Es ist eine kleine Sensation aus Turin. Bislang galt die Devise, dass es die neue, etwas größere Karosserie des Fiat 500 nur als reines E-Auto gibt. Doch Fiat hört auf den Markt und bringt nun den Fiat 500 Hybrid in genau diesem modernen Gewand. Das Modell verbindet den Look des Stromers mit klassischer Verbrenner-Technik. Gefertigt wird der Wagen im geschichtsträchtigen Werk im Turiner Stadtteil Mirafiori, genau dort, wo 1957 die Legende ihren Anfang nahm. Fiat plant ambitioniert und will die Produktion auf bis zu 100.000 Einheiten pro Jahr hochfahren.
Optisch ist der neue Fiat 500 Hybrid der Zwilling des schicken Stromers 500e. Technisch backt er aber kleinere Brötchen: Ein kostengünstiger Mild-Hybrid sorgt für Vortrieb. Der Clou dabei ist der Preis, der so deutlich unter die 20.000-Euro-Marke rutscht. Herzstück ist ein 1,0-Liter-Benziner, der sich Unterstützung von einem E-Motor holt. Dieses Mild-Hybrid-Duo liefert zusammen 48 kW, also 65 PS. Geschaltet wird manuell über sechs Gänge. Der Stromer-Teil hilft vor allem beim Losfahren und Beschleunigen. Das Ziel: Den Verbrauch auf 5,3 Liter pro 100 Kilometer senken. Die Abgasnorm Euro 6 ist dabei natürlich Pflicht.
Dass die Basisqualität der neuen 500er-Reihe stimmt, bewies der elektrische Zwillingsbruder erst kürzlich eindrucksvoll. Im aktuellen TÜV-Report 2026 sicherte sich der Fiat 500e (BEV) mit einer geringen Mängelquote von 4,2 Prozent den Klassensieg bei den Minis und ließ viele Konkurrenten hinter sich. Wer sich für den Hybrid entscheidet, fährt also in einer bewährten Hülle.
Kunden haben beim Hybrid die Qual der Wahl bei der Karosserie. Neben dem klassischen Hatchback (Limousine) mit zwei Türen und Heckklappe gibt es natürlich das beliebte Cabriolet mit elektrischem Stoffverdeck. Später soll zudem die innovative 3+1-Version folgen. Diese verfügt auf der Beifahrerseite über eine zusätzliche, gegenläufig öffnende Tür, die den Zustieg zur Rückbank deutlich erleichtert, ohne die Fahrzeuglänge zu verändern.
Zum Marktstart rollt Fiat das Sondermodell "Torino" an den Start. Für 21.990 Euro bietet es eine üppige Ausstattung. Dazu gehören 16-Zoll-Alufelgen, Voll-LED-Scheinwerfer, Klimaautomatik sowie Licht- und Regensensoren. Auch das schlüssellose Startsystem Keyless Go und Parksensoren am Heck sind an Bord. Farblich setzt Fiat hier auf "Sun of Italy" oder "Ocean Grün". Wer es günstiger mag, greift zur Basis "Pop" ab 19.990 Euro. Darüber rangiert der "Icon" (ab 21.990 Euro), der mehr Fokus auf Konnektivität und Style legt. Die Speerspitze bildet der "La Prima" ab 24.990 Euro.
























