iPhone 18 Pro nicht teurer: Apple trotzt - auf den ersten Blick - dem Trend, meint Analyst

Ein Vivo X300 Ultra mit 16 GB RAM und 1 TB Speicher um knapp 2.000 Euro, ein Motorola Razr 70 Ultra mit kaum veränderter Ausstattung im Vergleich zum Vorgänger um 1.400 Euro - nur zwei Beispiele für einen wohl von uns allen zu beobachteten Trend im Smartphone-Sektor: Alles wird teurer. Die Argumente der Hersteller sind schwer zu widerlegen - die DRAM- beziehungsweise Komponentenkrise ist seit Monaten in allen Medien und jetzt kommen auch noch die steigenden Ölpreise dank Iran-Krieg ins Spiel. Dazu kommt generell das höhere Preisniveau in Europa, das teils auch durch die hierzulande aufwändigeren Regulierungen bedingt ist.
Und doch hörten wir bereits im Februar vom Analysten Jeff Pu, dass Apple möglicherweise einen Teil der höheren Komponentenpreise schlucken und zumindest die Einstiegspreise für die Nachfolger von iPhone 17 Pro und iPhone 17 Pro Max (hier bei Amazon erhältlich) nicht anheben könnte. In einer aktuellen Nachricht an seine Investoren (via 9to5Mac) bekräftigte der recht bekannte Marktbeobachter nun seine früheren Erkenntnisse, lieferte aber ein etwas differenzierteres Bild des potentiellen iPhone 18 Pro Preisniveaus.
Demnach könnte Apple auf den ersten Blick sehr aggressive Einstiegspreise bieten, sprich 1.099 US-Dollar (iPhone 18 Pro) und 1.199 US-Dollar (iPhone 18 Pro Max), was auch in Europa wieder UVPs von 1.299 Euro respektive 1.449 Euro für die 256 GB Version erwarten lässt. In gewisser Weise subventioniert Apple also die Einstiegspreise, wenn der Analyst recht behält, denn die höheren Speicheroptionen könnten sehr wohl teurer werden, womit Apple einen zu großen Einschnitt bei seinen Gewinnmargen vermeiden und trotzdem ein positives Image bewahren würde und potentiell sogar Marktanteile auf Kosten von Android ausbauen könnte - so der Analyst.
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Bild: @theapplehub












