Nintendo hat heute den Finanzbericht für das Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht, das vom 1. April 2024 bis zum 31. März 2025 gelaufen ist. Da die Nintendo Switch mittlerweile acht Jahre alt ist, sinken die Verkäufe erwartungsgemäß – Nintendo konnte in diesen zwölf Monaten nur 10,8 Millionen Konsolen verkaufen, aber immerhin 155,4 Millionen Spiele, statt noch 15,7 Millionen Konsolen und 199,7 Millionen Spiele im Jahr zuvor.
Dadurch sind Nintendos Umsätze um 30,3 Prozent auf 1,165 Billionen Yen (ca. 7,1 Milliarden Euro) eingebrochen, der Nettogewinn ist um 43,2 Prozent auf 278,8 Milliarden Yen (ca. 1,7 Milliarden Euro) gefallen. Dass die Geschäftsergebnisse nicht noch schlechter ausgefallen sind, verdankt Nintendo vor allem der Beliebtheit einiger der hauseigenen Spiele, denn Super Mario Party Jamboree konnte im Geschäftsjahr 2025 immerhin 7 Millionen Käufer finden, der langjährige Kassenschlager Mario Kart 8 Deluxe kam auf 6,2 Millionen Verkäufe, und selbst Nintendo Switch Sports wurde noch 3,2 Millionen Mal verkauft.
Nintendo erwartet im Geschäftsjahr 2026 wieder signifikantes Wachstum, denn der Umsatz soll um 63,1 Prozent steigen, der Nettogewinn immerhin um 7,6 Prozent. Damit würde die Gewinnmarge sinken, was entweder auf eine kleinere Marge beim Verkauf der Nintendo Switch 2, oder aber auf geplante Investitionen etwa in die Spiele-Entwicklung hinweist.
Aufschlussreich ist, dass Nintendo erwartet, bis Ende März 2026 beachtliche 15 Millionen Nintendo Switch 2 (ca. 469 Euro bei MediaMarkt) zu verkaufen. Zum Vergleich: Die Nintendo Switch der ersten Generation wurde innerhalb von 13 Monaten ab Launch 17,79 Millionen Mal verkauft, Nintendo erwartet also trotz höherem Preis in etwa vergleichbare Verkaufszahlen der neuen Konsole.













