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Nokia 3.1 Plus getestet: 7 GB für Apps sind einfach nicht mehr zeitgemäß

Nokia 3.1 Plus getestet: 7 GB für Apps sind einfach nicht mehr zeitgemäß
Nokia 3.1 Plus getestet: 7 GB für Apps sind einfach nicht mehr zeitgemäß
Das Nokia 3.1 Plus präsentiert sich als rundum verbesserte Version des Nokia 3.1. Allerdings stören neben der schlechten Kamera und des langsamen WLANs vor allem der lahme und leider viel zu kleine Speicher des Mittelklasse-Smartphones.

HMD Global hat die Marke Nokia aus der Versenkung geholt und mittlerweile wieder zu einigem Ruhm geführt. Notebookcheck hat gerade das neue Mittelklasse-Modell Nokia 3.1. Plus getestet. Dabei entpuppt sich die überholte Version als eigentlich solides Smartphone (81 % im Test), auch wenn die Kamera nur für Schnappschüsse taugt und die WLAN-Verbindung nicht die schnellste ist.

Während diese kleineren Kritikpunkte für den geneigten Schnäppchenjäger womöglich weniger relevant sind, so gibt es einen doch deutlich größeren Kritikpunkt an dem Gerät, und zwar der langsame und deutlich zu kleine Speicher.

Gerade einmal 16 GB bietet Nokia hier an. Von denen sind auch noch der Großteil, nämlich 9 GB, durch das Betriebssystem belegt. Es bleiben also gerade einmal 7 GB für eigene Apps und Dateien übrig. Klar, das Nokia 3.1 Plus bietet einen microSD-Kartenslot, allerdings kann dieser nicht als Systemspeicher formatiert werden, Apps lassen sich ebenso wenig auf den externen Speicher auslagern.

Für Apps und Systemdateien ist man also weiterhin auf lediglich 7 GB beschränkt, was heutzutage kaum mehr zeitgemäß erscheint. Immerhin können zertifizierte Apps ihre Nutzungsdaten auslagern, bsw. können Navigationsapps ihr großes Kartenmaterial auf die Speicherkarte schieben. Dennoch spart HMD Global hier für uns an der falschen Stelle, zumal die Speicherpreise weiterhin fallen.

Hinzu kommt, dass die Geschwindigkeit des internen Speichers im Test zu den langsamsten innerhalb der Klasse gehört. Das äußert sich immer wieder durch minimale Wartezeiten beim Zugriff auf Dateien oder Fotos, während sonst die Bedienung flüssig abläuft. Für 200 € gibt es, nicht zuletzt aus dem asiatischen Raum, daher bessere Alternativen.

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Autor: Christian Hintze, 14.02.2019 (Update: 14.02.2019)
Christian Hintze
Christian Hintze - Editor
Aus Interesse an Computer-Spielen habe ich ein Informatikstudium begonnen, bin dann doch Diplom-Psychologe geworden, aber den Spielen und der Hardware treu geblieben. Z.B. beim Auslandsjahr in London als Spieletester bei Sega. In meiner Freizeit finde ich neben PC-Spielen Ausgleich beim Sport (mittlerweile vorwiegend Hallenfußball und meinem Kleinkind hinterher laufen), Gitarre spielen und Bambusräder bauen (na gut, bisher nur ein einziges unter Anleitung).