Euro und einer 512-GB-SSD ist dieses Modell aber ebenfalls sehr kostspielig, zumindest beim RAM muss man mit 32 GB aber keine Abstriche machen.
Basierend auf unseren Benchmarks muss man beim Spielen auf rund 15-20 % Leistung gegenüber dem Z2 Extreme verzichten. Damit lohnt sich die günstigere Version vor allem für Kunden, die unbedingt den tollen OLED-Bildschirm verwenden möchten, aber nicht unbedingt die neusten Games zocken, sondern vielleicht eher ältere Titel oder Retro-Games via Emulation spielen. Hierfür reicht die Performance des Ryzen Z2 dann vollkommen aus.
Das bringt uns aber noch zu einem weiteren Punkt, nämlich SteamOS. Der günstigere Handheld Legion Go S ist sowohl mit Windows als auch SteamOS erhältlich und nachdem wir beide Geräte getestet haben, hat der Handheld mit dem Betriebssystem von Valve trotz identischen Prozessor (Ryzen Z2 Go) einen ganz klaren Leistungsvorteil (über 30 %). Zusammen mit dem Ryzen Z2 oder dem Ryzen Z2 Extreme lässt sich die Leistung also noch einmal spürbar steigern, wenn man mit der eingeschränkteren Auswahl an Games zurechtkommt.
Grundsätzlich lässt sich SteamOS schon jetzt auf den Geräten installieren, die fertigen Retail-Versionen sind allerdings noch nicht verfügbar und es wird wohl auch noch einige Monate dauern. Interessant wird zudem der Preis, da erste Gerüchte von niedrigeren Verkaufspreisen der SteamOS-Versionen sprechen. Ob das angesichts der immer höheren Kosten für RAM sowie SSDs aber realistisch ist, muss sich erst noch zeigen. Bis dahin steht unser ausführlicher Testbericht des Legion Go 2 für weitere Informationen zur Verfügung.






