Malwarebytes launcht kostenlose Webseite zum Check von URLs/Links

Am 5. Oktober hat die amerikanische Cybersicherheitsfirma Malwarebytes eine Website gelauncht auf der sich die potentielle Gefahr von verdächtigen Links einstufen lässt. Bevor man also einen verdächtigen Link, beispielsweise aus einer Mail, anklickt, kann man ihn via Malwarebytes auf Gefahrenpotential testen lassen.

Hierzu kopiert man einfach die zu überprüfende URL in die Eingabemaske und klickt auf das Lupensymbol. Daraufhin analysiert Malwarebytes die Adresse anhand seiner Threat-Intelligence-Daten. Geprüft werden unter anderem Phishing-Seiten, schädliche Websites, neu registrierte Domains und Weiterleitungsketten. Anschließend erhält man eine Einschätzung: „safe“ (sicher), „dangerous“ (gefährlich) oder „unknown“ (unbekannt). Zusätzlich zeigt das Tool einen Screenshot der Zielseite, erklärt in verständlicher Sprache, warum der Link als sicher oder gefährlich eingestuft wird, und gibt Handlungsempfehlungen.
Besonders sinnvoll kann das bei Links aus E-Mails, SMS, WhatsApp/Chats oder Social Media sein. Das Tool ist kostenlos und ohne Anmeldung, Download oder Bezahlung nutzbar. Es soll auch bei verkürzten URLs helfen, bei denen das eigentliche Ziel nicht sofort erkennbar ist.
Die Ergebnisgüte hängt natürlich vor allem davon ab wie aktuell die Datenbank von Malwarebytes ist und wie schnell neue und bislang unbekannte Betrugsversuche mit aufgenommen werden. Trotz offiziellem Check ist daher immer Vorsicht angeraten wenn es um unbekannte Links geht.






