Lokale KI-Power: Hilbert mit Ryzen AI beschleunigt Modelle ohne Cloud

KI-Modelle sind inzwischen nicht nur in der Cloud, sondern durchaus auch lokal auf dem eigenen PC oder Netzwerkspeichern nutzbar. Wir haben erst kürzlich über ein ultrakompaktes System berichtet, welches auch als eine Art externe KI-Beschleunigerkarte nutzbar ist. Mit dem Hilbert von Infplane steht nun ein neues System ins Haus, welches aber auch als Desktop-PC fungieren kann. Dabei kommt der AMD Ryzen AI Max+ 395 zum Einsatz, wobei ein bis zu 8.533 MHz schneller und 128 Gigabyte großer LPDDR5x-Arbeitsspeicher verbaut ist. Mit Abmessungen von 199 × 199 × 199 Millimetern ist der Hilbert dabei relativ kompakt beziehungsweise entspricht zumindest nicht den Abmessungen eines typischen Desktop-PCs. Das System kann Herstellerangaben zufolge auch in einem Rack untergebracht werden, was natürlich primär für professionelle Kunden interessant sein dürfte.
Geworben wird vom Hersteller mit einem intelligenten, speziellen System auf Mainboard-Ebene, wodurch sich eine erhöhte Leistung ergeben soll - ob das denn am Ende wirklich einen großen Unterschied macht, ist natürlich noch ein wenig offen. Mit einer Software-Lösung sollen sich verschiedene KI-Modelle direkt und einfach lokal nutzen lassen. Das System kommt mit zweimal Ethernet mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 10 und 2,5 GBit/s. Dazu kommen noch USB4, HDMI 2.1 und DisplayPort und auch USB 3.0 und USB 2.0. Das System soll im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne finanziert werden - zu Preisen ab 2.999 Dollar, dann natürlich mit den entsprechenden Risiken solcher Schwarmfinanzierungen und nicht ganz günstig. Alternativen mit der identischen APU konnten wir schon testen und sind auch in Deutschland verfügbar.











