Assassin’s Creed Netflix Serie: Setting bekannt – was Fans darüber denken

Franchises wie The Witcher oder Fallout zeigen bereits, dass Serienadaptionen von Spielen Potenzial haben können. Auf diesen Zug will auch Ubisoft aufspringen, das in Zusammenarbeit mit Netflix und Ubisoft Film & Television an einer Live-Action-Serie zu Assassin’s Creed arbeitet. Darüber wurde schon länger spekuliert, offiziell bestätigt wurde das Projekt im Sommer 2025. Konkrete Informationen zum Setting oder zur inhaltlichen Ausrichtung gab es bislang allerdings nicht. Nun hat Netflix endlich erste Details enthüllt: Die Serie spielt im antiken Rom des Jahres 64 n. Chr.
Offiziell beschreibt Netflix das Projekt als actionreichen Thriller über den geheimen Krieg zweier Fraktionen: Die eine will die Zukunft der Menschheit durch Kontrolle und Manipulation bestimmen, die andere kämpft für den freien Willen. Damit bleibt die Serie dem zentralen Grundkonflikt der Reihe treu. Das Setting ist jedoch ganz neu: Ein Assassin’s Creed im antiken Rom gab es zuvor noch nicht. Assassin’s Creed Brotherhood (derzeit rund 15 Euro bei Humble Bundle) spielt zwar ebenfalls in Rom, ist aber in der Renaissance angesiedelt – also etwa 1.440 Jahre später.
Die Serie scheint also nicht an eines der Spiele anzuknüpfen, sondern eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Das bedeutet aber nicht, dass man keine bekannten Gesichter zu sehen bekommt. Immerhin fußt das Assassin’s-Creed-Universum auf den Erinnerungen aus dem Animus-System. Dadurch könnte die Serie trotz eigener Handlung theoretisch auch Verbindungen zu bekannten Figuren oder früheren Ereignissen der Reihe herstellen. Ein Wiedersehen mit bekannten Charakteren wie Ezio wäre also trotzdem denkbar, ist bislang aber reine Spekulation.
Fans mögen Setting, reagieren aber noch zurückhaltend
Auf Reddit reagiert man bislang zurückhaltend. Viele erinnern sich noch an die Verfilmung von 2016, die unter Fans aufgrund einer unübersichtlichen Handlung und blasser Figuren nicht besonders gut ankam und auf Moviepilot nur eine Wertung von 5.1 hat. Wenn Netflix aus diesen Schwächen seine Schlüsse zieht, dürften Gegenwart und Animus-Erinnerung in der Serie erzählerisch besser ineinandergreifen. Das Setting im antiken Rom wird von Fans hingegen überwiegend positiv aufgenommen, weil es mit Nero sowie dem Großen Brand von Rom eine Epoche aufgreift, die für politische Intrigen und den typischen Assassin’s-Creed-Ton geradezu gemacht erscheint.
Dreharbeiten haben begonnen
Die Dreharbeiten zur Serie haben inzwischen in Rom begonnen. Gedreht wird laut Netflix vor allem in den traditionsreichen Cinecittà Studios. Hinter der Serie stehen Roberto Patino (Westworld, Sons of Anarchy) und David Wiener (Halo, Homecoming), die als Creator, Showrunner und Executive Producer fungieren. Einen Überblick über den bisherigen Cast gibt es in der Ankündigung von Netflix. Der Serienstart wird für 2027 erwartet, offiziell bestätigt ist das aber nicht.










