Fiat frischt seine 600er-Baureihe für das kommende Modelljahr 2026 auf. Laut dem italienischen Autobauer sind die überarbeiteten Versionen ab sofort erhältlich. Die wichtigste Neuerung im Programm ist die Einführung einer vierten Ausstattungsvariante. Diese hört auf den Namen "Sport" und positioniert sich mit spezifischen Designmerkmalen als dynamischste Wahl der Modellreihe. Parallel dazu hat Fiat aber auch die bekannten Linien Pop, Icon und La Prima einer Modellpflege unterzogen. Diese Upgrades betreffen vor allem die Bereiche Technologie und die Gestaltung des Innenraums. Alle Versionen des Fiat 600 erhalten zudem ein kleines, aber sichtbares Update am Heck.
Der neue Fiat 600 Sport im Detail
Die neue Sport-Version zielt klar auf eine dynamischere Optik ab, ohne technisch von den anderen Modellen abzuweichen. Fiat spendiert diesem Modell serienmäßig 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und stark getönte Fensterscheiben im Fondbereich. Diverse Karosseriedetails sind ab Werk in Schwarz gehalten, was den Kontrast zur Lackierung erhöht. Ergänzt wird der Auftritt durch spezifische Sport-Logos. Wer es auffällig mag, kann exklusiv für diese Ausstattungslinie die neue Außenfarbe "Acid Green" wählen. Im Innenraum setzt sich die Linie fort, denn Fiat hält das Interieur des Sport-Modells bewusst komplett in Schwarz. Dies soll den sportlichen Anspruch unterstreichen. Sowohl die Sitze als auch die Armaturentafel erhielten ein überarbeitetes Design, das sich von den anderen Linien abhebt.
Ausstattung und Antriebe der Sport-Linie
Die Serienausstattung des Fiat 600 Sport fällt bereits ab Werk recht umfangreich aus. Immer an Bord sind eine Klimaautomatik, eine elektrisch öffnende und schließende Heckklappe sowie eine Rückfahrkamera. Das Manövrieren in der Stadt sollen 360-Grad-Parksensoren erleichtern. Für die Unterhaltung ist ein Audiosystem mit sechs Lautsprechern zuständig. Ein wichtiger Punkt ist die Integration von Fahrerassistenzsystemen, die laut Herstellerangaben ein automatisiertes Fahren auf Level 2 ermöglichen. Wer ein integriertes Navigationssystem wünscht, muss dieses allerdings als Extra ordern. Bei den Antrieben haben Käufer die volle Wahl: Der rein elektrische Fiat 600 Elektro leistet 115 kW (das entspricht 156 PS) und nutzt eine 54-kWh-Batterie. Diese soll für eine Reichweite von knapp 410 Kilometern gut sein. Alternativ gibt es den Fiat 600 Hybrid in zwei Leistungsstufen mit 81 kW (110 PS) oder 107 kW (145 PS).
Upgrades für Pop und Icon
Die bestehenden Ausstattungslinien Pop, Icon und La Prima bleiben dem Programm erhalten, profitieren aber ebenfalls von Aufwertungen. Das Einstiegsmodell Fiat 600 Pop, das bisher ohne Klimaanlage kam, profitiert ab sofort von einer serienmäßigen Klimaautomatik. Die Sitze werden mit einem neu gestalteten Jacquard-Stoff in der Farbkombination Schwarz-Elfenbein bezogen und tragen das Fiat-Monogramm. Neu im Angebot ist das optionale "Winter"-Paket. Es bündelt zu einem Komplettpreis beheizbare Vordersitze, eine beheizbare Auflagefläche für die Scheibenwischer, eine dritte Kopfstütze im Fond sowie praktische Taschen an den Rückseiten der vorderen Sitze. Beim Fiat 600 Icon gehören die überarbeiteten Stoffsitzbezüge ebenfalls zur neuen Serienausstattung. Den Komfort im Alltag soll der nun serienmäßige, automatisch abblendende Innenspiegel erhöhen. Auch hier gibt es ein neues Optionspaket namens "Komfort". Es umfasst Parksensoren vorn und hinten, sechs Lautsprecher, die Rückfahrkamera, das Navigationssystem samt Verkehrszeichenerkennung und eine Ladeschale zum kabellosen Laden von kompatiblen Smartphones.
Neues für das Topmodell La Prima
Das Topmodell, der Fiat 600 La Prima, kann im Modelljahr 2026 optional noch weiter aufgewertet werden. Neu im Programm ist ein Interieur aus "Eco-Leder". Diese dunkelbraunen Sitzbezüge sind im sogenannten Cannelloni-Stil gefertigt. Die Vordersitze sind sechsfach verstellbar; der Fahrersitz lässt sich elektrisch justieren und beinhaltet zusätzlich eine Massagefunktion, was besonders auf längeren Fahrten den Komfort erhöhen soll. Eine Änderung, die alle Versionen des Fiat 600 betrifft, findet sich schließlich am Heck: Die Rückleuchten sind bei allen Modellen ab sofort im Stil der Sportmarke Abarth gestaltet.






















