Externe Grafikkarten erlauben es, auch situativ - also etwa nur in den eigenen vier Wänden - die Performance eines PC-Systems noch ganz erheblich zu erhöhen. Dabei gibt es im Prinzip zwei Arten, eine externe Grafikkarte zu nutzen: So gibt es meist kompaktere, externe Grafikkarten als Komplettsystem, zudem kann eine eigene Grafikkarte in einer entsprechenden Docking-Lösung genutzt werden. Denkbar wäre es damit durchaus, eine ausgemusterte, aber noch taugliche Grafikkarte auch an einem Mini-PC oder Notebook zu nutzen. Mit dem NXPort wurde nun eine neue Docking-Lösung angekündigt, welche sich durch besonders kompakte Abmessungen auszeichnen soll. So misst das Dock (ohne Grafikkarte) 16,9 x 10,2 Zentimeter und ist 8,2 Zentimeter hoch. Verbaut ist ein ATX 3.1-Netzteil mit einer Leistung von 650 Watt, damit könnten sich auch sehr leistungsstarke Videobeschleuniger wie sogar eine Nvidia RTX GeForce 5090 nutzen lassen.
Die Docking-Lösung bringt allerdings eine große Einschränkung mit: So wird die Anbindung nur über USB 4 beziehungsweise Thunderbolt 4 unterstützt. Die maximale Datenübertragungsrate ist damit auf 40 GBit/s limitiert, wir haben im Vergleich zwischen OCuLink und USB 4.0 selbst bereits Unterschiede feststellen können. An das NXPort-Dock selbst werden Grafikkarten mit 16 PCIe-Lanes angebunden, der limitierende Faktor dürfte aber ganz deutlich die Verbindung zwischen Notebook, Mini-PC oder etwa Gaming-Handheld und dem NXPort sein.
Finanziert werden soll das GPU-Dock im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne, Information zum Preis oder der Verfügbarkeit liegen noch nicht vor. Eine mögliche Alternative könnte etwa die über Amazon erhältliche Aoostar AG02-Dockingstation sein - welche auch OCuLink unterstützt.

























