MagicX Mini Zero28 eingestellt, neuer Linux-Handheld angekündigt

Nachdem MagicX die Öffentlichkeit zu einem möglichen neuen Gaming-Handheld befragt hat, kündigt das Unternehmen nun die Einstellung eines aktuellen Geräts an. Dabei handelt es sich um den Mini Zero28, der im Januar 2025 erschienen ist und im Mai desselben Jahres eine Neuauflage erhalten hat.
In einem Discord-Beitrag hat MagicX mitgeteilt, dass der Mini Zero nicht nachproduziert wird, sobald der verfügbare Bestand abverkauft ist. Als Grund nennt der Hersteller die hohen Speicherpreise, konkret bei DDR4. Diese seien laut MagicX auf mehr als das Sechsfache des ursprünglichen Preises gestiegen.
MagicX Mini40
Kurz nach der schlechten Nachricht hat MagicX eine Art "geistigen Nachfolger" des Mini Zero28 in Aussicht gestellt. Der neue Handheld soll MagicX Mini40 heißen. Zwar gibt es bereits ein Datenblatt und einen Preis, laut MagicX hat die Entwicklung aber noch nicht begonnen. Zudem will das Unternehmen zunächst Rückmeldungen aus der Community sammeln. Produziert werden soll das Gerät daher nur, wenn die Ergebnisse der Umfrage dafür sprechen.
Der MagicX Mini40 soll ein 4 Zoll großes Display mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln erhalten. Als Prozessor ist ein Rockchip RK3566 vorgesehen, dem 1GB DDR3-Arbeitsspeicher zur Seite stehen. Angaben zum internen Speicher fehlen, womit der Handheld wie der Mini Zero28 wohl eine microSD-Karte zum Starten benötigen dürfte.
Gaming-Handheld mit dArkOS anstatt Android
Laut MagicX orientiert sich der neue Handheld optisch am Mini Zero28, erhält aber ein überarbeitetes, größeres Steuerkreuz sowie größere ABXY-Tasten. Der Mini40 soll zwei Hall-Effekt-Joysticks bieten, die Anordnung der Schultertasten übernimmt er jedoch vom Mini Zero28. Außerdem sind eine Öse für eine Trageschlaufe, zwei Lautsprecher, zwei SD-Kartenslots, 2,4GHz-WLAN, ein Vibrationsmotor und HDMI-Ausgabe vorgesehen.
MagicX hat obendrein mitgeteilt, dass statt Android wie beim Mini Zero28 das Debian-basierte dArkOS auf den Handheld portiert werden soll. Der Mini40 soll in bis zu fünf Farben erscheinen und auf einen anpassungsfreundlichen Aufbau setzen, bei dem sich eigene Buttons und Gehäuseschalen verwenden lassen.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung hat die Umfrage 140 Stimmen erhalten, zwei Tage vor ihrem Ende. Die Mehrheit der Teilnehmenden, 57 Prozent, macht einen möglichen Kauf des Handhelds vom finalen Design abhängig. 18 Prozent wollen das Gerät vorbestellen. Ein erheblicher Anteil von 22 Prozent gibt dagegen an, den MagicX Mini40 nicht kaufen zu wollen.









