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MacBook-Preiserhöhung nur eine Frage der Zeit: Apple bestätigt hohe Speicherpreise und massive Engpässe

Mac mini und Mac Studio leiden unter knappen Lagerbeständen und sind mancherorts schwer zu finden
ⓘ Apple (edited)
Mac mini und Mac Studio leiden unter knappen Lagerbeständen und sind mancherorts schwer zu finden
Apple deutet unvermeidliche Preiserhöhungen bei Mac und MacBook an, nachdem CEO Tim Cook offiziell vor anhaltenden Engpässen beim Mac mini und Mac Studio wegen beispielloser KI-Nachfrage und stark steigender Speicherpreise gewarnt hat. Globale Lieferengpässe, die durch die Priorisierung von KI-Servern ausgelöst worden sind, haben bereits zu nicht verfügbaren Produkten und zur Entfernung von Mac-Studio-Modellen mit viel Arbeitsspeicher geführt.

Apples Bericht zu den Quartalszahlen für Q2 2026 hat für Desktop-Enthusiasten ein düsteres Bild gezeichnet. Der Mac mini und der Mac Studio sind zunehmend schwerer zu bekommen. CEO Tim Cook hat bestätigt, dass ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage noch "mehrere Monate" entfernt ist. Als Grund nennt er einen unerwarteten Nachfrageschub nach den Macs, die viele für KI-Plattformen kaufen wollen.

Die Reaktion des Marktes ist so stark ausgefallen, dass der Mac mini in der Basisversion auf Apple.com derzeit als "nicht verfügbar" gelistet ist. Tatsächlich hat Cupertino den Verkauf der Mac-Studio-Konfigurationen mit 512GB RAM sogar vollständig eingestellt.

Apple prüft derzeit "eine Reihe von Optionen", um die Auswirkungen der RAM-Krise abzufedern

Nächstes MacBook könnte teuer werden

Apples Lieferprobleme haben natürlich nicht nur mit der hohen Nachfrage nach Macs zu tun, sondern auch mit der globalen Speicherkrise. Da die Nachfrage nach KI-Servern den Großteil der weltweiten Chipproduktion bindet, steigen die Speicherpreise rasant.

Tim Cook hat gewarnt, dass vorhandene Lagerbestände Preiserhöhungen für Endkunden bisher verhindert haben, Apple aber ab dem Juni-Quartal mit "deutlich höheren Speicherpreisen" rechnet.

Apple prüft derzeit "eine Reihe von Optionen", um die Auswirkungen abzufedern. Im Moment scheint die Botschaft jedoch klar: Wer leistungsstarke Apple-Silicon-Hardware für KI-Entwicklung benötigt, muss sich auf längere Wartezeiten und möglicherweise höhere Preise einstellen.

Der iPhone-Hersteller ist nicht das einzige Opfer des KI-Aufschlags. Die gesamte Hardwarebranche steht unter Druck. Große Hersteller wie Dell und Lenovo haben bereits Preiserhöhungen signalisiert, da Speicherhersteller, insbesondere Samsung und SK Hynix, margenstarke KI-Server-Chips gegenüber Arbeitsspeicher für Verbraucher priorisieren. Selbst Nischenanbieter wie Framework haben ihre Preise anpassen müssen, während Analysten davor warnen, dass steigende Komponentenkosten günstige Laptops bald im gesamten Windows-Ökosystem zu einer Sache der Vergangenheit machen könnten.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-05 > MacBook-Preiserhöhung nur eine Frage der Zeit: Apple bestätigt hohe Speicherpreise und massive Engpässe
Autor: Martin Filipov,  1.05.2026 (Update:  1.05.2026)