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Navigationssystem Galileo seit Donnerstag vollständig ausgefallen

Das Logo des Galileo-Systems
Das Logo des Galileo-Systems
Das europäische Satellitennavigationssystem Galileo ist seit Donnerstag komplett ausgefallen, wobei der Fehler wahrscheinlich schon gefunden wurde und aktuell behoben wird.
Cornelius Wolff,
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Mit Galileo wollte sich die Europäischen Union nach Jahren der Abhängigkeit vom amerikanischen GPS-System, das schon in den 70ern vom US-Verteidigungsministerium entwickelt wurde, endlich unabhängig machen. Nun ist das europäische Satellitennavigationssystem seit letzten Donnerstag vollständig ausgefallen, was erst gestern von der zuständigen Behörde offiziell mit einem kurzen Statusupdate bestätigt wurde. Als Ursache geht man aktuell davon aus, dass es sich um einen Fehler in einer der Bodenstationen des Systems handelt. Man arbeitet aktuell daran, das System so früh wie möglich wieder online zu bringen. Der Fehler trat hierbei während einem Systemupdate auf, was der Grund dafür ist, dass das System über einen derart langen Zeitraum ausgefallen ist.

Mal abgesehen von der europäischen Abhängigkeit vom GPS-System der Amerikaner, war die amerikanische Technik auch technologisch mittlerweile völlig überholt. Auch das jüngere russische Glonass-System ist technologisch schon lange nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aus diesem Grund hat sich die EU im Jahr 2003 auf die Finanzierung eines eigenen Systems geeinigt, welches bei Aktivierung wesentlich präziser als existierende System arbeiten soll. Nach diversen Verzögerungen und Finanzierungsproblemen ging Galileo im Jahr 2016 endlich mit 18 Satelliten für die Allgemeinheit online.

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Cornelius Wolff
Cornelius Wolff - Senior Tech Writer - 1487 Artikel auf Notebookcheck veröffentlicht seit 2016
Nachdem ich mich schon von klein auf (teilweise sehr zum Leidwesen meiner Eltern) für das Innere von Desktop-PCs und Notebooks interessiert habe, begann ich im Jahr 2016 als freier Mitarbeiter bei Notebookcheck für das Newssegment zu schreiben. Seitdem bin ich mit dabei und studiere parallel dazu derzeit Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück.
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Autor: Cornelius Wolff, 14.07.2019 (Update: 14.07.2019)