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Modulares und kompaktes Handy bietet physische Tastatur und Fokus auf Datenschutz

Das Brax Wink soll ab Juli 2027 ausgeliefert werden
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Das Brax Wink soll ab Juli 2027 ausgeliefert werden
Brax hat mit dem Wink ein kompaktes Smartphone mit abnehmbarer Tastatur und einer angepassten Android-Version angekündigt. Zum Schutz der Privatsphäre bietet es zahlreiche Funktionen auf Hardware- und Softwareebene.

Brax Technologies, der Hersteller des Google-freien Smartphones BraX3 und des Tablets Brax Open Slate, hat ein neues Smartphone angekündigt. Das Brax Wink wird als mobiler Kommunikator mit Fokus auf Privatsphäre beschrieben. Das kompakte, modular aufgebaute Gerät verfügt über eine physische QWERTY-Tastatur und nutzt eine quelloffene Android-Version.

Das Brax Wink ist ein besonders kompaktes Smartphone

Brax Wink Spezifikationen

Das Brax Wink ist mit einem 4 Zoll großen OLED-Touchdisplay ausgestattet. Eine genaue Auflösung nennt der Hersteller nicht, das Datenblatt spricht lediglich von einer hohen Auflösung. Als Prozessor dient der im 4-nm-Verfahren gefertigte MediaTek MT8875 mit jeweils vier Arm-C1-Pro- und Arm-C1-Nano-CPU-Kernen sowie einer Mali-G625-MC2-GPU. Das Smartphone wird ausschließlich mit 8GB RAM und 128GB Speicher angeboten. Über einen microSD-Kartensteckplatz lässt sich der Speicher um bis zu 1TB erweitern.

Auf der Rückseite sitzt eine einzelne 50-MP-Kamera, eine Frontkamera fehlt. Dual-SIM wird über eine physische SIM-Karte und eine eSIM unterstützt. Das SIM-Kartenfach lässt sich über eine Zuglasche herausziehen, sodass kein SIM-Werkzeug nötig ist. Laut Brax unterstützt das Wink weltweit genutzte LTE- und 5G-Frequenzbänder. Auf der Herstellerwebsite steht ein Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich die Kompatibilität mit dem jeweiligen Mobilfunkanbieter prüfen lässt.

Das SIM-Kartenfach lässt sich über eine Zuglasche herausziehen, sodass kein SIM-Werkzeug nötig ist

Zur weiteren Ausstattung gehören Bluetooth 5.4, WiFi 6E, ein USB-C-Anschluss nach USB 3.2 Gen 1, ein Klinkenanschluss und zwei Lautsprecher. Angaben zu NFC fehlen bislang. Auch die Akkukapazität hat Brax noch nicht genannt. Ein Produktvideo zeigt allerdings, dass sich die Tastaturhälfte dank des modularen Aufbaus gegen ein größeres Akkumodul austauschen lässt. Das Wink kann auch ohne Tastatur verwendet werden.

Die abnehmbare physische Tastatur ist berührungsempfindlich. Durch Fingerbewegungen über die Tasten lassen sich Scroll- und Wischgesten ausführen. An der Oberseite befindet sich zudem ein Schalter zum Schutz der Privatsphäre, der bei Aktivierung die Mikrofone und die Kamera abschaltet. Welche Funktionen der Schalter deaktiviert, lässt sich individuell festlegen.

BraxOS basiert auf Android, bietet aber zusätzliche Datenschutz-Features

Brax Wink - BraxOS und Privacy-Features

Bei der Software setzt das Brax Wink auf BraxOS, ein Betriebssystem ohne Google-Dienste und integrierte Dienste großer Technologiekonzerne. Laut Brax enthält es weder herstellereigene Tracker noch Werbung und überwacht auch nicht die Gerätenutzung. Softwareupdates verspricht der Hersteller bis 2032.

Hinzu kommen mehrere Sicherheitsfunktionen zum Löschen der Gerätedaten. Ein spezielles Notfallpasswort kann die Löschung auslösen, wenn das Entsperren unter Zwang erfolgt. Auch nach mehreren gescheiterten Entsperrversuchen in Folge oder nach Überschreiten einer festgelegten Zeitspanne im ausgeschalteten Zustand lassen sich die Daten automatisch löschen. Eine weitere Option löscht das Gerät bei jedem Neustart, auch nach einem leeren Akku oder einem versehentlichen Neustart. Anrufe und Textnachrichten zwischen Brax-Nutzern sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Zudem lässt sich die IMEI ändern, und herkömmliche Anrufe sowie SMS können eingeschränkt werden.

BraxOS bietet außerdem umfangreiche Kontrolle über Berechtigungen. So lässt sich der USB-C-Anschluss auf die Ladefunktion beschränken. Sensoren wie Beschleunigungssensor, Kompass, Gyroskop, Umgebungslichtsensor und Näherungssensor können abgeschaltet werden. Ein Fokusmodus beschränkt das Gerät auf wesentliche Werkzeuge und sperrt den Zugriff auf Apps, die aus Drittanbieter-Stores installiert worden sind.

Das Brax Wink basiert auf einer Android-Version ohne Google-Dienste

Brax Wink - Preis und Verfügbarkeit

Das Brax Wink lässt sich ab sofort für zwei Lieferchargen vorbestellen. Für die erste Charge sind jetzt umgerechnet rund 400 Euro statt des regulären Preises von rund 625 Euro fällig. Der Versand soll im Juli 2027 beginnen. Bei der zweiten Charge wird zunächst eine Anzahlung von umgerechnet rund 30 Euro erhoben. Die Restzahlung von rund 463 Euro folgt im Juli 2027, bevor die Geräte im September 2027 verschickt werden. Sämtliche Preise verstehen sich vor Steuern. Zum Lieferumfang gehören die physische QWERTY-Tastatur, ein USB-C-Kabel und eine durchscheinende Schutzhülle.

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Autor: Habeeb Onawole, 18.10.2026 (Update: 18.10.2026)