Nie wieder Ladepause: DJIs neue Drohne fliegt praktisch endlos

DJI dürfte wahrscheinlich der bekannteste Drohnen-Hersteller für Endkunden sein. Modelle wie etwa die Neo 2 (bei Amazon) haben wir schon getestet. Gleichzeitig ist DJI aber auch im B2B-Bereich sehr aktiv und bietet professionelle Drohnen für verschiedene Anwendungszwecke an. Diese sind schwer, preisintensiv und spätestens außerhalb der Sichtlinie von Hobbyisten aufgrund der rechtlichen Anforderungen kaum realistisch einsetzbar. Für Einsatzkräfte kann eine Drohne aber eine Alternative etwa zu einem Hubschrauber sein.
DJI hat mit dem DJI Dock 4 nun eine neue Drohnen-Dockingstation vorgestellt. Diese erlaubt den automatischen Wechsel des Akkus der neuen Matrice 5TD in nur 25 Sekunden. Damit kann die Drohne ohne lange Ladepause weiterfliegen. Während des Wechselvorgangs wird die Matrice 5TD induktiv mit Energie versorgt und bleibt damit aktiv. Die Matrice 5TD wird mit einer Flugzeit von 59 Minuten beworben, dementsprechend lassen sich große Strecken abfliegen oder auch große Areale erkunden.
Die mit einem Akku 2.600 Gramm schwere Matrice 5TD kommt mit mehreren Sensoren. So gibt es natürlich auch die Möglichkeit, Bilder anzufertigen. Die Anfertigung von Aufnahmen in der Nacht wird unterstützt, die Installation eines NIR-Zusatzlichts ist möglich. Genutzt wird auch ein Laser zur Messung der Entfernung, wobei dieser eine Reichweite von 3 Kilometern bieten soll. Eine solche Funktion kann beispielsweise zum (soliden) Abschätzen von Flächeninhalten und etwa der Ausdehnung eines Waldbrands sinnvoll sein.
Die Matrice 5TD soll laut DJI auch 17 Objektarten in Echtzeit erkennen können. Rettungskräfte können sogar nach bestimmten Objekten per Text oder Bild suchen und sich über Anomalien per SMS oder E-Mail informieren lassen. Das Matrice 5TD wird über den Fachhandel angeboten. Zu einem Preis hat sich DJI - im B2B-Bereich nicht unüblich - nicht geäußert.










