Prime Deal Days: Apples beste Preise gelten den Vorjahresmodellen

Seit Dienstag, 0:01 Uhr laufen die Prime Deal Days bei Amazon, noch bis Mittwoch, 7. Oktober. Wer dort nach Apple-Geräten sucht, stößt schnell auf ein Muster: Die stärksten Rabatte gibt es nicht auf die aktuellen Modelle, sondern auf deren Vorgänger. Drei iPad Air mit M3 fallen bei Amazon auf neue oder eingestellte Tiefstpreise, das iPhone 17 Pro Max mit 2 TB wird ein gutes Stück günstiger, und selbst die Magic Mouse ist reduziert. Bei den iPads und der Maus gilt der Aktionspreis allerdings nur für Prime-Mitglieder.
Ist ein Vorjahresmodell überhaupt ein Schnäppchen? Das hängt am Abstand zum Nachfolger. Das iPad Air mit M4 steht seit März im Handel und hatte zum Marktstart 100 Euro weniger gekostet als der Vorgänger. Seit Apples Preiserhöhung im Juni kostet das iPad Air aber 150 Euro mehr – und für die M3-Modelle ist das ein Vorteil, denn der Abstand zum Nachfolger ist größer geworden. Ein Hinweis zu den Zahlen: Die bisherigen Tiefstpreise stammen aus Amazons eigenem Preisverlauf, den das Analysewerkzeug Keepa aufzeichnet. Für den Vergleich mit dem übrigen Handel ziehen wir zusätzlich den Preisverlauf bei Geizhals heran. Alle Preise sind Momentaufnahmen vom Dienstagmorgen und können sich während der Aktion ändern.
iPad Air 13 Zoll (M3) mit 512 GB und Mobilfunk: der größte Rabatt
Für Prime-Mitglieder kostet das iPad Air 13 Zoll mit M3, 512 GB und Mobilfunk 1.044 Euro, regulär verlangt Amazon 1.349 Euro (hier bei Amazon erhältlich). Das sind 305 Euro oder 22,6 % weniger, und der Preis liegt 55 Euro unter dem bisherigen Amazon-Tiefstwert von 1.099 Euro. Im gesamten Handel war dieselbe Ausstattung laut Geizhals allerdings schon günstiger: In Space Grau lag der Bestpreis bei 991,54 Euro, rund 52 Euro unter dem aktuellen Angebot. Das M4-Modell in derselben Ausstattung kostete zum Marktstart 1.399 Euro, seit der Preiserhöhung im Juni sind es 150 Euro mehr. Wer auf dessen Neuerungen verzichten kann – 12 GB Arbeitsspeicher, Wi-Fi 7 und Apples eigenes Modem C1X –, bekommt hier viel Tablet für das Geld. Eine Schwäche teilen sich alle drei iPads: Das Display arbeitet mit 60 Hz, was wir schon im Test als nicht mehr zeitgemäß kritisiert haben.
iPad Air 11 Zoll (M3) mit 256 GB und 5G: Bestpreis seit der Preiserhöhung
Das kleinere iPad Air 11 Zoll mit M3, 256 GB und 5G kostet für Prime-Mitglieder 719 Euro statt regulär 905,75 Euro, also 186,75 Euro oder 20,6 % weniger (hier bei Amazon erhältlich). Bei Amazon hat das Tablet schon einmal genau 719 Euro gekostet, laut Geizhals ist es aber der niedrigste Preis im gesamten Handel seit Apples Preiserhöhung im Juni. Sinnvoll ist es für alle, die das iPad unterwegs ohne Hotspot am Smartphone nutzen wollen. Wer es dagegen nur zu Hause im WLAN verwendet, zahlt für ein Modem, das er nicht braucht. Zum Vergleich: Das M4-Modell kostet bei Apple seit Juni ab 749 Euro, mit 128 GB und ohne Mobilfunk.
