LincStation E1 startet als günstiger Netzwerkspeicher mit HDMI und WiFi

Die LincStation E1 ist ab sofort im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne und damit noch zu einem günstigeren Preis erhältlich. Angegeben wird ein Preis von derzeit 129 Euro, dazu kommen je nach Land aber noch die Versandkosten beziehungsweise Einfuhrabgaben. Die Lieferung soll erst im Juli erfolgen. Wie jede andere Scharmfinanzierung ist auch diese mit einem finanziellen Risiko für Unterstützer verbunden. Dieses dürfte aber nicht exorbitant groß sein, da der Hersteller schon bekannt und etwa auf Amazon aktiv ist.
Klar ist: Das 88 x 140 x 218,5 Millimeter große System ist kein High-End-NAS, wie wir es etwa von Ugreen schon testen konnten, allerdings dürften sich auch große Datenmengen speichern lassen. Es stehen insgesamt vier Möglichkeiten zur Montage von Speichern bereit, konkret jeweils zwei Einschübe für Festplatten oder SSDs und zwei M.2 2280-Slots. Es wird ein mit vier Cortex-A55-Rechenkernen ausgestatteter SoC genutzt, welcher auf einen 4 Gigabyte großen Arbeitsspeicher zugreifen kann. Auf dem 64 Gigabyte großem eMMC-Speicher ist LincOS installiert. Geworben wird auch mit intelligenten Optionen zur Verwaltung von Fotos. So gibt es eine automatische Suche und Gesichter und Situationen lassen sich Herstellerangaben zufolge erkennen.
Die Ethernet-Anbindung ist nur über Gigabit-Ethernet möglich, was bei der Nutzung selbst von Festplatten schon limitieren kann. WiFi ist vorhanden. Ein HDMI-Ausgang ist montiert, das kann zur direkten Medienwiedergabe nützlich sein. USB 3.2 Gen1 gibt es an der Vorderseite einmal, USB Typ 2.0 ist zweimal vorhanden. Ein Speicherkartenleser fehlt.








