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Navigationssystem Galileo seit Donnerstag vollständig ausgefallen

Das Logo des Galileo-Systems
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Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo ist seit Donnerstag komplett ausgefallen, wobei der Fehler wahrscheinlich schon gefunden wurde und aktuell behoben wird.

Mit Galileo wollte sich die Europäischen Union nach Jahren der Abhängigkeit vom amerikanischen GPS-System, das schon in den 70ern vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurde, endlich unabhängig machen. Nun ist das europäische Satellitennavigationssystem seit letzten Donnerstag vollständig ausgefallen, was erst gestern von der zuständigen Behörde offiziell mit einem kurzen Statusupdate bestätigt wurde. Als Ursache geht man aktuell davon aus, dass es sich um einen Fehler in einer der Bodenstationen des Systems handelt. Man arbeitet aktuell daran, das System so früh wie möglich wieder online zu bringen. Der Fehler trat hierbei während einem Systemupdate auf, was der Grund dafür ist, dass das System über einen derart langen Zeitraum ausgefallen ist.

Mal abgesehen von der europäischen Abhängigkeit vom GPS-System der Amerikaner, war die amerikanische Technik auch technologisch mittlerweile völlig überholt. Auch das jüngere russische Glonass-System ist technologisch schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aus diesem Grund hat sich die EU im Jahr 2003 auf die Finanzierung eines eigenen Systems geeinigt, welches bei Aktivierung wesentlich präziser als existierende System arbeiten soll. Nach diversen Verzögerungen und Finanzierungsproblemen ging Galileo im Jahr 2016 endlich mit 18 Satelliten für die Allgemeinheit online.

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Autor: Cornelius Wolff, 14.07.2019 (Update: 14.07.2019)
Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - News Editor
Nachdem ich mit 8 meinen ersten PC geschenkt bekommen habe (damals noch mit einem AMD Athlon Single-Kern-Prozessor) und ich dieses Gerät auch gleich munter auseinander gebaut habe, hat mich die Technik nie wieder losgelassen. So kam es, dass ich schon mit jungen Jahren immer weiter in die Welt der Computer-Technik eingetaucht bin. Als ich dann 2015 zum ersten Mal auf die Seite Notebookcheck gestoßen bin, war ich begeistert von dem Umfang den diese Seite bietet. Nun arbeite ich seit meiner erfolgreichen Bewerbung im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck als News- und Hardware-Redakteur.