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Microsoft: Problemkind Surface Tablets

Steve Ballmer zeigt sich mit den bisherigen Verkaufszahlen seines Surface RT unzufrieden. Auch die dauerhafte Preissenkung zur Erhöhung des Absatzes trägt nicht die gewünschten Früchte.

Wenn man sich die jüngste Geschichte der Microsoft Surface Tablets ansieht, kann man schon mal verwirrt sein. Es klingt nämlich wie eine Ansammlung von Widersprüchen: Einerseits konnte der Megakonzern mit seinen Surface Tablets im zweiten Quartal einen stattlichen Umsatz von 853 Millionen US-Dollar erzielen, andererseits musste man bei Microsoft eine Abschreibung von 900 Millionen US-Dollar auf Lagerbestände vornehmen.

Windows Tablets haben im abgelaufenen Quartal laut Strategy Analytics zudem deutlich an Marktanteil zugelegt - zumindest relativ gesehen. Microsoft konnte den Anteil an auf Windows basierenden Tablets immerhin verzehnfachen. Was sich auf den ersten Blick imposant anhört, wird im Gesamtmarktanteil dann allerdings schon etwas ins rechte Licht gerückt. Verwendeten im ersten Quartal gerade einmal 0,5 Prozent der Geräte Windows, sind es nun zumindest 4,5 Prozent. Also für Microsoft Chef Steve Ballmer nach wie vor kein Grund für Freudensprünge.

Die Preissenkung des Surface RT konnte zwar dem Marktanteil ein wenig helfen, jedoch ist durch die geringere Gewinnspanne der ursprünglich erhoffte finanzielle Erfolg größtenteils ausgeblieben. Microsoft untersucht derzeit, wie man das Surface Pro Unternehmen schmackhaft machen kann, will man doch mit diesem Tablet die Nummer eins im Businessbereich werden.

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Autor: Kurt Jonke, 16.08.2013 (Update: 16.08.2013)