iPad Air 13 Zoll (M3) mit 256 GB: großes Display, neuer Amazon-Tiefstpreis
789 Euro statt 989 Euro: Das iPad Air 13 Zoll mit 256 GB, nur mit WLAN, wird für Prime-Mitglieder 200 Euro oder 20,2 % günstiger und unterbietet den bisherigen Amazon-Tiefstpreis von 849 Euro um 60 Euro, und laut Geizhals ist es auch im gesamten Handel der niedrigste Preis seit Apples Preiserhöhung im Juni (hier bei Amazon erhältlich). Das passt zu allen, die vor allem Bildschirmfläche suchen, etwa für Notizen, Zeichnungen mit dem Apple Pencil Pro oder Filme auf dem Sofa. Der Haken: Ohne Mobilfunk bleibt das Tablet unterwegs auf den Hotspot am Smartphone angewiesen, und gegenüber dem M4-Modell fehlen Wi-Fi 7 und 12 GB Arbeitsspeicher. Das kostet bei Apple mit 256 GB seit Juni allerdings 1.129 Euro, 340 Euro mehr als dieses Angebot.
iPhone 17 Pro Max mit 2 TB: Rabatt ja, Bestpreis nein
Das iPhone 17 Pro Max mit 2 TB kostet 2.116 Euro, und zwar ohne Prime-Mitgliedschaft (hier bei Amazon erhältlich). Gegenüber der UVP von 2.449 Euro sind das 333 Euro oder 13,6 % weniger. Ein Bestpreis ist das trotzdem nicht: Bei Amazon kostete das Smartphone schon 1.905,61 Euro, rund 210 Euro weniger als jetzt. Spannend wird der Preis erst im Vergleich mit dem iPhone 18 Pro Max: Mit 2 TB verlangt Apple dafür 3.099 Euro, also 983 Euro mehr. Wer viel filmt und die Daten auf dem Gerät behalten will, bekommt das Vorjahresmodell damit deutlich günstiger, nur eben nicht so günstig wie schon einmal.
Magic Mouse in Schwarz: einen Euro vom Amazon-Tiefstpreis entfernt
Die Magic Mouse mit USB-C in Schwarz kostet für Prime-Mitglieder 85 Euro, regulär 97,70 Euro (hier bei Amazon erhältlich). Das sind 12,70 Euro oder 13 % weniger, gegenüber Apples Preis von 119 Euro sogar 34 Euro. Der bisherige Amazon-Tiefstpreis lag bei 84 Euro. Für alle, die am Mac mit Gesten scrollen und wischen, ist das ein fairer Preis. Am Konzept hat Apple mit dem USB-C-Update allerdings nichts geändert: Der Anschluss sitzt weiterhin an der Unterseite, wer lädt, kann die Maus währenddessen nicht benutzen.
Was sich lohnt und was nicht
Den größten Rabatt gibt es auf das iPad Air 13 Zoll mit 512 GB und Mobilfunk, gegenüber dem aktuellen Preis des M4-Modells spart man rund 500 Euro – den bisherigen Bestpreis im gesamten Handel unterbietet es aber nicht. Die beiden anderen iPads liegen dagegen auf dem besten Preis seit Apples Preiserhöhung, beim kleinen Modell sollte man den Mobilfunk allerdings wirklich brauchen. Beim iPhone 17 Pro Max spricht der bisherige Amazon-Tiefstwert fürs Abwarten. Und ohne Prime-Abo bleibt von den Rabatten bei Amazon kaum etwas übrig. Unterm Strich sind die Prime Deal Days damit vor allem etwas für Käufer, denen ein iPad mit M3 reicht – und das dürften die meisten sein.
Preisänderungen vorbehalten. Das Angebot war zum Veröffentlichungszeitpunkt des Artikels verfügbar, kann aber zeitlich oder mengenmäßig beschränkt sein. Alle Angaben ohne Gewähr.





