LincPlus LincStation E1: Kompakter Hybrid-NAS mit SSD- und HDD-Slots vorgestellt

LincPlus ist im Bereich der Netzwerkspeicher nicht neu und bringt mit dem E1 einen neuen Netzwerkspeicher auf den Markt. Dabei handelt es sich sozusagen um einen hybriden Netzwerkspeicher, welcher sowohl mit SSD im M.2-Format als auch mit klassischen Magnetfestplatten arbeiten kann. So gibt es jeweils zwei Plätze für Festplatten oder SSDs im 3,5- oder 2,5-Zoll-Format. Dazu kommen noch zwei M.2 2280-Slots. Die Nutzung von SSDs kann insbesondere dann Sinn machen, wenn auf kleine Daten besonders schnell zugegriffen werden muss. Allerdings: Die Datenübertragungsrate ist über Ethernet auf 2,5 GBit/s beschränkt, dementsprechend können moderne SSDs nicht ansatzweise ausgenutzt werden. Für Privatanwender oder auch kleinere Unternehmen muss dies aber gleichwohl kein Dealbreaker sein.
Als SoC kommt der Rockchip RK3568 zum Einsatz. Dieser basiert auf der ARM-Architektur und ist mit vier Cortex-A55-Rechenkernen ausgestattet. Der SoC kann auf einen Arbeitsspeicher mit einer Kapazität von 4 Gigabyte zugreifen, es kommt DDR4-RAM zum Einsatz. Auf dem 64 Gigabyte großem eMMC-Speicher ist LincOS und damit ein angepasstes Betriebssystem installiert.
Es stehen einmal USB 3.2 Gen 1 und zweimal USB 2.0 im Typ A bereit. Über HDMI 2.0 ist die direkte Bildausgabe vom Netzwerkspeicher aus möglich. Mit 14 × 8,79 × 21,84 Zentimetern ist der Netzwerkspeicher noch relativ kompakt. Informationen zum Preis liegen noch nicht vor. Klar ist: Die LincStation E1 wird im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne finanziert werden. Die LincStation N2 etwa ist über Amazon erhältlich.







