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Microsoft macht trotz Xbox-Preiserhöhung mit jeder verkauften Konsole Verlust

Die Xbox Series X Disc-Edition mit 2TB
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Die Xbox Series X Disc-Edition mit 2TB
Die geplanten Preiserhöhungen für Xbox Series X|S sollen Microsoft Berichten zufolge nicht davor bewahren, pro verkaufter Konsole weiterhin rund 150 Dollar zu verlieren. Stark steigende Speicherkosten setzen die ohnehin geringen Margen im Hardwaregeschäft zusätzlich unter Druck. Der Bericht untersucht, wie die durch KI angeheizte Nachfrage nach Chips die Preise in der gesamten Spielebranche steigen lässt und damit den bisherigen Trend umkehrt, dass Konsolen im Laufe ihres Lebenszyklus günstiger werden.

Microsoft hat die Preise der Xbox Series X/S Konsolen im Laufe dieser Konsolengeneration bereits mehrfach erhöht. Einem neuen Bericht von Windows Central zufolge verliert die Xbox-Spiele-Sparte dennoch rund 150 Dollar pro verkaufter Konsole. Auch nach der für August geplanten Preiserhöhung für die Series S und Xbox Series X soll das Hardwaregeschäft im Defizit bleiben.

Jez Corden von Windows Central hat die Zahlen im Zusammenhang mit Microsofts nächster Konsolengeneration erläutert, die unter dem Codenamen Project Helix entwickelt wird: "Wenn Xbox Project Helix tatsächlich ein 'offener' PC ist, hätte Xbox keine andere Wahl, als das Gerät wie einen 'offenen' PC zu bepreisen. Auch der Xbox Ally kostet sehr viel Geld, weil Asus die Hardwarekosten nicht durch Softwareverkäufe ausgleichen kann, da das Unternehmen keine eigene relevante Vertriebsplattform besitzt."

Anschließend übertrug Corden diese Argumentation auf die aktuelle Xbox-Hardware und erklärte:

Durch die "RAM-Apokalypse" werden diese ohnehin hauchdünnen Margen noch problematischer. Mir wurde gesagt, dass Xbox derzeit bei jeder verkauften Xbox Series X|S etwa 131 Euro verliert, selbst nach der geplanten Preiserhöhung im August. Nun stellt sich vor, 50 Prozent mehr dieser Nutzer würden das Xbox-Ökosystem umgehen und ihre Spiele direkt bei Steam kaufen. Die Margen wären noch schlechter. Dann gäbe es überhaupt kein tragfähiges Geschäftsmodell mehr.

Nach Einschätzung zahlreicher Branchenbeobachter und Corden selbst liegt das Kernproblem derzeit beim Speicher. An anderer Stelle erklärte er, dass die aktuellen Modelle infolge der RAM-Apokalypse inzwischen die teuersten Heimkonsolen aller Zeiten seien. Die stetig wachsende Nachfrage nach KI-Infrastruktur hat die Preise für Speicherchips auf ein Rekordhoch getrieben und beeinträchtigt damit sowohl den Endkundenmarkt als auch die Unterhaltungselektronik insgesamt.

Die weltweiten PC-Auslieferungen sind stark zurückgegangen, während Smartphones teurer werden. Zudem hat sich in diesem Jahr eine Entwicklung gezeigt, die es in der Konsolengeschichte bislang nicht gegeben hat: Xbox Series X/S, PS5 und Nintendo Switch 2 sind inzwischen deutlich teurer als zu ihrer Markteinführung. Dies widerspricht dem üblichen Verlauf, bei dem Konsolen im Laufe einer Generation günstiger werden.

Auch Nintendo erhöht den Preis der Switch 2 im kommenden September. Damit geraten alle drei großen Konsolenhersteller durch den RAM-Engpass unter Druck.

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> Notebook Test, Laptop Test und News > News > Newsarchiv > News 2026-07 > Microsoft macht trotz Xbox-Preiserhöhung mit jeder verkauften Konsole Verlust
Autor: Rahim Amir Noorali, 31.07.2026 (Update: 31.07.2026)